Examensarbeit, 2009
147 Seiten, Note: 1
Vorwort
Einleitung
1 Analyse des Tischtennisspiels
1.1 Historischer Rückblick des Tischtennis
1.2 Verschiedene Bereiche des Tischtennis
1.2.1 Freizeitsport
1.2.2 Vereinssport
1.2.3 Leistungssport
1.2.4 Schulsport
1.3 Ausrüstung
1.3.1 Schlägerholz
1.3.2 Belag
1.3.3 Tisch und Ball
1.4 Das Spiel
1.4.1 Spielidee
1.4.2 Spielregeln
1.5 Physische Merkmale des Tischtennisspiels
1.5.1 Koordinative Fähigkeiten
1.5.2 Kraft
1.5.3 Ausdauer
1.5.4 Schnelligkeit und Beweglichkeit
1.6 Psychische Merkmale des Tischtennisspiels
1.7 Technik
1.7.1 Schlägerhaltung
1.7.2 Grundstellung
1.7.3 Der Konterschlag
1.7.4 Der Topspinschlag
1.7.5 Der Block
1.7.6 Der Schupf
1.7.7 Der Flip
2 Tischtennis als Schulsport - Eine didaktische Begründung
2.1 Aufgaben und Lernziele des Schulsports
2.2 Sport im neuen Bildungsplan von 2004
2.3 Tischtennis wird an Schulen selten gespielt – Kritische Betrachtung des Schulsports
2.4 Untersuchung der Sportart Tischtennis im Hinblick auf die Aufgaben und Ziele des Schulsports
2.4.1 Bewegungserziehung
2.4.2 Körpererfahrung
2.4.3 Gesundheitserziehung
2.4.4 Freizeiterziehung
2.4.5 Leistungserziehung
2.4.6 Sozialerziehung
2.4.7 Abschließende Bemerkungen
3 Methodik des Tischtennisspiels
3.1 Der Methodenbegriff
3.2 Das Problem der Tischtennismethodik
3.3 Tendenz zu spielgemäßen Übungsformen und eine kritische Betrachtung
3.4 Theoretische Darstellung des spielgemäßen Konzepts
3.4.1 Verfahren in der Spielmethodik
3.4.2 Spielmethodische Formen
3.4.2.1 Spielmethodische Spielformen
3.4.2.2 Spielmethodische Übungsformen
3.4.2.3 Spielmethodische Lernkontrollformen („Tests“)
3.4.2.4 Spielmethodische Trainingsformen
3.4.3 Spielmethodische Reihen
3.4.3.1 Spielreihen
3.4.3.2 Übungsreihen
3.4.4 Spielmethodische Konzeptionen
3.4.4.1 Elementhaft-synthetische Methodenkonzeption
3.4.4.2 Ganzheitlich-analytische Methodenkonzeption
3.4.5 Spielmethodische Konzepte
3.4.5.1 Konfrontationsmethode
3.4.5.2 Zergliederungsmethode
3.4.5.3 Spielgemäßes Konzept
3.5 Begründung des spielgemäßen Konzepts für die Tischtenniseinheit
3.6 Tischtennisspezifische methodische Überlegungen zur Technikvermittlung
3.6.1 Vom diagonalen zum parallelen Spiel
3.6.2 Vom langsamen zum schnellen Spiel
3.6.3 Vom weiträumigen zum kurzen Spiel
3.6.4 Vom indirekten zum direkten Spiel
3.6.5 Vom einfachen regelmäßigen zum kombiniert unregelmäßigen Spiel
3.6.6 Spiel mit zunehmender Rotationsveränderung
3.6.7 Spiel mit zunehmender konditioneller Belastung
3.7 Methodische Modelle und ihre Relevanz für die Tischtenniseinheit
3.7.1 Das Konter-Modell (nach Gross)
3.7.2 Das Topspin-Modell (nach Heissig)
3.7.3 Weitere Modelle
4 Planung und Durchführung einer Lehreinheit
4.1 Vorbemerkungen
4.2 Ziele der Tischtenniseinheit
4.3 Gliederung der Unterrichtsbeschreibungen
4.4 Erste Doppelstunde
4.4.1 Verlaufsplanung und Beobachtungsbogen
4.4.2 Thema der Doppelstunde
4.4.3 Lernziele
4.4.4 Stundenverlauf und didaktisch-methodische Überlegungen
4.5 Zweite Doppelstunde
4.5.1 Verlaufsplanung
4.5.2 Thema der Doppelstunde
4.5.3 Lernziele
4.5.4 Stundenverlauf und didaktisch-methodische Überlegungen
4.6 Dritte Doppelstunde
4.6.1 Verlaufsplanung
4.6.2 Thema der Doppelstunde
4.6.3 Lernziele
4.6.4 Stundenverlauf und didaktisch-methodische Überlegungen
4.7 Vierte Doppelstunde
4.7.1 Verlaufsplanung
4.7.2 Thema der Doppelstunde
4.7.3 Lernziele
4.7.4 Stundenverlauf und didaktisch-methodische Überlegungen
5 Evaluation
5.1 Allgemeine Bemerkungen
5.2 Auswertung des Beobachtungsbogens
5.3 Auswertung der einzelnen Doppelstunden und deren Lernziele
5.3.1 Erste Doppelstunde
5.3.2 Zweite Doppelstunde
5.3.3 Dritte Doppelstunde
5.3.4 Vierte Doppelstunde
5.4 Allgemeine Schlussbetrachtung
Nachwort
Literaturverzeichnis
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, das komplexe Spiel Tischtennis didaktisch und methodisch für den Sportunterricht in der Sekundarstufe I zu erschließen. Basierend auf der Analyse des Tischtennisspiels, des Bildungsplans von 2004 und unter Anwendung eines "spielgemäßen Konzepts" wird eine Unterrichtseinheit für die Klassenstufe 6 entworfen, durchgeführt und evaluiert, um das Potenzial von Tischtennis als Bereicherung des Schulsports aufzuzeigen.
