Masterarbeit, 2013
183 Seiten, Note: 1,3
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Konvergenz von Informationstechnologie, Medien und Telekommunikation auf die Organisation von Unternehmen in der TMT-Branche. Ziel ist es, die Veränderungen der Organisationsstrukturen und -prozesse durch Digitalisierung und die Zusammenführung verschiedener Wertschöpfungsstufen zu analysieren.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in den Untersuchungsgegenstand und die Forschungsleitfragen. Anschließend werden die theoretischen Grundlagen der Organisation allgemein erörtert, wobei die Rolle der Organisation im Unternehmen, ihre Gestaltung und ihre Einflussgrößen im Fokus stehen. Die theoretischen Erkenntnisse werden dann auf die TMT-Unternehmen übertragen.
Im dritten Kapitel wird das Phänomen der Konvergenz in seinen verschiedenen Ausprägungsformen (technologisch, rezeptiv, wirtschaftlich) untersucht.
Kapitel 4 analysiert die Auswirkungen von Konvergenz auf die Organisation von TMT-Unternehmen. Zunächst wird die TMT-Branche definiert und die Unternehmen der Teilbranchen Medien, Telekommunikation und IT/CE vorgestellt. Anschließend werden die Effekte von Konvergenz auf die allgemeinen Einflussgrößen der Organisation untersucht, um hieraus die TMT-branchenspezifischen Effekte der Konvergenz herzuleiten.
Kapitel 5 validiert die theoretischen Erkenntnisse anhand von Fallbeispielen aus der Praxis: Axel Springer AG, Deutsche Telekom AG und Sony Corporation.
Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse, einer Evaluation von Methodik und Befunden und einem Ausblick über mögliche Zukunftsentwicklungen.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Digitalisierung, Konvergenz, TMT-Branche, Organisation, Medienunternehmen, Netzbetreiber, IT- und Consumer Electronics Unternehmen, Transaktionskosten, Kontingenztheorie, Netzwerkmarkt, digitale Ökosysteme, Long Tail Effekt, Hybrid Koordination, Vertikale Integration, Standardisierung, Modularisierung und Ubiquität.
Konvergenz bezeichnet das Zusammenwachsen von Technologie, Medien und Telekommunikation. Traditionell getrennte Wertschöpfungsketten verschmelzen durch die Digitalisierung zu einem integrierten Markt.
Der Long-Tail-Effekt beschreibt ein Phänomen im digitalen Handel, bei dem durch niedrige Lager- und Vertriebskosten auch Nischenprodukte in der Summe einen großen Marktanteil und Gewinn erzielen können.
Medienunternehmen müssen ihre Strukturen anpassen, da Inhalte nun ubiquitär (überall verfügbar) sind. Dies führt zu neuen Geschäftsmodellen und erfordert eine stärkere technologische Integration.
Es handelt sich um Netzwerke aus Hardware, Software und Inhalten (z.B. Apple oder Sony), die den Nutzer an eine Plattform binden und durch Netzwerkeffekte den Wert des Systems steigern.
Die hohe Dynamik und Komplexität der Märkte erfordern flexiblere, oft modularisierte Organisationsformen und eine Abkehr von rein hierarchischen Strukturen hin zu hybriden Kooperationsformen.
Sinkende Transaktionskosten durch das Internet ermöglichen es Unternehmen, bestimmte Aufgaben leichter auszulagern oder über Netzwerke zu koordinieren, anstatt alles intern in einer Hierarchie abzubilden.
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