Masterarbeit, 2013
68 Seiten
1. Geschichte des Burnout
2. Definition Burnout
3. Stress und Coping nach Lazarus & Folkman
3.1 Stress
3.2 Cognitive Appraisal Process
3.2.1 Personen Faktoren die das Appraisal beeinflussen
3.2.2. Situations Faktoren die das Apparaisal beeinflussen
4. Das Salutogenese Konzept von Antonovsky
4.1. Salutogenese
4.2. Das Kohärenzgefühl (SOC)
4.3 Kohärenzgefühl und Gesundheit
5. Burnout nach Maslach
6. Burnout nach Cherniss
7. Burnout nach Golembiewski
8. Burnout nach Burisch
9. Burnout auf einen Blick
9.1 Ursachen von Burnout
9.2 Verlauf von Burnout
9.3 Krankheitsvertändnis
9.4 Symptome von Burnout
9.5 Wirkungen von Burnout
9.6 Prävention von Burnout
10. Coping
10.1. Definition
10.2. Lazarus & Folkman
10.3. Antonovsky
10.4. Maslach
10.5. Cherniss
10.6. Golembiewski
10.7. Burisch
10.8. Pressedienst des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen E.V.
10.9. Sense of Life Worth Living (Ikigai)
11. Forschungsstand
12. Untersuchungsdesign / Projekt
13. Auswertung
14. Diskussion
Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen unterschiedlichen Coping-Stilen und den Dimensionen des Burnout-Syndroms im Rahmen einer Querschnittuntersuchung. Ziel ist es, die Forschungsfrage zu klären, inwieweit spezifische Bewältigungsstrategien einen Einfluss auf die Ausprägung von Burnout haben.
3. STRESS UND COPING NACH LAZARUS & FOLKMAN
Lazaruses und Folkmans Definition geht auf die Beziehung von Person zur Umgebung ein. Sie zieht auf der einen Seite die Charakteristiken (traits) der Person in Rechnung, und auf der anderen Seite die Natur der Umgebungsereignisse. Den selben Ansatz hat auch das moderne Konzept von Krankheit, das nicht nur die äusseren Einfllüsse sondern auch die inneren Einflüsse berücksichtigt.
In der selben Art kann auch der psychologische Stress nur im Zusammenspiel von äusseren Einflüssen und Eigenschaften der betroffenen Person angeschaut werden.
Psychologischer Stress ist also das Verhältnis zwischen der Person und der Umgebung, die von der betroffenen Person beurteilt bzw. eingeschätzt (appraisal) wird. Das Appraisal beurteilt die Umgebung als seine Resourcen übersteigend und gefährdet damit sein Wohlbefinden. Das ist dann Stress. Die Beurteilung durch die individuelle Person, die ein Ereignis als Stress einschätzt, ist „Cognitive Appraisal“ oder Kognitive Einschätzung (Lazarus & Folkman, 1984, p 21).
1. Geschichte des Burnout: Kurzer Abriss über die Entstehung des Burnout-Begriffs, beginnend bei frühen Beschreibungen bis hin zu Freudenberger und Maslach.
2. Definition Burnout: Gegenüberstellung verschiedener wissenschaftlicher Definitionen von Burnout und seinen zentralen Dimensionen.
3. Stress und Coping nach Lazarus & Folkman: Einführung in das transaktionale Stressmodell, das die kognitive Bewertung (Appraisal) als Kernprozess zwischen Ereignis und Reaktion betrachtet.
4. Das Salutogenese Konzept von Antonovsky: Darstellung des salutogenetischen Modells, mit Fokus auf das Kohärenzgefühl und die Rolle von Widerstandsressourcen bei der Gesundheitserhaltung.
5. Burnout nach Maslach: Beschreibung des Burnout-Syndroms durch die drei Dimensionen emotionale Erschöpfung, Depersonalisierung und persönliche Leistungszufriedenheit.
6. Burnout nach Cherniss: Erläuterung des Phasenmodells nach Cherniss und der Bedeutung von Arbeitsumgebung und Personenfaktoren bei der Burnout-Entstehung.
7. Burnout nach Golembiewski: Einführung in das auf Maslachs Ideen basierende 8-Phasen-Modell zur Messung von Burnout.
8. Burnout nach Burisch: Vorstellung der handlungstheoretischen Sichtweise auf Burnout als Folge von gestörten Handlungsperioden und Autonomieeinbussen.
9. Burnout auf einen Blick: Zusammenfassender Überblick über Ursachen, Symptome, Auswirkungen und Präventionsansätze bei Burnout.
10. Coping: Detaillierte Betrachtung der verschiedenen Coping-Konzepte und Ansätze in Bezug auf ihre Wirksamkeit bei der Stressbewältigung.
11. Forschungsstand: Kritische Reflexion über die empirische Fundierung bisheriger Burnout-Theorien.
12. Untersuchungsdesign / Projekt: Beschreibung der methodischen Vorgehensweise der durchgeführten Querschnittuntersuchung.
13. Auswertung: Darstellung und statistische Analyse der gewonnenen Studiendaten mittels Korrelationen.
14. Diskussion: Interpretation der Studienergebnisse unter Einbeziehung der theoretischen Modelle und kritische Würdigung der Arbeit.
Burnout, Coping, Stress, Lazarus, Antonovsky, Maslach, Salutogenese, Kohärenzgefühl, Stressbewältigung, Arbeitsbelastung, emotionale Erschöpfung, Zynismus, Querschnittuntersuchung, Prävention, psychische Gesundheit
Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung, wie verschiedene Coping-Stile mit den Ausprägungen von Burnout-Dimensionen korrelieren.
Die Schwerpunkte liegen auf der Stressforschung, verschiedenen psychologischen Burnout-Modellen, dem Konzept des Copings und einer empirischen Überprüfung der Zusammenhänge.
Das Ziel ist es, nachzuweisen, ob und wie unterschiedliche Bewältigungsstrategien einen Einfluss auf die Burnout-Entstehung bei der untersuchten Population haben.
Es handelt sich um eine quantitative Querschnittuntersuchung, bei der Fragebögen (MBI-GS-D und SVF 120) genutzt und die Daten mittels Pearson-Korrelation statistisch ausgewertet wurden.
Die Arbeit analysiert die Ansätze von Maslach, Cherniss, Golembiewski und Burisch eingehend.
Burnout, Coping, Salutogenese, Kohärenzgefühl, emotionale Erschöpfung und Stressbewältigung.
Die Nullhypothese konnte verworfen werden; es wurde bestätigt, dass insbesondere negative Coping-Strategien mit den Burnout-Dimensionen korrelieren.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Burnout vermeidbar ist, indem positive Coping-Strategien angewendet und negative Strategien vermieden werden.
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