Bachelorarbeit, 2013
46 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Klärung der häufig verwendeten Begriffe im Webdesign
3 Studien zur Navigation einer Website
3.1 Die Platzierung des Navigationsmenüs
3.2 Das dynamische Menü
3.3 Die Breite und Tiefe eines dynamischen Menüs
3.4 Die Gestaltung einer intra-article navigation
4 Studien zum Page Layout einer Website
4.1 Das mentale Modell einer Website
4.1.1 Vorhandensein mentaler Modelle bei Benutzer/-innen.
4.1.2 Relevanz mentaler Modelle für das Webdesign.
4.2 Die Bedeutung der Konsistenz für Websites
5 Übersicht der in den Studien verwendeten Variablen
6 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit der aktuelle Stand der Kognitionsforschung die praktischen Bedürfnisse von Webdesigner/-innen durch wissenschaftlich fundierte Guidelines für die Bereiche Navigation und Page Layout abdecken kann.
Die Bedeutung der Konsistenz für Websites
Im vorherigen Kapitel wurde unter anderem ein Gewöhnungseffekt, oder Lerneffekt, bei ungewohnt platzierten Objekten festgestellt. Da gemäß Galitz (2007) Konsistenz das Erlernen eines Interfaces verbessert, „[...] consistency greatly aids learning“ (Galitz, 2007, S. 134), wird in diesem Kapitel die Bedeutung der Konsistenz für Websites untersucht.
Der Begriff der Konsistenz wird als wichtige Orientierung in der Human Computer Interaction (HCI) gesehen: „And the single objective on which experts agree is design consistency.“ (S. L. Smith & Mosier, 1986, S. 15). Was aber bedeutet Konsistenz im Webdesign und was sollte aus Sicht der kognitiven Verarbeitung innerhalb einer Website konsistent sein? Dieser Frage wird im folgenden Kapitel nachgegangen und anhand von zwei Studien untersucht, welche Eigenschaften von Objekten zu Performanceeinbußen führen, wenn sie nicht konsistent auf einer Website sind. Hierbei zeigt sich, dass nur die physical consistency eine Rolle für die Performance spielt.
In der ersten der beiden angeführten Studien von Ant Ozok und Salvendy (2000) wird Konsistenz gemäß Adamson (1996) aus den Teilen conceptual, communicational und physical consistency bestehend definiert (vgl. Ant Ozok & Salvendy, 2000, S. 444).
1 Einleitung: Einführung in die Relevanz der Kognitionsforschung für das Webdesign und Definition der zentralen Fragestellung der Arbeit.
2 Klärung der häufig verwendeten Begriffe im Webdesign: Definition der grundlegenden Konzepte wie Website, Human Computer Interaction, Design und Kognitive Psychologie.
3 Studien zur Navigation einer Website: Untersuchung von Platzierung, Menüarten sowie Breite und Tiefe dynamischer Menüs und intra-article navigation.
4 Studien zum Page Layout einer Website: Analyse von mentalen Modellen von Web-Objekten und der Bedeutung von visueller Konsistenz.
5 Übersicht der in den Studien verwendeten Variablen: Zusammenfassende Darstellung der unabhängigen und abhängigen Variablen zur Aufzeigung zukünftiger Forschungsbedarfe.
6 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der wissenschaftlichen Guidelines und Feststellung der noch bestehenden Forschungslücken in der Praxis.
Webdesign, Kognitive Psychologie, Navigation, Page Layout, Human Computer Interaction, Mentale Modelle, Konsistenz, Performance, User Experience, Informationsverarbeitung, Guidelines, Eye Tracking, Web-Usability, Menügestaltung, Kognitive Kosten
Die Arbeit untersucht das Verhältnis zwischen kognitionspsychologischer Forschung und der tatsächlichen Anwendbarkeit dieser Erkenntnisse durch Webdesigner im Bereich Navigation und Seitenlayout.
Die Schwerpunkte liegen auf der Navigationsstruktur (Platzierung, Dynamik, Komplexität) und den Anforderungen an das Page Layout (mentale Modelle der Nutzer, Konsistenz).
Das Ziel ist es, auf Basis eines Literatur-Reviews zu bewerten, ob der aktuelle Stand der Kognitionsforschung ausreicht, um Webdesignern konkrete, praxisrelevante Gestaltungsrichtlinien an die Hand zu geben.
Die Arbeit nutzt die Methode des Reviews nach Webster und Watson (2002), um bestehende Studien zur Webnavigation und zum Seitenlayout systematisch zu erfassen und zu bewerten.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der Navigationsaspekte in Kapitel 3 und eine Betrachtung der mentalen Modelle sowie Konsistenzfaktoren im Page Layout in Kapitel 4.
Die zentralen Schlagworte sind Webdesign, Kognitive Psychologie, Performance, Mentale Modelle, Navigations-Guidelines und Informationsverarbeitung.
Studien belegen, dass Nutzer zwar anfangs bei Abweichungen von Erwartungen (z.B. ungewohnte Positionierung) Performanceeinbußen zeigen, sich jedoch sehr schnell an neue Strukturen gewöhnen.
Die Arbeit zeigt, dass primär die sogenannte "physical consistency" (z.B. einheitliche Farben, Schriftarten, Abstände) eine signifikante Rolle für die Vermeidung von Fehlern bei der Nutzung spielt.
Empirische Ergebnisse zeigen, dass eine große Tiefe der Menühierarchie die Performance stärker negativ beeinflusst als eine vergrößerte Breite, sofern diese innerhalb der Bildschirmgrenzen bleibt.
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