Diplomarbeit, 2013
217 Seiten, Note: 1,0
1 Hinführung zum Thema
1.1 Forschungsleitendes Interesse und Ziel der Arbeit
1.2 Forschungsstand und wissenschaftliche Relevanz
1.3 Aufbau der Thematik
2 Der europäische Fußballverband
2.1 Grundsätzliche Aufgaben und Ziele des europäischen Fußballverbandes
2.2 Struktur und Aufgabe der UEFA-Organe
2.3 Das Bosman-Urteil
3 Entstehung der Regelung Financial Fair Play (FFP)
3.1 Finanzielle Situation der europäischen Erstligisten
3.2 Aktuelle Situation in den europäischen Topligen
3.2.1 Aktuelle Situation in Deutschland
3.2.2 Aktuelle Situation in England
3.2.3 Aktuelle Situation in Frankreich
3.2.4 Aktuelle Situation in Italien
3.2.5 Aktuelle Situation in Spanien
3.3 Entwicklung der Regelung Financial Fair Play
3.4 UEFA-Financial Fair Play und EU-Recht
3.5 Zuständige Gremien für das Financial Fair Play
3.5.1 Die UEFA-Finanzkontrollkammer für Klubs
3.5.2 Lizenzadministration und Entscheidungsorgane der Nationalverbände
3.5.3 Die Rolle der UEFA bei der Klublizenzierung
3.6 Das Reglement des UEFA Financial Fair Play
3.7 Bisherige ausgesprochene Sanktionen
3.8 Einreichung einer Klage gegen das Financial-Fair-Play-Konzept
4 Methodenentscheidung und Untersuchungsdesign
4.1 Die Befragung
4.1.1 Die Online-Befragung
4.1.1.1 Vorteile der Online-Befragung
4.1.1.2 Nachteile der Online-Befragung
4.1.2 Gütekriterien Objektivität, Reliabilität und Validität
4.1.2.1 Objektivität
4.1.2.2 Reliabilität
4.1.2.3 Validität
4.2 Empirische Untersuchung
4.2.1 Forschungsleitende Fragestellungen
4.2.2 Hypothesen
4.2.3 Untersuchungsgruppen und Stichprobe
4.2.3.1 Fußballspieler-Vermittler
4.2.3.2 Fußballinteressierte in Deutschland
4.2.4 Untersuchungsablauf
4.2.5 Auswertung
5 Statistik
5.1 Deskriptive Statistik
5.2 Analytische Statistik
6 Datenanalyse und Untersuchungsergebnisse
6.1 Rücklauf
6.2 Soziodemographische Merkmale
6.3 Ergebnisse der deskriptiven Statistik
6.3.1 Lizenzierungssystem in Deutschland
6.3.2 Konsequenzen von FFP auf die Vereine der ersten Fußball Bundesliga
6.3.2.1 Anzahl der Topstars
6.3.2.2 Altersdurchschnitt der Spielerkader
6.3.2.3 Durchschnittsgehalt der Profis
6.3.2.4 Etats der Erstligisten
6.3.2.5 Finanzielle Diskrepanz zwischen den Vereinen
6.3.2.6 Kadergrößen der Erstligisten
6.3.2.7 Spitzengehälter der Profis
6.3.2.8 Transferverhalten
6.3.3 Auswirkungen von FFP auf die erste Fußball Bundesliga
6.3.3.1 Attraktivität
6.3.3.2 Ausgeglichenheit der Liga
6.3.3.3 Internationale Konkurrenzfähigkeit
6.3.3.4 Zuschauerinteresse
6.3.4 Ausgaben der Bundesligavereine für Jugendförderung und Infrastruktur
6.3.4.1 Aufwendungen der Bundesligavereine für deren Jugendförderung
6.3.4.2 Investitionen der Bundesligavereine in deren Infrastruktur
6.3.5 Notwendigkeit der Einführung einer europäischen Gehaltsobergrenze
6.3.6 Entwicklung Deutschlands in der UEFA-Fünfjahreswertung
6.3.7 Chancen deutscher Vereine auf Titel in den UEFA-Klubwettbewerben
6.3.7.1 Titelchancen deutscher Vereine in der UEFA Champions League
6.3.7.2 Titelchancen deutscher Vereine in der UEFA Europa League
6.3.8 Folgen von FFP auf den sportlichen Erfolg der Topligen in Europa
