Masterarbeit, 2013
89 Seiten, Note: 1,6
Diese Masterarbeit analysiert die Finanzierung von Filmproduktionen, insbesondere die Entwicklung von Filmfonds und neuen Finanzierungskonzepten. Der Fokus liegt auf der Frage, wie risikoreiche Kinofilmproduktionen, ohne sichere Gewinnmargen, finanziert werden können.
Die Einleitung führt in die Thematik ein und beschreibt die Relevanz von Filmproduktionen im gesellschaftlichen Leben. Kapitel 2 analysiert den Film als Finanzierungsobjekt, beleuchtet die Phasen der Filmproduktion und -verwertung sowie die damit verbundenen finanziellen Risiken. Kapitel 3 widmet sich der klassischen Filmfondskonzeption und erläutert die Funktionsweise, Geschichte und steuerliche Betrachtung dieses Finanzierungsmodells. Kapitel 4 beleuchtet die aktuelle Marktsituation, analysiert die Auswirkungen des technischen Fortschritts auf die Filmproduktion und -verwertung sowie die Präferenzen der Kinobesucher. Kapitel 5 entwickelt ein eigenes Filmfinanzierungskonzept auf Basis einer GmbH und einer Crowdfunding-Plattform. Die Zusammenfassung fasst die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Filmfinanzierungsmarkt.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Filmfinanzierung, Filmfonds, Crowdfunding, Crowdinvesting, Crowdlending, Crowddonating, Crowdsponsoring, Medienfonds, Gamesfonds, Produktionsfinanzierung, Filmverwertung, Kinobesucher, Marktsituation, Filmindustrie, Filmstudio, Filmproduktionsgesellschaft, Verwertungsgesellschaft, Lizenzvertrag, Lizenzgebühren, Schuldübemahmevertrag, Defeasance-Struktur, Fertigstellungsgarantievertrag, Steuersparmodell, Steuerstundungsmodell, Subvention, Förderinstitution, Aktiengesellschaft, GmbH, GmbH & Co. KG, Intemetplattform, Markenimage, Guerilla-Marketing, Marktforschung, Produktion, Verwertung, Risiko, Rentabilität, Kapitalumlaufryklus, Break-even-Point, Budget, Einspielergebnis, Umsatz, Besucherzahlen, Genre, Komödie, Actionfilm, Kinderfilm, Fantasy, TV-Sender, Verleih, Weltvertrieb, Heimvideomarkt, Video-on-Demand, Raubkopie, Filmwirtschaft, Deutschland, Europa, USA, Hollywood, Major Studios, Independent-Filme, Fernsehfilm, Fernsehserie, Netflix, House of Cards, The Big Bang Theory, Tatort.
Filmfonds sammeln Kapital von privaten oder institutionellen Investoren, um Filmproduktionen zu finanzieren, wobei oft steuerliche Vorteile im Vordergrund standen.
Ab 2001 gab es eine steuerliche Neubewertung, die viele der klassischen "Steuersparmodelle" unattraktiver machte und die Branche zur Entwicklung neuer Konzepte zwang.
Crowdfunding bietet eine Alternative zu klassischen Fonds, bei der viele Kleininvestoren über Online-Plattformen Projekte finanzieren und teilweise am Erfolg beteiligt werden.
Das hohe Erfolgsrisiko liegt in der unsicheren Marktakzeptanz durch Kinobesucher, hohen Marketingkosten und der komplexen Kosten-Erlös-Struktur der Verwertung.
Die Arbeit entwickelt ein Konzept, bei dem eine GmbH als Basis für Crowdfinanzierung dient, um rechtliche Sicherheit und klare Kostenstrukturen für Investoren zu schaffen.
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