Bachelorarbeit, 2013
58 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Die Religiosität Jugendlicher
2.1 Die Entwicklung von Religiosität in der Adoleszenz
2.2 Die aktuelle Situation der Religiosität Jugendlicher
2.3 Ursachen und Erklärungsversuche zur momentanen Religiosität Jugendlicher
3. Von der Idee zur Realisierung
3.1 Die Idee einer Jugendkirche
3.2 Die Entstehung einer Jugendkirche
4. Das Konzept Jugendkirche
4.1 Wie sind Jugendkirchen organisiert?
4.2 Innovation Jugendkirche
5. Demoskopie über die Jugendkirche
5.1 Die Innovation Jugendkirche aus Sicht der Experten – Einschätzungen, Überlegungen, Ausblicke
5.2 Die Innovation Jugendkirche aus Sicht der jugendlichen Teilnehmer - eine empirische Darstellung
5.2.1 Methodologie der empirischen Untersuchung
5.2.2 Ergebnisse (Sehen)
5.2.3 Auswertung (Urteilen)
5.2.4 Ausblick (Handeln)
6. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht das innovative Konzept der "Jugendkirche" vor dem Hintergrund einer sich wandelnden Religiosität junger Menschen. Das primäre Ziel ist es, mittels einer empirischen Online-Umfrage zu evaluieren, ob Jugendkirchen ein geeignetes Instrument darstellen, um die katholische Kirche für Jugendliche wieder attraktiver zu gestalten und eine stärkere Bindung an Glauben und kirchliche Institutionen zu fördern.
4.2 Innovation Jugendkirche
Um die katholische Kirche von ihrem altmodischen und langweiligen Image zu befreien bzw. den Jugendlichen, die diese Vorstellung weitestgehend hegen, vom Gegenteil zu überzeugen, mussten und müssen in einer Kirche für die Jugend gravierende Änderungen erfolgen:
Kirchenraum
Was sich von bisheriger kirchlicher Jugendarbeit abhebt, ist der Einbezug eines sakralen Raums. Die meisten Aktivitäten finden in einer Kirche statt und auch wie mit diesem Raum umgegangen wird, unterscheidet sich sehr von der bisher bekannten starren, vorgegebenen Art, Kirchenraum zu nutzen. Dabei ist die Gestaltung abhängig davon, ob der sakrale Raum ausschließlich von einer Jugendkirche genutzt wird oder ob er mit der Gemeinde geteilt wird.
Allgemein gilt aber, dass der Kirchenraum als Gestaltungsraum wirklich offen und von den Jugendlichen nach ihren Vorstellungen und Ausdrucksformen gestaltbar ist. Damit soll Jugendlichen gezeigt werden, dass sie ernst genommen werden in der katholischen Kirche. Denn ihnen wird ein Raum zur Verfügung gestellt, der vielen Menschen etwas wert ist, der heilig ist. Dieses Prinzip dient auch dazu christlich-kirchliche Erfahrungs- und Symbolwelten jugendkulturell zu „versprachlichen“. Jeder soll lernen, was ein Kirchenraum braucht um als solcher erkannt zu werden, aber die Anlehnung an die Lebenswelt der Jugendlichen soll den Jugendkirchenraum auch einladend und gemütlich machen.
1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Krise der Katholischen Kirche und stellt die Forschungsfrage, ob das Konzept der Jugendkirche als innovativer Lösungsansatz zur Relevanzsteigerung bei Jugendlichen dienen kann.
2. Die Religiosität Jugendlicher: Es wird der Wandel der Adoleszenz und die daraus resultierende abnehmende Bedeutung traditioneller kirchlicher Strukturen für Jugendliche wissenschaftlich analysiert.
3. Von der Idee zur Realisierung: Dieses Kapitel beschreibt die strategischen Etappen von der ersten Bedarfsanalyse bis hin zur Konzeptentwicklung und Evaluation einer Jugendkirche.
4. Das Konzept Jugendkirche: Es werden die zentralen organisatorischen Rahmenbedingungen, wie Ort, Zeit, Partizipationsformen und inhaltliche Schwerpunkte der Jugendpastoral dargestellt.
5. Demoskopie über die Jugendkirche: Dieser Abschnitt kombiniert Experteninterviews mit einer quantitativen Online-Umfrage, um die Erfolgsaussichten des Konzepts aus theologischer und praktischer Sicht zu prüfen.
6. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Bilanz, dass Jugendkirchen trotz der Gefahr der reinen "Eventisierung" ein wichtiges Instrument sind, um moderne Jugendliche wieder für den Glauben und Kirche zu begeistern.
Jugendkirche, Katholische Kirche, Religiosität, Adoleszenz, Jugendpastoral, Partizipation, Eventkultur, Gottesdienst, Sinus-Milieuforschung, Glaubensvermittlung, Sozial-diakonische Arbeit, Empirische Untersuchung, Online-Umfrage, Kirchenentwicklung, Identitätsfindung
Die Arbeit untersucht das Konzept der Jugendkirche als Antwort auf die schwindende Religiosität und Kirchenbindung junger Menschen in Deutschland.
Die Themen umfassen den Wandel der Jugendkultur, die Anforderungen an eine zeitgemäße Jugendpastoral, organisatorische Anforderungen an Jugendkirchen sowie die empirische Auswertung ihrer Wirksamkeit.
Es soll wissenschaftlich geklärt werden, ob das Konzept der Jugendkirche erfolgreich dazu beitragen kann, die Kirche für Jugendliche wieder interessant und bedeutsam zu machen.
Die Arbeit nutzt eine quantitative empirische Methode in Form einer Online-Umfrage, ergänzt durch eine theoretische Auseinandersetzung mit vorhandener Fachliteratur und Expertenmeinungen.
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen der Jugendtheologie vor allem die praktischen Rahmenbedingungen einer Jugendkirche sowie eine detaillierte Auswertung der Teilnehmerbefragung behandelt.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Jugendkirche, Religiosität, Partizipation, Jugendpastoral, Glaubensvermittlung und empirische Forschung.
Die Untersuchung zeigt, dass Freunde als primäre Impulsgeber fungieren und das soziale Miteinander eine entscheidende Rolle für die Attraktivität der Angebote spielt.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Befragten durch die Jugendkirche eine stärkere Verbindung zu Gott und ein tieferes Verständnis für Glaubensinhalte entwickeln, wobei die ästhetische Gestaltung und der Lebensbezug als Erfolgsfaktoren gelten.
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