6.3.9 Zeitliche Einordnung des Reglements zum finanziellen Fairplay
6.3.10 Übertragbarkeit der FFP-Regelung auf nationale Verbände
6.3.11 Sanktionierung der Vereine nach Missachtung von Financial Fair Play
6.3.12 Durchsetzbarkeit der Statuten zum finanziellen Fairplay
6.3.13 Verringerung der Verschuldung der Vereine durch die FFP-Regelung
6.3.14 FFP-Regularien erster oder finaler Schritt
6.4 Ergebnisse der analytischen Statistik und Hypothesenprüfung
7 Fazit
7.1 Interpretation der Ergebnisse
7.1.1 Lizenzierungssystem in Deutschland
7.1.2 Konsequenzen von FFP auf die Vereine der ersten Fußball Bundesliga
7.1.3 Auswirkungen von FFP auf die erste Fußball Bundesliga
7.1.4 Ausgaben der Bundesligaklubs in Jugendförderung und Infrastruktur
7.1.5 Notwendigkeit der Einführung einer europäischen Gehaltsobergrenze
7.1.6 Entwicklung Deutschlands in der UEFA-Fünfjahreswertung
7.1.7 Chancen deutscher Vereine auf Titel in den UEFA-Klubwettbewerben
7.1.8 Folgen von FFP auf den sportlichen Erfolg der Topligen in Europa
7.1.9 Zeitliche Einordnung des Reglements zum finanziellen Fairplays
7.1.10 Übertragbarkeit der FFP-Regelung auf nationale Verbände
7.1.11 Sanktionierung der Vereine nach Missachtung von Financial Fair Play
7.1.12 Durchsetzbarkeit der Statuten zum finanziellen Fairplay
7.1.13 Verringerung der Verschuldung der Vereine durch die FFP-Regelung
7.1.14 Financial-Fair-Play-Regularien erster oder finaler Schritt
7.2 Zusammenfassung der Ergebnisse
7.3 Methodendiskussion
8 Abschließende Beurteilung
8.1 Grauzonen des Financial Fair Play
8.2 Ausblick
9 Anhang
9.1 Artikel 45 AEUV
9.2 Artikel 54 AEUV
9.3 UEFA-Mindestkriterien für Vereine zur Zulassung zum Europapokal
9.4 UEFA-Qualitätsstandards zur Klublizenzierung – Anforderungen
9.5 Berechnung der Verbandskoeffizientenrangliste
9.6 Kontakt mit den Untersuchungsgruppen
9.6.1 Anschreiben
9.6.2 Erinnerungsschreiben
9.7 Der Online-Fragebogen
10 Literaturverzeichnis
Die Diplomarbeit untersucht die Auswirkungen der Financial-Fair-Play-Regularien der UEFA auf den deutschen und europäischen Spitzenfußball. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, wie die Vereine auf die neuen wirtschaftlichen Auflagen reagieren und inwieweit diese die Wettbewerbsstabilität sowie die wirtschaftliche Vernunft im Profifußball beeinflussen.
1 Hinführung zum Thema
Die Aussage des Geschäftsführers von Borussia Dortmund, Hans-Joachim Watzke, klingt einfach und vernünftig. Fußballvereine haben sich längst von einfachen Sportvereinen zu Wirtschaftsunternehmen mit Millionenumsätzen entwickelt. Dennoch orientieren sich bei weitem nicht alle europäischen Vereine an diesem Maßstab des gesunden ökonomischen Handelns. Zu viele Klubs nehmen Kredite auf, um Spieler zu kaufen und die Personalkosten finanzieren zu können. So schlossen die europäischen Erstligisten das Finanzjahr 2011 mit einem kumulierten Rekordverlust von 1,7 Milliarden Euro ab. Zum Vergleich beendeten die Vereine das Finanzjahr 2007 noch mit einem ausgewiesenen aggregierten Defizit von 0,6 Milliarden Euro (vgl. Perry & Leach, 2013, S.82).
