Masterarbeit, 2013
74 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Rechtliche Grundlagen
2.1 Ärztliche Aufklärung
2.2 Ärztegesetz
2.3 Kindschaftsrechts-Änderungsgesetz 2001
2.4 KAKuG – Krankenanstalten und Kuranstalten Gesetz
2.5 Patientenrechte
2.6 Kinderrechte
3 Literaturrecherche
3.1 Interessensvertretungen für Kinder und Jugendliche
3.1.1 Bundesministerium für Gesundheit
3.1.2 Elternvereine
3.1.3 EACH Charta
3.1.4 Patientenvertretungen
3.2 Psychologische Aspekte zum Thema OP Aufklärung von Kindern und Jugendlichen
3.2.1 Kindliche Krankheitskonzepte
3.2.1.1 Definition von Kognition
3.2.1.2 Stufenförmiger Entwicklungsverlauf
3.2.1.3 Kontinuierlicher Entwicklungsverlauf
3.2.2 Wissenstand über den Körper
3.2.3 Umgang mit Angst und Stress
3.2.4 Vorbereitung auf einen Krankenhausaufenthalt
4 Ist Darstellung der Aufklärung zur OP im einem Schwerpunktkrankenhaus
4.1 Statistische Daten
4.2 Ist Stand des standardisierten Prozesses der Aufklärung auf einer Kinder und Jugendstation
4.2.1 Elektive Eingriffe
4.2.2 Akute Eingriffe
4.3 Interview
4.3.1 Methodische Vorgehensweise zu den Interviews
4.3.2 Befragungskonzept
4.3.3 Auswertung
4.3.3.1 Demografische Daten
4.3.3.2 Bewertungsfragen
4.3.3.3 Offene Fragen
4.3.3.4 Interpretation der Ergebnisse
4.3.3.5 Erfahrungen aus der Erhebung
5 Entwicklung eines Musterprozesses
5.1 Strukturen
5.1.1 Personelle Strukturen
5.1.2 Bauliche Struktur
5.2 Informationswege und -möglichkeiten
5.2.1 Aktionstage im Krankenhaus
5.2.2 Teddybär Spital
5.2.3 Nutzen von Medien
5.2.4 Aufklärungsgespräch zur Operation
5.2.4.1 Kindliches Zeitverständnis
5.2.4.2 Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen
5.2.4.3 Kriterien einer guten Gesprächsführung
5.2.5 Praktische Anleitungen
5.3 Einbezug der Eltern
5.3.1 Rooming-In
5.3.2 Gespräch mit Jugendlichen
5.4 Vermitteln von Informationen
6 Schlussbetrachtung
Die Master Thesis untersucht die Problematik der altersgerechten ärztlichen Aufklärung bei Operationen von Kindern und Jugendlichen im Alter von 8 bis 16 Jahren, mit dem Ziel, die Qualität der Kommunikation und das Patientenverständnis zu verbessern.
3.2.1 Kindliche Krankheitskonzepte
Die Auseinandersetzung mit Erkrankungen beginnt meist im Kindesalter durch eine Erkrankung des Kindes selbst oder in ihrem Umfeld. Die Kinder haben viele Fragen in Bezug auf die Dauer der Erkrankung, wie es dazu kam und welche Wege es gibt, die Erkrankung zu beeinflussen. Ein wichtiger Teil sind die Informationen die Kinder aus ihrer Umgebung erhalten, jedoch suchen sie selbst auch nach Erklärungen. Aus den gegenwärtigen Informationen entsteht ein subjektives Krankheitskonzept (Lohaus 2013: 18).
1 Einleitung: Beschreibt die Bedeutung einer kindgerechten OP-Aufklärung zur Angstreduktion und legt den Fokus auf die Altersgruppe der 8- bis 16-Jährigen.
2 Rechtliche Grundlagen: Erläutert die gesetzlichen Anforderungen an die ärztliche Aufklärungspflicht, insbesondere unter Berücksichtigung des Ärztegesetzes, der Patientenrechte und der Rolle von Minderjährigen.
3 Literaturrecherche: Untersucht Interessensvertretungen und psychologische Grundlagen wie kognitive Entwicklungstheorien (Piaget) und die Informationsverarbeitungstheorie.
4 Ist Darstellung der Aufklärung zur OP im einem Schwerpunktkrankenhaus: Analysiert die Praxis in einem konkreten Krankenhaus durch statistische Daten und eine empirische Befragung von 30 Kindern.
5 Entwicklung eines Musterprozesses: Schlägt basierend auf den Erkenntnissen Strukturen und Kriterien für eine optimale, vertrauensvolle Gesprächsführung mit Kindern und Eltern vor.
6 Schlussbetrachtung: Fasst die Ergebnisse zusammen, betont die Wichtigkeit des persönlichen Gesprächs trotz digitaler Angebote und fordert eine intensivere Beachtung der Kinderrechte.
OP Aufklärung, Kinder und Jugendliche, Krankenhausaufenthalt, Patientenrechte, ärztliche Kommunikation, Krankheitskonzepte, kognitive Entwicklung, Angstbewältigung, empirische Erhebung, Interview, Musterprozess, Elternmitwirkung, Gesundheitsgeschehen, Patientenverständnis, Medizinethik
Die Arbeit behandelt die Optimierung des ärztlichen Aufklärungsgesprächs vor Operationen bei Kindern und Jugendlichen zwischen 8 und 16 Jahren im Krankenhaus.
Zentrale Themen sind die rechtlichen Rahmenbedingungen der Aufklärung, entwicklungspsychologische Grundlagen des Krankheitsverständnisses sowie die praktische Kommunikation zwischen Arzt, Kind und Eltern.
Das Ziel ist es, Möglichkeiten zur Qualitätssteigerung im ärztlichen Aufklärungsgespräch aufzuzeigen und das Verständnis der Kinder und Jugendlichen für den operativen Eingriff zu überprüfen.
Die Autorin führte eine Literaturrecherche durch und erhob empirische Daten mittels einer halbstandardisierten Befragung (Interviews mit Fragebögen) bei 30 Kindern und Jugendlichen.
Im Hauptteil werden der Ist-Zustand der Aufklärung in einem Schwerpunktkrankenhaus analysiert, Ergebnisse der Befragung interpretiert und ein Modellprozess für eine altersgerechte Kommunikation entworfen.
Wichtige Begriffe sind OP-Aufklärung, kindgerechte Kommunikation, Entwicklungspsychologie, Patientenrechte, Angstreduktion und Patientenverständnis.
Die Umfrage ergab, dass die Mehrheit der befragten Kinder und Jugendlichen das persönliche Gespräch mit dem Arzt als vertrauenswürdigste und wichtigste Informationsquelle schätzt.
Eltern fungieren als wichtige Schutz- und Sicherheitspersonen; ihr Einbezug – etwa durch Rooming-In – ist entscheidend für das Vertrauen des Kindes in die neue Situation.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

