Examensarbeit, 2003
20 Seiten, Note: sehr gut
Die vorliegende Arbeit untersucht das Verhältnis zwischen Passamahl und Abendmahl. Dabei wird die besondere Bedeutung der Beziehung zwischen diesen beiden zentralen Mahlzeiten im Judentum und Christentum beleuchtet. Die Arbeit nimmt eine systematisch-theologische Perspektive ein und betrachtet die beiden Mähler als komprimiertes Beispiel für das Verhältnis von Juden und Christen überhaupt. Die Hauptaufgabe der Arbeit besteht darin, die dogmatische Bedeutung des Abendmahls und des jüdisch-christlichen Verhältnisses im Kontext der Selbstorientierung des christlichen Lebens zu analysieren.
Dieses Kapitel stellt die Aufgabe der Arbeit vor: die Bestimmung des Verhältnisses zwischen Passamahl und Abendmahl als komprimiertes Beispiel für das Verhältnis von Juden und Christen. Es wird erläutert, warum die Arbeit eine systematisch-theologische Perspektive einnimmt und sich auf die dogmatische Bedeutung der beiden Mähler konzentriert. Zudem wird der weitere Gang der Arbeit skizziert und die Wichtigkeit der geschichtlichen Entwicklung der Heilsformen hervorgehoben.
In diesem Kapitel werden die vielfältigen Erscheinungsformen des Heils und die Exklusivität der Heilsoffenbarung in Jesus Christus thematisiert. Es wird argumentiert, dass Heil in verschiedenen konkreten Erscheinungsformen begegnet und diese sich stets einander einbegreifen. Die vier wichtigen Erscheinungsformen des Heils (Weisheit, Gerechtigkeit, Heiligung, Erlösung) werden vorgestellt und die Bedeutung der Offenbarungsqualität des Heils hervorgehoben. Zudem wird die Frage der Heilsoffenbarung außerhalb von Christus diskutiert und die Exklusivität der Christusoffenbarung im Kontext der Barmer Theologischen Erklärung erläutert.
Dieses Kapitel untersucht die Heilsbedeutung des Passamahls. Es werden die Herkunft des Passa als apotropäischer Ritus, seine Historisierung und seine Bedeutung als Heilsmittel der Erlösung erläutert. Der Fokus liegt auf der zweifachen Entfaltung des Heils: Passa als Heilsmittel zu Gerechtigkeit und Heiligung sowie die Ausdehnung des Passa und seine Rückführung auf erlösende Befreiung.
Dieses Kapitel behandelt die Beziehung zwischen Gesetz und Christus Jesus im Kontext des Passamahls und Abendmahls. Es wird untersucht, wie das Passamahl im Judentum als Ausdruck des Bundes zwischen Gott und Israel verstanden wurde und wie das Abendmahl im Christentum die Bedeutung des neuen Bundes in Christus Jesus hervorhebt.
Dieses Kapitel befasst sich mit der Heilsbedeutung des Abendmahls. Es werden das letzte Mahl Jesu mit seinen Jüngern und die Einsetzung des Abendmahls thematisiert. Das Abendmahl wird als Heilsmittel zur Erlösung, Gerechtigkeit und Heiligung betrachtet und seine Bedeutung im Kontext der Selbstorientierung des christlichen Lebens erläutert.
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit zentralen Themen der systematischen Theologie, insbesondere der Dogmatik und der Christologie. Die zentralen Schlüsselwörter sind: Passamahl, Abendmahl, Heilsmittel, Heilsoffenbarung, Christusoffenbarung, Exklusivität, Gesetz, Gnade, jüdisch-christliches Verhältnis, Selbstorientierung des christlichen Lebens, Dogmatik, Bundesverständnis, Erlösung, Gerechtigkeit, Heiligung.
Es soll die besondere Beziehung zwischen dem zentralen Mahl des Judentums (Passa) und des Christentums (Abendmahl) dogmatisch analysiert werden, um das Verhältnis von Juden und Christen theologisch zu bestimmen.
Die Arbeit versteht sich als dogmatische Untersuchung, die die Selbstorientierung des christlichen Lebens über das Christusbekenntnis vor der ethischen Beschreibung des Handelns gewichtet.
Das Passamahl hat seinen Ursprung in einem apotropäischen Ritus und wurde später als Heilsmittel der Erlösung historisiert.
Das Passamahl wird als Ausdruck des Bundes zwischen Gott und Israel verstanden, während das Abendmahl die Bedeutung des neuen Bundes in Christus Jesus hervorhebt.
Die Arbeit nennt Weisheit, Gerechtigkeit, Heiligung und Erlösung als zentrale Erscheinungsformen der Heilsoffenbarung.
Die Arbeit bezieht sich auf die Barmer Theologische Erklärung, um die Einzigartigkeit der Offenbarung Gottes in Jesus Christus gegenüber anderen Heilsansprüchen zu betonen.
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