Hausarbeit, 2012
18 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Theorie und Konzepte
2.1 Empirische Wahlforschung
2.2 Wahlbeteiligung/Wahlpartizipation
3. Empirie
3.1 Politikwissenschaftliche Erklärungstheorien
3.2 Forschungsstand
4. Diskussion und Analyse
5. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht, ob die verstärkte Kandidatur von Politikern mit Migrationshintergrund zu einer höheren Wahlbeteiligung unter eingebürgerten Migranten in Deutschland führt und inwieweit diese Wählergruppe ihre politischen Rechte wahrnimmt.
4. Diskussion und Analyse
Nun wird der Fokus auf die Politikerinnen und Politiker mit Migrationshintergrund gerichtet, die den Einzug in deutsche Parlamente geschafft haben. Gschwend und Zittel haben untersucht, ob eine personalisierte Wahlkampfkommunikation für Wahlkreiskandidaten einen positiven Effekt darstellen könnte. Sie analysierten verschiedene Möglichkeiten der Kandidaten, mit den Wählern in Kontakt zu treten (z.B. Internet, Papierbroschüren, Wahlplakate und persönlicher Kontakt). Dabei kommen sie zu dem Ergebnis, dass die Kandidaten, die sich im Wahlkampf verstärkt persönlich um die Wähler bemühten, einen deutlich höheren Stimmenanteil für sich verbuchen konnten.
„[...] Auf der Ebene der kognitiven Personalisierung, also mit Blick auf die Frage, ob Wahlkämpfe den Bekanntheitsgrad von Direktkandidaten steigern können, finden wir einen mobilisierenden Effekt inhaltlich personalisierter Wahlkampfkommunikation. […] die Bekanntheit von Direktkandidaten unter den Anhängern der eigenen Partei zu steigern. […] Hier zeigt sich ein durchaus beachtlicher Effekt personalisierter Kampagnenführung – und zwar speziell einer eher personenzentrierten Wahlkampforganisation – auf solche Wähler, die nicht Anhänger der Partei der jeweiligen Kandidaten sind. […]“. (Gschwend et al 2012: 389 ff)
1. Einleitung: Die Einleitung führt in die historische Entwicklung der Migration in Deutschland ein und formuliert die zentrale Fragestellung sowie Hypothese der Hausarbeit in Bezug auf das Wahlverhalten von Eingebürgerten.
2. Theorie und Konzepte: Dieses Kapitel definiert die Grundlagen der empirischen Wahlforschung und klärt zentrale Begriffe wie Wahlbeteiligung und Wahlpartizipation.
3. Empirie: Hier werden politikwissenschaftliche Theorien vorgestellt und der aktuelle Forschungsstand hinsichtlich des Wahlverhaltens von Migrantinnen und Migranten sowie deren Mobilisierungsmöglichkeiten erläutert.
4. Diskussion und Analyse: Dieses Kapitel analysiert anhand von Wahldaten und Fallbeispielen, ob die Präsenz von Kandidaten mit Migrationshintergrund das Wahlverhalten dieser Bevölkerungsgruppe positiv beeinflusst.
5. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, verifiziert die eingangs aufgestellte Hypothese und diskutiert die politische Verantwortung der Parteien hinsichtlich der Repräsentation.
Wahlpartizipation, Migrationshintergrund, Wahlverhalten, Politische Integration, Kandidaten, Wahlforschung, Mobilisierung, Repräsentation, Bundestagswahl, Kommunalwahl, Parteien, Politische Sozialisation, Ethnische Herkunft, Eingebürgerte, Demokratie
Die Arbeit untersucht das Wahlverhalten von eingebürgerten Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland und analysiert, ob eine stärkere Repräsentation durch Kandidaten mit ähnlicher Herkunft die Wahlbeteiligung steigert.
Zentrale Themen sind die empirische Wahlforschung, theoretische Ansätze zur Wahlbeteiligung, der Einfluss von Wahlkampagnen auf Migranten sowie die Bedeutung der ethnischen Zugehörigkeit von Kandidaten für das Wahlverhalten.
Ziel ist es zu klären, ob bestimmte Ereignisse – insbesondere die Aufstellung von Kandidaten mit Migrationshintergrund – dazu führen, dass eingebürgerte Migranten ihr Wahlrecht vermehrt in Anspruch nehmen.
Die Autorin verwendet eine Literaturanalyse bestehender empirischer Studien, Wahlanalysen und Forschungsergebnisse, um die aufgestellte Hypothese zu überprüfen.
Der Hauptteil konzentriert sich auf die theoretische Fundierung, den aktuellen Forschungsstand zu Wahlentscheidungen und eine detaillierte Diskussion der Korrelation zwischen Kandidatenhintergrund und Wählermobilisierung bei deutschen Kommunal- und Landtagswahlen.
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Wahlpartizipation, Migrationshintergrund, politische Integration, Wählermobilisierung und Repräsentation beschreiben.
Die untersuchten Studien, wie etwa von Barreto oder aus dem norwegischen Kontext, deuten darauf hin, dass Wähler mit Migrationshintergrund bevorzugt Kandidaten wählen, die die gleiche ethnische Herkunft teilen.
Die Autorin kritisiert, dass Parteien es bisher versäumt haben, ausreichend Personen mit Migrationshintergrund als Identifikationsfiguren zu rekrutieren und in politische Ämter zu bringen, um das vorhandene Potential für die Demokratie besser zu nutzen.
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