Bachelorarbeit, 2013
51 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Forschungsfragen
3. Definitionen
3.1 Mergers & Acquisitions
3.2 Konvergenz
3.3 Crossmedia
4. Arten von Unternehmenszusammenschlüssen
4.1 Horizontaler Zusammenschluss
4.2 Vertikaler Zusammenschluss
4.3 Konglomerat
5. Mergers & Acquisitions
5.1 Zielsetzungen von Unternehmenszusammenschlüssen
5.2 Ökonomische Effekte von Fusionen
5.3 Crossmedia Konvergenz durch Akquisitionen
5.4 Marktreaktionen von Übernahmeankündigungen
5.5 Gefahren von Mergers and Acquisitions
6. Medienkonzentration
6.1 Sendergruppierungen
6.2 Auswirkungen von Medienkonzentration
6.2.1 Gesellschaftliche Folgen von Medienkonzentration
6.3 Wettbewerbsrechtliche Probleme von Fusionen
7. Möglichkeiten der Erfolgsmessung von M&A Aktivitäten
8. Bewertung von M&A Transaktionen - Unternehmenswert
8.1 Kennzahlen zur Bewertung von M&A Transaktionen
8.1.1 Aktienkurs
8.1.2 Cash Flow
8.1.3 Gesamtkapitalrentabilität
9. Beispiele für M&A Tätigkeiten
9.1 Akquisition ProSiebenSat.1 Gruppe
9.2 Akquisitionen RTL Group (Bertelsmann)
9.3 Akquisitionen Axel Springer AG
10. Kartellrechtlich verbotener Zusammenschluss von Axel Springer und ProSiebenSat.1
10.1 Ziele und Folgen der Fusion
10.2 Medien Duopol
10.3 Meinungsmacht und kartellrechtliche Untersuchungsdimensionen
10.4 Darstellung der Übernahmepläne aus Sicht der KEK
10.5 Stellungnahme Geschäftsbericht Axel Springer AG
10.6 Stellungnahme Geschäftsbericht ProSiebenSat.1
11. Schlussfolgerung
12. Literaturverzeichnis
Diese Arbeit untersucht den strategischen Nutzen von Mergers & Acquisitions (M&A) im dynamischen Mediensektor und analysiert deren Auswirkungen auf Unternehmenswerte sowie die gesellschaftliche Medienkonzentration. Das primäre Ziel ist es, mittels betriebswirtschaftlicher Kennzahlen wie Cash-Flow, Aktienkurs und Gesamtkapitalrentabilität zu evaluieren, ob Akquisitionen tatsächlich zu der angestrebten Wertschöpfung führen, und die kartellrechtlichen Grenzen bei marktbeherrschenden Zusammenschlüssen aufzuzeigen.
5.5 Gefahren von Mergers and Acquisitions
Laut dem Artikel von Alexander und Owers (2011) können Synergieeffekte zweier Unternehmen auch trügerisch sein. Nach Peltier ist nicht gesagt, dass eine gestiegene Unternehmensgröße oder die Präsenz in verschiedenen Märkten auch zu einer besseren Wirtschaftsleistung des Unternehmens führt. Ebenso kann angestrebte Diversifikation eines Medienunternehmens zu einem großen finanziellen Risiko werden, wenn diese in keinem deutlichen Zusammenhang zum eigentlichen Hauptgeschäft steht.
Laut Mayerhofer können folgende Faktoren angeführt werden aufgrund deren Firmenzusammenschlüsse scheitern können.
• Überschätzung realisierbarer Synergien
• Unterschätzung der Fusionskosten
• Eine missglückte Personalintegration
Eine weitere Gefahr steckt in der Finanzierung. Werden Zukäufe größtenteils aus Krediten finanziert, so besteht die Gefahr der Überschuldung für das Unternehmen.
Für die Öffentlichkeit und den Wettbewerb kann des Weiteren ein Nachteil in einer zu großen Medienkonzentration bestehen.
1. Einleitung: Einführung in die Bedeutung von M&A im Mediensektor und Skizzierung des dynamischen Marktumfeldes.
2. Forschungsfragen: Definition der zentralen Fragestellungen hinsichtlich des Nutzens, der Evaluierung und der gesellschaftlichen Folgen von M&A.
