Bachelorarbeit, 2003
83 Seiten, Note: 1,9
1. Thema der Arbeit
1.1 Problemerläuterung
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Grundinformationen
2.1 Das VHS System
2.2 Die DVD
2.3 Digitale Tonformate
2.4 Grenzen der DVD
3. Daten und Zahlen zum Video-, DVD- und Kinomarkt
3.1 Der Kinomarkt
3.2 Der VHS und DVD Markt
3.2.1 Die Distribution
3.3 Der Vermietmarkt
3.4 Sparten der DVD
4. Das Windowing Konzept
5. Die Analyse
5.1 Kommunikationspolitik
5.1.1 Die Medien
5.1.2 Wertung der Kommunikationspolitik
5.2 Produktpolitik
5.2.1 Wertung der Produktpolitik
5.3 Preispolitik
5.3.1 Wertung der Preispolitik
5.4 Distributionspolitik
5.4.1 Wertung der Distributionspolitik
5.5 Promotion
5.5.1 Wertung der Promotion
6. Zusammenfassende SWOT Analyse
6.1 Stärken
6.2 Schwächen
6.3 Chancen
6.4 Risiken
7. Kritisches Fazit
8. Ausblick
Die vorliegende Arbeit analysiert die aktuellen marketingstrategischen Maßnahmen auf dem Videomarkt, um das Verbesserungspotenzial zur Erhöhung des Marktanteils der DVD zu identifizieren und sie als sicheren Nachfolger des VHS-Standards zu etablieren. Dabei werden Marktzusammenhänge, technologische Entwicklungen und das Konsumentenverhalten im Kontext der Marketingstrategien untersucht.
3.2.1 Die Distribution
Um später die Distributionspolitik evaluieren zu können, werden nun ein paar Basisdaten aus dem Jahre 2001 erläutert. Im Gegensatz zur VHS Kassette scheint bei der DVD nach wie vor ein Vertriebskanal dominierend zu sein; der Elektrofachmarkt. Laut der BVV-Studie werden 50,8%, also jede zweite DVD, z.B. in Geschäften wie Saturn, Promarkt und Media Markt gekauft. An zweiter Stelle liegt in der Studie die Gruppe der „Sonstigen“ Vertriebskanäle. Hierzu gehören unter anderem auch Promotionaktionen an Tankstellen, als auch themenorientierte Verkaufsmaßnahmen in Einzelhandelsgeschäften. Diese Gruppe macht 24,7% der verkauften DVDs aus. Entgegen dem vorhergesagten „Boom“ werden über die Kanäle des e-Commerce wie z.B. Amazon, Primus, Weltild etc. lediglich 14% der DVDs abgesetzt. Was hier anhand der Zahl wenig zu sein scheint, wird jedoch durch einen direkten Vergleich mit dem Vertrieb der VHS Kassetten zu einem wichtigen Distributionswerkzeug. Lediglich 4,7% der abgesetzten Kassetten wurden über solch digitale Kanäle erworben. 10,5% der DVDs wurden in Verbrauchermärkten wie Aldi, MiniMal, Real etc. erworben. Hier scheint das Prinzip des Spontankaufs durch gezielte Platzierung der Verkaufsfläche/-träger gut zu funktionieren. Eine Analyse erfolgt jedoch später.
1. Thema der Arbeit: Einführung in die Problematik der Digitalisierung der Unterhaltungselektronik und Definition der Ziele der Arbeit.
2. Grundinformationen: Technische Darstellung der Unterschiede zwischen VHS- und DVD-Systemen sowie Erläuterung relevanter digitaler Tonformate.
3. Daten und Zahlen zum Video-, DVD- und Kinomarkt: Detaillierte Marktanalyse zur Entwicklung des Kinomarktes und des Videomarktes, inklusive Käuferverhalten und Vertriebsdaten.
4. Das Windowing Konzept: Erklärung der strategischen zeitlichen und räumlichen Verwertungsabfolge von Filmen zur Gewinnmaximierung.
5. Die Analyse: Eingehende Untersuchung und Bewertung der operativen Marketing-Mix-Bereiche Kommunikations-, Produkt-, Preis-, Distributions- und Promotionspolitik.
6. Zusammenfassende SWOT Analyse: Systematische Gegenüberstellung von Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken der aktuellen Marktsituation für Anbieter.
7. Kritisches Fazit: Kritische Würdigung der Marktentwicklung und der gewählten Strategien der Branche.
8. Ausblick: Prognose zukünftiger technologischer Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die Wertschöpfungskette.
DVD, VHS, Videomarkt, Kinomarkt, Marketingstrategie, Windowing-Konzept, Digitalisierung, Distributionspolitik, Preispolitik, Konsumentenverhalten, Marktdurchdringung, Unterhaltungselektronik, Wertschöpfungskette, Produktpolitik, Promotion.
Die Arbeit analysiert, wie durch gezielte Marketingmaßnahmen der Marktanteil der DVD erhöht und sie als langfristiger Nachfolger des VHS-Standards etabliert werden kann.
Die Themen umfassen die Marktanalyse von Kino- und Videosektor, die Anwendung des Windowing-Konzepts sowie die Optimierung der klassischen Marketing-Mix-Instrumente.
Ziel ist es, Verbesserungspotenziale im Marketing zu identifizieren, um den DVD-Absatz unter Berücksichtigung konkurrierender Medienformen drastisch zu steigern.
Es wird eine betriebswirtschaftliche Analyse durchgeführt, die auf aktueller Literatur, Marktstudien, Branchenzahlen und einer eigenen SWOT-Analyse basiert.
Der Hauptteil analysiert die operativen Einheiten des Marketing-Mixes (Produkt, Preis, Promotion, Distribution) und hinterleuchtet die zugrunde liegenden Strategien der Marktteilnehmer.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen DVD, VHS, Windowing-Konzept, Marketing-Mix, Marktanalyse und Wertschöpfungskette.
Das Konzept dient der optimalen Gewinnmaximierung durch eine zeitlich gestaffelte Auswertung von Filmen über verschiedene Kanäle wie Kino, DVD und Fernsehen.
Der indirekte Vertrieb über den Elektrofachhandel ermöglicht eine schnelle, flächendeckende Marktdurchdringung und senkt die Investitionskosten für die Filmstudios.
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