Bachelorarbeit, 2013
83 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1. Motivation und Problemstellung
1.2. Zielsetzung der Arbeit
1.3. Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit
2. Grundlagen des Projektmanagements
2.1. Das Projekt
2.2. Projektmanagement
2.3. Das Projektlebenszyklusmodell
2.4. Die Projektplanung
2.4.1 Planen in Projekten
2.4.2 Der Begriff der Planungsqualität
3. Darstellung des Ist-Zustands in der DekaBank, Schwachstellenanalyse und Ableitung von Handlungsfeldern
3.1. Projektorganisation in der DekaBank
3.1.1 Projekte und Programme
3.1.2 Projektentstehung in der DekaBank
3.1.3 Das Programm-Management-Office
3.2 Darstellung des Ist-Zustandes
3.3 Schwachstellenanalyse des Planungsprozesses der DekaBank
3.4 Ableitung von Handlungsfeldern
3.4.1 Fehlender Referenzplan zur Messung der Planungsgenauigkeit
3.4.2 Bankweite Schätzmethoden
3.4.3 Initialer Planungsprozess
3.4.4 Intransparenter Umgang mit Puffern
3.4.5 Uneinheitliches Scope Management
3.4.6 Qualitätssicherung von Projektplänen
3.4.7 Unternehmenskultur
4. Stand der Technik
4.1 Schätzmethoden
4.1.1 Voraussetzungen für gute Aufwandsschätzung
4.1.2 Analytische Verfahren
4.1.3 Erfahrungsbasierte Verfahren
4.2 Scope Management
4.2.1 Scope Management nach PMI
4.2.2 Product Based Planning in PRINCE2
5. Erarbeitung von methodischen Verbesserungen
5.1 Eingrenzung der betroffenen Projekte
5.2 Referenzplan zur Messung von Planungsgenauigkeit
5.3 Schätzmethoden
5.3.1 Entwurf eines Schätz-Workflows
5.3.2 Bereitstellung von Methoden und Tools zur Unterstützung des Prozesses
5.3.3 Entwurf eines Dokumentationsstandards
5.3.4 Konzeption von Best Practice Empfehlungen für Schätz-workshops
5.3.5 Auswahl einer grundlegende Schätzmethodik
5.4 Planungsprozess
5.5 Umgang mit Puffern
5.6 Scope Management
5.6.1 Definition von Eckpunkten für das Scope Management
5.6.2 Entwurf eines einheitlichen Scope Management-Prozesses
5.7 Qualitätssicherung von Projektplänen
5.8 Unternehmenskultur
6. Entwicklung eines Prototyps für eine softwaregestützte Schätzmethodik
6.1 Anforderungsanalyse
6.1.1 Anforderungen an das Schätzmodell
6.1.2 Anforderungen an die Anwendung und Toolauswahl für das Schätzmodell
6.1.3 Anforderungen an eine Datenbasis mit historischen Standardkosten
6.2 Entwurf einer Datenbasis mit historischen Standardkosten
6.3 Entwicklung des Prototyps
6.3.1 Aufwandsschätzung der Projektphasen
6.3.2 Aufwandsschätzung der Entwicklungsphase
6.4 Funktionaler Test des Prototyps und Proof of Concept
7. Fazit
8. Ausblick
Das primäre Ziel der Bachelorarbeit ist die Ausarbeitung eines Maßnahmenkatalogs zur Steigerung der Planungsgenauigkeit in den Projekten der DekaBank. Die Arbeit analysiert hierfür bestehende Defizite in der Projektplanung, leitet daraus Handlungsempfehlungen ab und entwirft einen Prototyp für eine softwaregestützte Schätzmethodik, um durch eine verbesserte Strukturierung des Planungsprozesses einen Mehrwert für das Projektmanagement des Unternehmens zu schaffen.
Drei-Punkt-Schätzung
„Die Drei-Punkte-Schätzung gilt als einer der besten Schätzmethoden“ und bietet eine Möglichkeit der Optimierung von Expertenschätzungen. Bei dieser Methode werden drei verschiedene Werte pro Schätzvorgang, beispielsweise bei einer Expertenbefragung oder Schätzklausur, ermittelt:
Ein wahrscheinlicher Wert (w)
Ein optimistischer Wert (o)
Ein pessimistischer Wert (p)
Um die erwartete Dauer der jeweiligen Aktivität zu ermitteln, werden die drei Werte gemittelt, wobei aber der wahrscheinliche Wert mit dem Faktor vier gewichtet wird:
Schätzwert = (o + ( 4 * w ) + p) / 6
Auf dieser Weise können auch die potenziellen Auswirkungen von Risiken oder positiven Effekten miteinbezogen und als Tendenz verrechnet werden. Durch die stärkere Gewichtung nähert sich der Schätzwert jedoch dem wahrscheinlichsten Verlauf an. Die Eingangswerte können dabei sowohl von Experten geschätzt, als auch durch analytische Verfahren ermittelt werden, sodass die Drei-Punkt-Schätzung gut mit anderen Methoden kombiniert werden kann.
