Bachelorarbeit, 2013
79 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Gentechnik bei der Lebensmittelherstellung
2.1 Terminologie
2.2 „Vom Labor auf den Teller“ - Eigenschaften und Anwendungsgebiete von GVO
2.3 Das Inverkehrbringen von GVO
2.4 Grüne Gentechnik: „Segen oder Fluch?“
2.4.1 Der ökonomische Nutzen von GVO
2.4.2 Die Risiken von GVO
2.5 Der öffentliche Diskurs im transatlantischen Vergleich
3 Die Kennzeichnung von GV-Lebensmitteln
3.1 Kennzeichnung in der EU
3.1.1 Gründe für die Kennzeichnung
3.1.2 Die gesamteuropäische Positivkennzeichnung
3.1.3 Die Negativkennzeichnung
3.2 Kennzeichnung in den USA
3.2.1 Der gesamtamerikanische Rechtsrahmen
3.2.2 „Industrie vs. Verbraucher“ - Der steinige Weg zur Positivkennzeichnung
3.2.3 Freiwillige (nichtstaatliche) Negativ- und Positivkennzeichnung
4 GV-Lebensmittel im Freihandelsprojekt TTIP
4.1 Der Weg zur größten Freihandelszone der Welt
4.2 Was bringt das Abkommen? – Eine Prognose
4.2.1 Mögliche Vorteile
4.2.2 (Un-)überwindbare Konfliktthemen
4.3 Die Kennzeichnungsfrage: Ein alt bekanntes Problem!?
4.4 Mögliche Kennzeichnungsszenarien – ein Ausblick
5 Zusammenfassung und Fazit
Die Arbeit analysiert die grundlegenden Unterschiede in der Regulierung und Kennzeichnung gentechnisch veränderter Lebensmittel (GVO) zwischen der Europäischen Union und den USA. Ziel ist es, die Auswirkungen dieser Diskrepanzen auf den Verbraucherschutz und das Freihandelsprojekt TTIP zu untersuchen und Szenarien für die künftige Kennzeichnungspraxis zu entwickeln.
2.4.2 Die Risiken von GVO
Neben den aufgeführten (eventuellen) Vorteilen von GVO besteht auch immer ein gewisses Risiko, sobald der GVO das Labor verlässt. Auch wenn bisher noch kein eindeutiger Fall eines direkten Schadens durch GVO aufgetreten ist, bleibt die Diskussion um mögliche Risiken weiterhin brisant. Aus diesem Grund sind präventive Maßnahmen, wie Risikobewertungen für neue Organismen unabdingbar, um die Natur, andere Lebewesen und den Menschen selbst zu schützen. Von der Expertenseite wird der Einsatz gentechnischer Methoden per se nicht als gefährlich angesehen, so wie es häufig von den Medien oder der „unaufgeklärten Bevölkerung“ gemutmaßt wird. Vielmehr muss die Bewertung von den Risiken im Einzelfall betrachtet werden.
Gesundheitliche Risiken für den Menschen
Der menschliche Organismus hat sich während der Evolution perfekt an seine Umwelt angepasst und reagiert, mittels bestimmter Abwehrmechanismen, auf Substanzen und Organismen. Sind diese nicht in seiner natürlichen regionalen Umwelt anzutreffen, kann er sich gegen diese unter Umständen auch nicht wehren. Somit können unbekannte Organismen und Stoffe den menschlichen Organismus Schaden zufügen oder zu allergischen Reaktionen führen.
1 Einleitung: Vorstellung des Freihandelsprojekts TTIP und die Relevanz der Gentechnik-Thematik im transatlantischen Vergleich.
2 Gentechnik bei der Lebensmittelherstellung: Erläuterung der technischen Grundlagen, Anwendungsgebiete und des öffentlichen Diskurses um GVO.
3 Die Kennzeichnung von GV-Lebensmitteln: Gegenüberstellung der rechtlichen Ansätze und Kennzeichnungspraktiken in der EU und den USA.
4 GV-Lebensmittel im Freihandelsprojekt TTIP: Analyse der Herausforderungen und prognostizierte Szenarien für die Kennzeichnungsfrage im Rahmen des Handelsabkommens.
5 Zusammenfassung und Fazit: Resümee der Arbeit und Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Konfliktthemas GVO-Kennzeichnung.
Gentechnik, GVO, Lebensmittelherstellung, Kennzeichnung, TTIP, EU, USA, Verbraucherschutz, Freihandel, Risikobewertung, Regulierung, Agrarwirtschaft, Gentechnikfrei, Bio-Lebensmittel, Verbraucherakzeptanz.
Die Arbeit untersucht die unterschiedlichen Ansätze der EU und der USA beim Umgang mit gentechnisch veränderten Lebensmitteln, mit besonderem Fokus auf die Kennzeichnungspflichten.
Zentrale Felder sind die wissenschaftlichen Grundlagen der Gentechnik, die divergierenden rechtlichen Regelungen zur Kennzeichnung sowie die Auswirkungen dieser Unterschiede auf den transatlantischen Handel durch das TTIP.
Ziel ist es, die Kennzeichnungssysteme beider Wirtschaftsräume zu vergleichen und zu bewerten, wie das geplante Handelsabkommen TTIP diese Systeme beeinflussen könnte.
Es handelt sich um eine deskriptive und vergleichende Analyse auf Basis von Fachliteratur, Rechtsgrundlagen und statistischen Daten aus EU- und US-Quellen.
Der Hauptteil behandelt die technischen Grundlagen, eine detaillierte Gegenüberstellung der Rechtslagen zur Kennzeichnung in EU und USA sowie eine Prognose über die Verhandlungen innerhalb des TTIP.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie gentechnisch veränderte Organismen (GVO), Kennzeichnungslücke, Positiv- und Negativkennzeichnung sowie den regulatorischen Konflikt zwischen EU und USA.
Der Autor stellt fest, dass NGOs wie Greenpeace durch ihre Kampagnen die öffentliche Wahrnehmung und somit den gesellschaftlichen Druck auf die Politik maßgeblich beeinflussen.
Der Autor folgert, dass durch bestehende Ausnahmeregelungen im EU-Recht, wie bei Produkten tierischer Herkunft aus GVO-Fütterung, das Ziel der vollständigen Transparenz für Verbraucher oft nicht erreicht wird.
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