Bachelorarbeit, 2013
43 Seiten, Note: 1,7
1. Nicht-technische Zusammenfassung
2. Einleitung
3. Einkommensteuertarife
3.1 Die Tariftypen
3.1.1 Der lineare Tarif
3.1.2 Der proportionale Tarif
3.1.3 Der progressive Tarif
3.2 Der deutsche Einkommensteuertarif
3.3 Haushaltsbesteuerung
4. Kriterien der Ehegattenbesteuerung
4.1 Prinzip der Nichtdiskriminierung der Ehe
4.2 Prinzip der Globaleinkommensbesteuerung
4.3 Prinzip der horizontalen Steuergerechtigkeit
4.4 Arbeitsangebotseffekte
4.5 Auswirkungen auf das Steueraufkommen
4.6 Verteilungseffekte
5. Die deutsche Familienbesteuerung
6. Alternativen zum Ehegattensplitting
6.1 Individualbesteuerung
6.2 Realsplitting
6.3 Familientarifsplitting
6.4 Familienrealsplitting
7. Schluss
Diese Bachelorarbeit untersucht die ökonomische Wirkungsweise des Ehegattensplittings in Deutschland und analysiert, ob dieses durch alternative Besteuerungsformen abgelöst werden sollte. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie verschiedene Reformmodelle unter Berücksichtigung von Gerechtigkeitsprinzipien, Arbeitsanreizen und fiskalischen Auswirkungen zu bewerten sind.
3.1.1 Der lineare Tarif
Ein linearer Tarif hat die Form T(y) = ay − b mit a > 0. Er zeichnet sich durch einen konstanten Grenzsteuersatz aus. Wenn b > 0 gilt, steigt der Durchschnittssteuersatz mit zunehmendem Einkommen. Dieser Fall ist in Abbildung 1 dargestellt. Es gilt entsprechend MT(y) = a, AT(y) = a − b/y sowie dAT(y)/dy > 0. Der zunehmende Durchschnittssteuersatz wird durch die beiden Fahrstrahlen t1 und t2 dargestellt. Die Steigungen der Fahrstrahlen entsprechen den Durchschnittssteuersätzen bei den Einkommen y1 bzw. y2.
1. Nicht-technische Zusammenfassung: Ein Überblick über die Problemstellung, die betrachteten Besteuerungsmodelle und die zentralen Vor- und Nachteile des Ehegattensplittings gegenüber den Alternativen.
2. Einleitung: Erläuterung der Relevanz des Themas vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung, der Zielsetzung der Arbeit und der methodischen Vorgehensweise.
3. Einkommensteuertarife: Theoretische Grundlagen zu verschiedenen Tariftypen (linear, proportional, progressiv) und die Darstellung des deutschen Einkommensteuertarifs sowie der historischen Haushaltsbesteuerung.
4. Kriterien der Ehegattenbesteuerung: Definition der Bewertungsmaßstäbe, wie das Prinzip der Nichtdiskriminierung, die Globaleinkommensbesteuerung, horizontale Gerechtigkeit, Arbeitsangebotseffekte, Steueraufkommen und Verteilungseffekte.
5. Die deutsche Familienbesteuerung: Analyse der aktuellen Ausgestaltung, inklusive Kinderfreibeträgen, Kindergeld und der genauen Funktionsweise des Splittingvorteils.
6. Alternativen zum Ehegattensplitting: Detaillierte Untersuchung und Bewertung der Individualbesteuerung, des Realsplittings, des Familientarifsplittings sowie des Familienrealsplittings anhand der Kriterien aus Kapitel 4.
7. Schluss: Synthese der Ergebnisse und wirtschaftspolitische Würdigung der Besteuerungsalternativen hinsichtlich ihrer Zielkonflikte und Umsetzungsmöglichkeiten.
Ehegattensplitting, Einkommensteuer, Individualbesteuerung, Realsplitting, Familientarifsplitting, Familienrealsplitting, Steuerprogression, Arbeitsangebot, horizontale Gerechtigkeit, Ehegattenbesteuerung, Steueraufkommen, Verteilungseffekte, Wirtschaftsgemeinschaft, Familienförderung, Grenzsteuersatz
Die Arbeit analysiert die ökonomischen Auswirkungen des Ehegattensplittings und evaluiert, ob alternative Besteuerungsmodelle für Ehepaare in Deutschland vorteilhafter wären.
Die zentralen Felder umfassen die Wirkungsweise progressiver Steuertarife, die Prinzipien steuerlicher Leistungsfähigkeit sowie die Auswirkungen verschiedener Splitting-Varianten auf Arbeitsanreize und Steueraufkommen.
Das primäre Ziel ist es, die ökonomische Wirkungsweise des Ehegattensplittings herauszuarbeiten und die Forschungsfrage zu beantworten, ob das aktuelle Modell durch eine Alternative abgelöst werden sollte.
Die Autorin nutzt eine finanzwissenschaftliche Analyse auf Basis der Fachliteratur, wobei mathematische Herleitungen der Tarife und Splittingvorteile sowie empirische Ergebnisse aus Studien (z.B. DIW) zur Beurteilung herangezogen werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Steuertarife, die Definition von Bewertungskriterien, die Analyse des Status quo (Familienbesteuerung) und die Untersuchung der Alternativen Individualbesteuerung, Realsplitting und Familiensplitting.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Ehegattensplitting, Arbeitsangebotseffekte, Steuerprogression, horizontale Gerechtigkeit und familienpolitische Förderinstrumente charakterisiert.
Beim Realsplitting werden beide Partner individuell besteuert, wobei Transferzahlungen zwischen den Partnern die Steuerlast mindern können, was bei begrenzten Transferbeträgen zu anderen Verteilungseffekten als beim klassischen Ehegattensplitting führt.
Die Individualbesteuerung wird diskutiert, da sie Heiratsneutralität herstellt und positive Auswirkungen auf das Arbeitsangebot, insbesondere bei Frauen, verspricht, indem sie negative Anreize durch hohe Grenzsteuersätze bei Zweitverdienern abbaut.
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