1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Relevanz der Planungsgenauigkeit ein und definiert die Zielsetzung zur Erarbeitung eines Maßnahmenkatalogs für die DekaBank.
2. Grundlagen des Projektmanagements: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Basisbegriffe des Projektmanagements, den Projektlebenszyklus sowie die Bedeutung der Planungsqualität.
3. Darstellung des Ist-Zustands in der DekaBank, Schwachstellenanalyse und Ableitung von Handlungsfeldern: Auf Basis von Interviews werden Schwachstellen identifiziert, in einem Ishikawa-Diagramm visualisiert und konkrete Handlungsfelder für die weitere Arbeit definiert.
4. Stand der Technik: Hier werden gängige Industriestandards und Methoden zur Aufwandsschätzung und zum Scope Management (PMI, PRINCE2) theoretisch vorgestellt.
5. Erarbeitung von methodischen Verbesserungen: In diesem Kapitel werden konkrete Konzepte wie der Referenzplan, der Schätz-Workflow, die Drei-Punkt-Schätzung und Maßnahmen zur Unternehmenskultur entwickelt.
6. Entwicklung eines Prototyps für eine softwaregestützte Schätzmethodik: Das Kapitel beschreibt die Anforderungsanalyse und die technische Entwicklung eines Excel-basierten Tools inklusive historischer Datenbasis sowie dessen erfolgreichen funktionalen Test.
7. Fazit: Die Arbeit fasst zusammen, dass eine klare Strukturierung und methodische Unterstützung die Planungsgenauigkeit nachhaltig fördern können.
8. Ausblick: Hier werden Empfehlungen für die Implementierung der entwickelten Maßnahmen im Unternehmensalltag der DekaBank gegeben.
Planungsgenauigkeit, Projektmanagement, Aufwandsschätzung, DekaBank, Scope Management, Drei-Punkt-Schätzung, Projektplanung, Schwachstellenanalyse, Prototyp, Softwareentwicklung, Ist-Zustand, Qualitätssicherung, Unternehmenskultur, Historische Datenbasis, Methodik
Die Arbeit befasst sich mit der Verbesserung der Planungsgenauigkeit bei IT-Projekten innerhalb der DekaBank, um das Projektmanagement effizienter zu gestalten.
Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse aktueller Schwachstellen, der Implementierung bankweiter Schätzmethoden, der Einführung eines einheitlichen Scope Managements und der Entwicklung eines Prototyps für ein Schätztool.
Das Ziel ist die Erarbeitung eines Maßnahmenkatalogs sowie eines softwaregestützten Prototyps, um die Planungsqualität messbar zu machen und durch methodische Unterstützung nachhaltig zu erhöhen.
Zur Identifikation der Schwachstellen im Planungsprozess wurde eine Schwachstellenanalyse mittels eines fehlerorientierten Ursache-Wirkungs-Diagramms (Ishikawa-Diagramm) durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in die Ist-Analyse der Projektorganisation in der DekaBank, die theoretische Aufarbeitung des Stands der Technik sowie die konkrete Erarbeitung methodischer Verbesserungen inklusive eines technischen Prototyps.
Wichtige Begriffe sind Planungsgenauigkeit, Aufwandsschätzung, Drei-Punkt-Methode, Scope Management, Projektportfolio und DekaBank.
Excel bietet eine hohe Flexibilität, einfache Wartbarkeit sowie eine intuitive Handhabung, was eine schnelle Entwicklung und hohe Akzeptanz bei den Projektleitern ermöglicht.
Sie ermöglicht eine genauere Prognose, indem sie neben dem wahrscheinlichsten Wert auch optimistische und pessimistische Szenarien gewichtet und so ein realistischeres Schätzergebnis liefert.
Das Ziel ist die eindeutige Definition und Kontrolle des Projektinhalts, um „Gold Plating“ (unnötige Auslieferungen) zu vermeiden und sicherzustellen, dass das Team keine wichtigen Bestandteile vergisst.
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