Masterarbeit, 2013
105 Seiten, Note: 2,0
Die wissenschaftliche Arbeit beschäftigt sich mit der interkulturellen Führungskräfteentwicklung im Kontext von Auslandsentsendungen. Ziel ist es, die Relevanz der interkulturellen Entwicklung für den Erfolg von Auslandseinsätzen aufzuzeigen, die Problemfelder der aktuellen Umsetzung in Unternehmen zu beleuchten und Handlungsempfehlungen für eine effektive interkulturelle Führungskräfteentwicklung zu geben.
Die Arbeit beginnt mit der Darstellung der Problematik der Auslandsentsendung und erläutert die Relevanz von interkultureller Führungskräfteentwicklung für den Unternehmenserfolg. Im zweiten Kapitel werden wichtige Grundlagen zum besseren Verständnis des Themas geschaffen: Auslandsentsendung, interkulturelles Management, Kultur, Führung und interkulturelle Kompetenz. Dabei werden die GLOBE Studie und das 3-D-Modell von Reddin als theoretische Grundlagen aufgegriffen.
Kapitel drei beleuchtet den Zusammenhang zwischen Auslandsentsendungen und kultureller Entwicklung. Es wird deutlich, dass eine erfolgreiche Auslandsentsendung ohne eine interkulturelle Entwicklung der Führungskraft kaum möglich ist.
Im vierten Kapitel wird der Erfolgsfaktor der interkulturellen Entwicklung im Detail betrachtet. Es werden Lernmodelle und Anpassungsprozesse erläutert, die zur Erlangung interkultureller Kompetenz führen. Zahlreiche Trainingsmaßnahmen und -methoden werden vorgestellt, die die Unternehmen zur effektiven Vorbereitung ihrer Führungskräfte auf den Auslandseinsatz nutzen können. Das Kapitel beleuchtet aber auch die Problemfelder der interkulturellen Entwicklung in der Praxis und liefert Handlungsempfehlungen für eine effektive Führungskräfteentwicklung.
In Kapitel fünf werden Praxisbeispiele von Siemens und Bosch vorgestellt, die zeigen, wie die Unternehmen interkulturelle Kompetenz bei ihren Führungskräften aufbauen und den Erfolg ihrer Auslandsentsendungen sichern.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Auslandsentsendung, interkulturelle Führungskräfteentwicklung, interkulturelle Kompetenz, Kulturschock, interkulturelles Training, GLOBE Studie, 3-D-Modell von Reddin, situative Führung, Erfolgsfaktoren der Auslandsentsendung und Praxisbeispiele von Siemens und Bosch.
Die Abbruchquoten liegen zwischen 10 und 40 Prozent. Hauptgründe sind oft mangelnde interkulturelle Kompetenz, fehlende Anpassung an die neue Kultur sowie familiäre Schwierigkeiten.
Es ist ein gezielter Prozess, bei dem Manager auf die kulturellen Besonderheiten ihres Einsatzlandes vorbereitet werden, um Missverständnisse zu vermeiden und Mitarbeiter vor Ort effektiv zu führen.
Die GLOBE-Studie dient als theoretische Grundlage, um kulturelle Unterschiede in der Führung weltweit zu verstehen und länderspezifische Führungsstile zu analysieren.
Dazu gehören länderspezifische Briefings, Sensibilisierungstrainings, Rollenspiele und Coaching, um den gefürchteten „Kulturschock“ abzumildern.
Diese Unternehmen nutzen ganzheitliche Konzepte, die bereits bei der Auswahl der Kandidaten beginnen und eine kontinuierliche Begleitung während des gesamten Auslandseinsatzes beinhalten.
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