Innerhalb von vier Spielzeiten erhöhte sich der Verlust der Teams somit um knapp 300 Prozent. Sollten die getätigten Investitionen nicht den erhofften sportlichen Erfolg mit sich bringen, drohen den Vereinen finanzielle Schwierigkeiten bis hin zur Insolvenz. Es besteht die Gefahr, dass die Vereine bei ihrem Streben nach Erfolg und Pokalen die ökonomische Sicht auf das Unternehmen "Fußballverein" vernachlässigen. Aus diesem Grund ist es nötig, das Ausgabeverhalten zu regeln. Daher entschloss sich der europäische Fußballverband, kurz UEFA, sein bestehendes Reglement zur Klublizenzierung um die Financial-Fair-Play-Regularien zu erweitern. Ziel der neuen Statuten ist, „die finanzielle Fairness in den europäischen Wettbewerben sicherzustellen, den inflationären Druck von Gehältern und Transfersummen zu nehmen sowie langfristige Investitionen in die Jugendarbeit und Infrastruktur anzuregen“ (uefa.com, 2009a).
1 Hinführung zum Thema: Einleitung in die Problematik der steigenden Verschuldung europäischer Fußballvereine und Vorstellung der Zielsetzung der Arbeit.
2 Der europäische Fußballverband: Darstellung der Struktur, Aufgaben und der Bedeutung der UEFA für den europäischen Spitzenfußball.
3 Entstehung der Regelung Financial Fair Play (FFP): Detaillierte Analyse der finanziellen Ausgangslage der Erstligisten sowie Entstehung und rechtliche Einordnung des FFP-Konzepts.
4 Methodenentscheidung und Untersuchungsdesign: Erläuterung des methodischen Vorgehens, insbesondere der Online-Befragung von Fans und Spielerberatern.
5 Statistik: Beschreibung der angewandten statistischen Methoden zur Auswertung der empirischen Daten.
6 Datenanalyse und Untersuchungsergebnisse: Umfangreiche Präsentation und Analyse der Befragungsergebnisse zu verschiedenen Aspekten des FFP.
7 Fazit: Interpretation der Ergebnisse, Zusammenfassung zentraler Erkenntnisse und methodische Reflexion.
8 Abschließende Beurteilung: Diskussion potenzieller Grauzonen bei der Anwendung des Reglements und abschließender Ausblick.
Financial Fair Play, UEFA, Fußball, Bundesliga, Klublizenzierung, Verschuldung, Transferverhalten, Gehaltsobergrenze, Wirtschaftsunternehmen, Investoren, Break-even-Vorschrift, Finanzkontrollkammer, Sportökonomie, Lizenzierungssystem, Expertenbefragung.
Die Diplomarbeit analysiert die Auswirkungen der Financial-Fair-Play-Regelungen der UEFA auf den deutschen und europäischen Spitzenfußball unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Lage der Vereine.
Die zentralen Themen umfassen die Finanzsituation der Erstligisten, die Entwicklung des Lizenzierungsverfahrens, die rechtliche Einordnung des FFP sowie eine empirische Untersuchung zur Wahrnehmung dieser Regeln.
Das Ziel ist es, fundierte Einschätzungen darüber zu gewinnen, wie Financial Fair Play das Transferverhalten, die Finanzstabilität und die Wettbewerbssituation im deutschen Profifußball beeinflusst.
Der Autor führt eine explorative Studie durch, die auf einer Online-Befragung von zwei unabhängigen Expertengruppen – vom DFB lizenzierten Spielervermittlern und Fußballfans in Deutschland – basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der UEFA-Strukturen und der FFP-Entstehung sowie eine detaillierte Auswertung der empirisch gewonnenen Daten zu verschiedenen Konsequenzen der Regelung.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Financial Fair Play, UEFA, Lizenzierungssystem, Verschuldung, Spielergehälter und Wettbewerbsstabilität charakterisieren.
Investoren werden durch das neue Reglement eingeschränkt, da unkontrollierte Finanzspritzen zur Schuldentilgung oder für Transfers durch die Break-even-Vorschrift unterbunden werden sollen.
Sowohl Fans als auch Spielervermittler sehen die deutschen Vereine mehrheitlich als Profiteure des FFP, da diese bereits solide wirtschaften und durch die neuen Regeln ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit steigern können.
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