Bachelorarbeit, 2013
54 Seiten, Note: 2,0
1 Grundlagen des Cloud Computing
1.1 Definition Cloud Computing
1.2 Technologien des Cloud Computing
1.2.1 Virtualisierung
1.2.2 Service orientierte Architektur
1.2.3 Web Services
1.3 Service- und Betriebsmodelle des Cloud Computing
1.3.1 Betriebsmodelle
1.3.2 Service Modelle
1.4 Vorteile
1.5 Verbreitung Cloud Computing
1.6 Hemmnisse im Bezug zu Cloud Computing
2 USDL
2.1 Entstehung und Zukunft von USDL
2.2 Service Beschreibungsansätze-, und Sprachen
2.2.1 WSDL
2.2.2 OWL-S
2.2.3 SML
2.3 USDL Abgrenzung zu anderen Sprachen
2.4 USDL Module
3 Cloud Services und deren Beschreibung mit USDL
3.1 Amazon Simple Storage Service
2.2 aBusiness
2.3 Telekom Cloud Service
4 Abbau von Hemmnissen mit dem Einsatz von USDL
4.1 Zu hoher Integrationsaufwand
4.2 Gesetzte und Vorschriften
4.3 Unübersichtlicher Markt
4.4 Interoperabilität
4.5 Datenstandort
4.6 Verfügbarkeitsbedenken
5 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern die Unified Service Description Language (USDL) dazu beitragen kann, die bestehenden Hemmnisse bei der Adoption von Cloud-Diensten, insbesondere bei kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU), durch eine ganzheitliche Servicebeschreibung zu reduzieren und den damit verbundenen Informationsmangel bei IT-Entscheidern abzubauen.
2.4 USDL Module
Nachdem bereits ein erster Überblick über USDL, sowie eine Abgrenzung zu anderen Service-Beschreibungssprachen gegeben wurde, kann nun auf die bereits angesprochenen Module von USDL eingegangen werden. Jedes Modul steht für einen bestimmten Aspekt des Services und beinhaltet ein UML-Klassenmodel. Diese Module hängen zum Teil voneinander ab und können miteinander interagieren. Der Vorteil einer Servicesprache, die modular aufgebaut ist, besteht darin, dass nur der Teil des Moduls beschrieben werden muss, der auch tatsächlich benötigt wird. Dies erleichtert die Servicebeschreibung und trägt zu einer Erhöhung der Flexibilität bei (Barros et al. 2012, 206; Terzidis et al. 2011, 141-147).
1 Grundlagen des Cloud Computing: Dieses Kapitel erläutert die technologischen Grundlagen und NIST-Definitionen, beleuchtet Betriebs- sowie Servicemodelle und analysiert bestehende Barrieren und Hemmnisse für den Einsatz von Cloud-Lösungen.
2 USDL: Hier wird die Unified Service Description Language als innovatives Stammdatenmodell vorgestellt, mit anderen Sprachen abgegrenzt und in ihre modulare Struktur untergliedert.
3 Cloud Services und deren Beschreibung mit USDL: Dieses Kapitel veranschaulicht die praktische Anwendung von USDL anhand der detaillierten Modellierung von drei unterschiedlichen Cloud-Diensten.
4 Abbau von Hemmnissen mit dem Einsatz von USDL: Hier wird kritisch geprüft, welche der identifizierten Nutzerhemmnisse durch die detaillierte USDL-Dokumentation adressiert und gemindert werden können.
5 Fazit: Das Fazit resümiert die Erkenntnisse zur Rolle von USDL als Mittel gegen den Informationsmangel bei IT-Entscheidern und die Grenzen der methodischen Lösungsansätze.
Cloud Computing, USDL, Unified Service Description Language, KMU, IT-Entscheider, Servicebeschreibung, Cloud Services, Interoperabilität, SaaS, IaaS, PaaS, Service-Modelle, Web Services, Datenstandort, Service Level Agreements.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Problematik, dass trotz der Potenziale von Cloud Computing viele Unternehmen, insbesondere KMU, diese Dienste nur zögerlich nutzen. Sie untersucht den Einsatz von USDL als Instrument zur Bereitstellung verständlicher Informationen, um Hemmnisse abzubauen.
Die Arbeit verbindet die technische Perspektive von Cloud Computing und Web-Service-Standards mit einer ökonomischen Sichtweise auf Geschäftsmodelle und die spezifischen Anforderungen von IT-Entscheidern in Unternehmen.
Das Ziel ist es zu analysieren, ob und wie die ganzheitliche Servicebeschreibungssprache USDL dazu genutzt werden kann, die Informationsdefizite zu minimieren, die als Hauptgrund für die Zurückhaltung bei der Nutzung von Cloud Services identifiziert wurden.
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender Studien zu Cloud-Hemmnissen sowie auf eine deskriptive Anwendung von USDL-Modellierungen anhand konkreter Praxisbeispiele (Amazon, aBusiness, Telekom).
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung von Cloud-Technologien, die detaillierte Einführung von USDL inklusive ihrer verschiedenen Module sowie die praktische Demonstration der USDL-Beschreibung an ausgewählten Cloud-Diensten.
Die Arbeit ist zentral durch Begriffe wie Cloud Computing, USDL, KMU, Servicebeschreibung, Interoperabilität und IT-Entscheidungsfindung geprägt.
Die Beispiele zeigen, wie verschiedene Aspekte von Cloud-Services – wie Funktionalität, Preisgestaltung, Nutzungsrechte und Verfügbarkeit – mithilfe der modularen USDL-Struktur formal erfasst und für den Nutzer transparent gemacht werden können.
Das Modul ermöglicht es KMUs, Servicequalität und Verfügbarkeitsgarantien formal zu spezifizieren, was Ängste vor Ausfällen reduziert und eine objektive Kalkulation von Risiken und Kosten ermöglicht.
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