1.7.4 Der Topspinschlag
Er ist der zweite Schlag, welchen ich in meiner Lehreinheit auf die Wirksamkeit in der Schule überprüfen werde. Im modernen Tischtennisspiel ist es der effektivste Angriffsschlag und man gelangt durch den Topspin am häufigsten zum Punktgewinn.
Bei dieser Schlagtechnik „wird der Ball vom Schläger nicht voll getroffen, sondern extrem angerissen“ (Sklorz & Michaelis, 2004, S. 44), darum wird auch vom Zugball gesprochen. Es bedarf einer schneller Armbewegung mit einem etwas geschlossenem Schlägerblatt, um dem Ball die charakteristische starke Vorwärtsrotation mitzugeben. Dabei ist eine mitgehende Bewegung des Körpers extrem wichtig. Im Gegensatz zum Konterschlag ist die Geschwindigkeit des Balles langsamer und die Flugbahn mehr bogenförmig. Nach dem Aufsprung des Balles auf der Tischhälfte des Gegners, wird der Ball jedoch aufgrund der Vorwärtsrotation sehr schnell und flach (vgl. ebd., S. 44). Im Vergleich zum Vorhand-Topspin ist der Rückhand-Topspin wesentlich schwieriger auszuführen, da er angesichts der geringeren Körperbewegung ein höheres Maß an Präzision beim Balltreffpunkt benötigt.
1 Analyse des Tischtennisspiels: Dieses Kapitel analysiert das Tischtennisspiel hinsichtlich seiner historischen Entwicklung, verschiedener Bereiche, der Ausrüstung, der Regeln sowie der physischen und psychischen Anforderungen und führt grundlegende Techniken ein.
2 Tischtennis als Schulsport - Eine didaktische Begründung: Hier wird der Status quo von Tischtennis an Schulen kritisch hinterfragt und mit den Zielen des Schulsports sowie den Anforderungen des Bildungsplans von 2004 abgeglichen.
3 Methodik des Tischtennisspiels: Dieses Kapitel erörtert methodische Ansätze und entscheidet sich für das "spielgemäße Konzept", um Schüler schrittweise und motivierend an das Tischtennisspiel heranzuführen.
4 Planung und Durchführung einer Lehreinheit: Der praktische Teil beschreibt die Planung und Durchführung einer 4-Doppelstunden-Einheit in einer 6. Klasse, inklusive der spezifischen Technikvermittlung der Vorhandschläge.
5 Evaluation: Im letzten Kapitel werden die Ergebnisse der Beobachtungsbögen ausgewertet, die erreichten Lernziele reflektiert und die Wirksamkeit der gewählten Methode kritisch analysiert.
Tischtennis, Schulsport, Vorhand-Konter, Vorhand-Topspin, spielgemäßes Konzept, Bewegungsaufgabe, Koordinative Fähigkeiten, Technikvermittlung, Sportdidaktik, Evaluation, Lernziele, Spielmethode, Sekundarstufe I.
Die Arbeit untersucht, wie die Sportart Tischtennis trotz ihres Status als "Randsportart" im Schulsport durch didaktisch und methodisch fundierte Ansätze (das "spielgemäße Konzept") als attraktive Bereicherung für Schüler der Sekundarstufe I etabliert werden kann.
Zentrale Themen sind die Analyse der Sportart (Technik, Koordination), die didaktische Begründung im Kontext des Bildungsplans sowie die methodische Planung und praktische Erprobung einer konkreten Unterrichtseinheit.
Das Ziel ist die Erstellung und Evaluation einer Unterrichtseinheit zum Vorhand-Konter und Vorhand-Topspin, um zu prüfen, ob und wie diese Sportart im Sportunterricht erfolgreich und motivierend vermittelt werden kann.
Neben der theoretischen Herleitung auf Basis fachdidaktischer Literatur wird eine empirische Komponente durch Beobachtungsbögen (Erstanalyse vs. Zweitanalyse) in einer 6. Klasse realisiert, um Lernfortschritte messbar zu machen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine sportwissenschaftliche Analyse, eine didaktische Begründung, eine methodische Reflexion sowie die detaillierte Planung und Dokumentation einer 4-Doppelstunden-Lehreinheit inklusive der Evaluation.
Wichtige Begriffe sind insbesondere "spielgemäßes Konzept", "Tischtennis als Schulsport", "Vorhand-Topspin", "Koordinative Fähigkeiten" und "Evaluation".
Der Autor argumentiert, dass das spielgemäße Konzept die Vorteile von systematischem Üben und spielerischem Handeln vereint, um Frustration bei Anfängern zu minimieren und die intrinsische Motivation der Schüler zu maximieren.
Die Evaluation durch den Beobachtungsbogen dient dem Nachweis, dass durch gezielte methodische Einheiten in kurzer Zeit klare technische Verbesserungen erzielt werden können, auch wenn technische Perfektion bei komplexen Schlägen wie dem Topspin in vier Stunden nicht zu erwarten ist.
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