Fachbuch, 2013
337 Seiten
Einleitung
1. Negative und positive Weltsicht
1.1 Grausamkeit oder Menschenrechte
1.2 Krieg oder Frieden
1.3 Unmensch oder Mitmensch
2. Negative und positive Bilanz
2.1 Entfremdung oder Kreativität
2.2 Armut oder Wohlstand
2.3 Ausbeutung oder Lebensqualität
3. Negative und positive Erziehung
3.1 Dressur oder Bildung
3.2 Phallokratie oder Gleichwertigkeit
3.3 Nekrophilie oder Biophilie
4. Negatives und positives Denken
4.1 Egoismus oder Altruismus
4.2 Beliebigkeit oder Selbstverwirklichung
4.3 Pessimismus oder Optimismus
5. Negative und positive Utopien
5.1 Dystopien oder Utopien
5.2 Kulturkritik oder Transhumanismus
5.3 Apokalypse oder Himmelreich auf Erden
Ausblick
Über den Autor
Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen pessimistischen Weltuntergangsszenarien und optimistischen Zukunftsvisionen im Kontext der postmodernen Pädagogik. Sie stellt die zentrale Forschungsfrage, wie Erziehung und Bildung dazu beitragen können, den Menschen zu einer biophilen, kreativen und selbstbestimmten Lebensweise zu befähigen, um in einer zunehmend komplexen Welt als „Homo spaciens“ verantwortungsvoll zu agieren.
1.1 Grausamkeit oder Menschenrechte
Als Italien-Tourist begegnet einem die grausame gewalthaltige Geschichte durch die aus Stein errichteten und gut erhaltenen Monumental-Arenen, wie z.B. in Rom, Verona, Neapel und vielen anderen italienischen und mediterranen Orten. Wie bei einem heutigen Fußballspiel säumten Hunderte bis Tausende von sensationshungrigen Zuscheuern die Tribünen der Antiken Arenen, um sich an den Kämpfen der Gladiatoren gegen wilde Tiere, gegen einander und um sich an dem Gemetzel Verfolgter, wie zum Beispiel der Urchristen, zu ergötzen.
HAECKEL (Vgl. 2007) nimmt eine religionskritisch ausgerichtete Perspektive der historischen Epochen ein. In seinem Werk “Die Welträtsel”, das um die Jahrhundertwende 1900 erschien, beschreibt er das Mittelalter keineswegs als Goldenes Zeitalter, sondern als finstere Epoche. Das Mittelalter lehre uns, dass das selbständige Denken und die wissenschaftliche Forschung unter der Gewaltherrschaft des katholischen Papismus durch zwölf finstere Jahrhunderte begraben blieben.
Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Sorgen von Eltern, Pädagogen und Schülern angesichts globaler Krisen und fragt nach Möglichkeiten der postmodernen Pädagogik, eine biophile Bilanz zu ziehen.
1. Negative und positive Weltsicht: Dieses Kapitel kontrastiert historische Grausamkeit mit der Entwicklung von Menschenrechten und analysiert verschiedene Theorien zur Entstehung menschlicher Kriegsbereitschaft.
2. Negative und positive Bilanz: Es wird die Ambivalenz von Entfremdung versus Kreativität in der Arbeitswelt sowie das Spannungsfeld zwischen Armut und Wohlstand thematisiert.
3. Negative und positive Erziehung: Das Kapitel vergleicht traditionelle Dressuransätze mit modernen Konzepten wie offenem Unterricht, Projektmethode und der "Bewegten Schule".
4. Negatives und positives Denken: Hier wird die philosophische Unterscheidung zwischen Egoismus und Altruismus, Pessimismus und Optimismus sowie die psychologische Kraft des positiven Denkens untersucht.
5. Negative und positive Utopien: Das abschließende Kapitel analysiert dystopische Schreckensbilder im Vergleich zu utopischen Zukunftsentwürfen und den modernen Transhumanismus.
Postmoderne Pädagogik, Menschenrechte, Biophilie, Entfremdung, Friedenserziehung, Globalisierung, Transhumanismus, Nachhaltigkeit, Humankapital, Gewaltprävention, Projektmethode, Selbstverwirklichung, Ethik, Ökologie, Zukunftsbewusstsein
Das Buch analysiert die gegenwärtige Situation der Menschheit zwischen pessimistischen Ängsten und der Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft unter dem Aspekt der notwendigen erzieherischen Neuausrichtung.
Zentrale Themen sind die menschliche Gewalttätigkeit, historische und aktuelle Entwicklungen in der Pädagogik, ethische Fragestellungen, ökologische Herausforderungen und die Rolle von Technik in einer globalisierten Welt.
Das Ziel ist die Begründung einer "Postmodernen Pädagogik", die durch die Stärkung biophiler Eigenkräfte und ethischer Bildung den Menschen für eine verantwortungsvolle Gestaltung der Zukunft befähigen soll.
Der Autor stützt sich auf eine interdisziplinäre Analyse, die Erkenntnisse aus Geschichte, Psychologie, Anthropologie, Soziologie und pädagogischen Fachdisziplinen zusammenführt.
Der Hauptteil gliedert sich in fünf thematische Komplexe, die negative und positive Aspekte von Weltsicht, Bilanz, Erziehung, Denken sowie utopischen Visionen gegenüberstellen.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Postmoderne Pädagogik, Biophilie, Menschenrechte, Entfremdung und die Idee des "Homo spaciens".
Der Autor sieht Technik ambivalent: Sie birgt zerstörerische Gefahren (z.B. Atomkraft), bietet aber auch enorme Chancen (z.B. Nanotechnologie, medizinische Regeneration), sofern sie durch eine moralische Erziehung zur Verantwortung geleitet wird.
Das Konzept beschreibt den Menschen, der sich durch Wissen und Technik von seiner erdbundenen Existenz emanzipiert; die Pädagogik muss hierzu die Kompetenzen für eine "Space Education" und ein kosmisches Bewusstsein entwickeln.
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