3. Definitionen: Erläuterung der Grundbegriffe Mergers & Acquisitions, Konvergenz und Crossmedia im Medienkontext.
4. Arten von Unternehmenszusammenschlüssen: Kategorisierung in horizontale, vertikale Zusammenschlüsse und Konglomerate.
5. Mergers & Acquisitions: Analyse der Zielsetzungen, ökonomischen Effekte, Crossmedia-Konvergenz sowie der Risiken und Marktreaktionen bei Übernahmen.
6. Medienkonzentration: Betrachtung der globalen Konzentration, Sendergruppierungen und der wettbewerbsrechtlichen Herausforderungen.
7. Möglichkeiten der Erfolgsmessung von M&A Aktivitäten: Vorstellung von Methoden zur Erfolgsbewertung, von Kennzahlen bis hin zu Befragungen.
8. Bewertung von M&A Transaktionen - Unternehmenswert: Detaillierte Untersuchung von Bewertungsmethoden wie dem Discounted Cash Flow und weiteren Finanzkennzahlen.
9. Beispiele für M&A Tätigkeiten: Anwendung der theoretischen Erfolgsmessung auf Praxisbeispiele der ProSiebenSat.1 Gruppe, RTL Group und Axel Springer AG.
10. Kartellrechtlich verbotener Zusammenschluss von Axel Springer und ProSiebenSat.1: Detaillierte Analyse des gescheiterten Fusionsvorhabens unter Berücksichtigung kartellrechtlicher Aspekte.
11. Schlussfolgerung: Beantwortung der Forschungsfragen und Zusammenfassung der gewonnenen Erkenntnisse über den Nutzen und die Folgen von M&A im Mediensektor.
12. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Fachliteratur und Internetquellen.
Mergers & Acquisitions, M&A, Medienunternehmen, Medienkonzentration, Synergieeffekte, Unternehmenswert, Cash Flow, Aktienkurs, Gesamtkapitalrentabilität, Konvergenz, Crossmedia, Kartellrecht, Marktanteil, Meinungsmacht, Unternehmenszusammenschluss
Die Arbeit analysiert den strategischen und ökonomischen Nutzen von Fusionen und Übernahmen (M&A) speziell für Unternehmen in der Medienbranche und bewertet deren Auswirkungen auf den Unternehmenswert sowie den Markt.
Die zentralen Felder umfassen die Definition und Arten von Unternehmenszusammenschlüssen, Methoden zur Erfolgsmessung, ökonomische Synergieeffekte sowie kritische Aspekte wie Medienkonzentration und kartellrechtliche Regulierungen.
Das Ziel ist es zu untersuchen, inwiefern M&A-Aktivitäten für Medienunternehmen einen messbaren Nutzen bringen, wie dieser evaluiert werden kann und welche Auswirkungen auf die gesellschaftliche Meinungsmacht resultieren.
Es wird eine Kombination aus Literaturrecherche zur theoretischen Fundierung und einer empirischen Analyse von Geschäftsberichten verwendet, wobei Kennzahlen wie Free Cash Flow, Aktienkurs und Gesamtkapitalrentabilität herangezogen werden.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen von M&A, stellt Methoden zur Erfolgsmessung vor und analysiert konkrete Fallbeispiele bei ProSiebenSat.1, Bertelsmann und der Axel Springer AG sowie das kartellrechtlich verbotene Fusionsvorhaben zwischen Springer und ProSiebenSat.1.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie M&A, Medienkonzentration, Synergieeffekte, Unternehmenswert, Crossmedia und kartellrechtliche Fusionskontrolle charakterisiert.
Dieses Beispiel dient als Paradebeispiel für ein Konglomerat, das aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Meinungsmacht und des entstandenen Duopols durch das Bundeskartellamt und die KEK untersagt wurde, was die Relevanz der kartellrechtlichen Regulierungsbehörden unterstreicht.
Synergieeffekte gelten als Hauptziel für die Steigerung des Shareholder Value, wobei im Mediensektor insbesondere crossmediale Synergien (z. B. zwischen Print und TV) zur effizienteren Werbevermarktung im Vordergrund stehen.
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