Bachelorarbeit, 2013
53 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1. Ausgangssituation
1.2. Zielsetzung und Vorgehensweise
2. Theorie der Marketingkommunikation mit Meinungsführern
2.1. Grundlagen der Marketingkommunikation
2.2. Interpersonelle Kommunikation und die Rolle des Meinungsführers
3. Kommunikation im Web 2.0
3.1. Kommunikation in Social Media
3.2. Ziele der Kommunikation in Social Media
4. Meinungsführer in der Blogosphäre
4.1. Überblick über die Blogosphäre im internationalen Vergleich
4.2. Private Blogs in Deutschland
5. Kooperation mit Beauty und Lifestylebloggern
5.1. Deutsche Beauty- und Lifestyleblogs
5.2. Ziele der Kooperation mit Beauty- und Lifestylebloggern
5.3. Strategien und Maßnahmen für die Kooperation mit Beauty- und Lifestylebloggern
5.4. Darstellung eines Prozesses zur Kooperation mit Bloggern sowie Fallbeispiele zu den einzelnen Teilprozessen
6. Social Media Monitoring
6.1. Chancen und Risiken in Social Media
6.2. Kennzahlen des Social Media Monitoring
6.3. Methoden, Anbieter und Monitoring-Lösungen
7. Ergebnisse der Analyse und Ausblick
Die Bachelorarbeit untersucht, unter welchen Voraussetzungen Beauty- und Lifestyleblogger als Meinungsführer in sozialen Netzwerken für die Marketingkommunikation von Unternehmen relevant sind und wie eine strategische Kooperation sowie ein begleitendes Monitoring gestaltet werden können.
1.1. Ausgangssituation
Die Anzahl der Produkte und Marken sowie die damit verbundenen Marketingaktivitäten sind in den letzten Jahren rasant gestiegen. Für Konsumenten bedeutet das nicht nur eine unüberschaubare Angebotsvielfalt, sondern auch Informationsüberlastung. Eine Forsa-Umfrage die zwischen dem 3.12.2012 und dem 18.1.2013 durchgeführt wurde, kommt zu einem klaren Ergebnis. „Marketingkommunikation nervt die Mehrheit der Deutschen!“. Befragt wurden Konsumenten in Deutschland, wie sie zur Marketingkommunikation stehen und Marketingverantwortliche, wie Unternehmen diese gestalten. Laut Umfrage wünschen sich etwas mehr als die Hälfte der Konsumenten nur für sie relevante Inhalte und weniger Informationsflut. Im Vergleich mit der Befragung der Marketingverantwortlichen bestätigte sich, dass Inhalte oft am Kundeninteresse vorbei zielen.
Neben der steigenden Produkt- und Markenvielfalt werden Unternehmen auch durch die vielfältigen Kommunikationskanäle, die sich durch die Entwicklung von Social Media in den letzten Jahren entwickelt haben, in einen Kommunikationswettbewerb gezwungen. Wie die ARD/ZDF-Onlinestudie 2012 ergab, sind mit 76 Prozent der Deutschen dreimal so viele Internetnutzer online wie noch vor 12 Jahren.
Der Umgang mit den neuen Medien und der Wandel der Mediennutzung stellt Unternehmen und Marketingverantwortliche vor neue Herausforderungen. Zudem hat sich das Kommunikations- und Informationsverhalten der Konsumenten durch die viralen Eigenschaften von Social Media und die technischen Entwicklungen von Smartphones enorm gewandelt.
Da es für Konsumenten nahezu unmöglich ist, jedes Produkt und jede Leistung auf ihre Qualität zu testen, suchen Konsumenten im Netz nach Meinungen, Informationen und Erfahrungen anderer Konsumenten. Sie bewerten, empfehlen und kritisieren Produkte und Leistungen, indem sie verschiedene Dienste und Plattformen nutzen.
1. Einleitung: Die Arbeit führt in die aktuelle Herausforderung der Informationsüberlastung und des Kommunikationswettbewerbs ein und leitet daraus die Zielsetzung ab, Beauty- und Lifestyleblogger als Meinungsführer zu analysieren.
2. Theorie der Marketingkommunikation mit Meinungsführern: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Marketingkommunikation sowie die Rolle und Bedeutung von Meinungsführern in sozialen Bezugsgruppen anhand klassischer Modelle.
3. Kommunikation im Web 2.0: Es werden die Besonderheiten der Kommunikation in Social Media, der Wandel zu n:n-Beziehungen und die Bedeutung von Social Media Marketing für die Interaktion mit Konsumenten beschrieben.
4. Meinungsführer in der Blogosphäre: Das Kapitel definiert Weblogs, untersucht die internationale sowie nationale Blogosphäre und analysiert die spezifische Rolle privater Blogs als Multiplikatoren für die Meinungsbildung.
5. Kooperation mit Beauty und Lifestylebloggern: Hier werden Strategien und Prozesse für die Zusammenarbeit mit Beauty- und Lifestylebloggern vorgestellt, ergänzt durch Fallbeispiele zu Kooperationsformen wie Produkttests und Events.
6. Social Media Monitoring: Das Kapitel beleuchtet Chancen und Risiken in Social Media, definiert relevante Kennzahlen (KPIs) und diskutiert Methoden sowie Softwarelösungen für ein professionelles Monitoring.
7. Ergebnisse der Analyse und Ausblick: Abschließend werden die Ergebnisse zusammengeführt und ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Marketingkommunikation unter Einbeziehung von Echtzeit-Monitoring gegeben.
Marketingkommunikation, Meinungsführer, Social Media, Web 2.0, Blogosphäre, Beauty- und Lifestyleblogger, Kooperation, Influencer Marketing, Social Media Monitoring, Markenimage, Online-Marketing, Konsumentenverhalten, Multiplikatoren, Kommunikation, Kundenloyalität
Die Arbeit analysiert, wie Beauty- und Lifestyleblogger als Meinungsführer im Web 2.0 fungieren und wie Unternehmen diese für ihre Marketingkommunikation durch gezielte Kooperationen und Monitoring einbinden können.
Die zentralen Themen sind das Meinungsführerkonzept, die Kommunikation in sozialen Netzwerken, die Blogosphäre sowie die strategische Kooperation und Erfolgsmessung (Monitoring) durch Unternehmen.
Das Ziel ist zu untersuchen, unter welchen Voraussetzungen Blogger dieser Nische als relevante Meinungsführer für Marken gelten können und wie der Prozess einer solchen Kooperation operativ und strategisch abläuft.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturanalyse zum Kommunikations- und Konsumentenverhalten sowie einer explorativen Analyse anhand praktischer Fallbeispiele (Best-Practice-Beispiele aus der Kosmetikbranche).
Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen, die Analyse der Blogosphäre, die Herleitung eines Kooperationsprozesses in acht Teilphasen und die detaillierte Betrachtung von Social Media Monitoring als Instrument zur Erfolgskontrolle.
Marketingkommunikation, Meinungsführer, Social Media Marketing, Blogosphäre, Kooperationsprozess und Social Media Monitoring bilden die wesentlichen Eckpfeiler der Untersuchung.
Private Blogs werden als glaubwürdige Meinungsbildungsinstanzen innerhalb spezifischer Bezugsgruppen identifiziert, die durch ihre persönliche Nähe und ihre Expertise eine hohe Relevanz für Unternehmen besitzen.
Laut Autor ist Monitoring unverzichtbar, um negative Trends frühzeitig zu erkennen, die Auswirkungen von Kooperationen zu messen und die Kommunikation effektiv an den Zielen auszurichten.
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