Projektarbeit, 2012
63 Seiten, Note: sehr gut 93 Punkte
A. Einleitung/Problemstellung
B. Projektplanung
1. Projektanstoß und Projektdefinition
1.1.1 Projektvorschlag
1.1.2 Projektorganisation
1.2 Startworkshop
1.2.1 Projektziele definieren
1.2.2 Stakeholder analysieren
1.2.3 Situation analysieren
1.2.4 Projektphasenplan mit Meilenstein
1.2.5 Aufwands- und Kostenschätzung
1.2.6 Patientenbefragung
1.2.7 Kommunikationsplan
1.3 Projektantrag/Projektauftrag
2. Planungsphase
2.1 Zweiter Workshop
2.1.1 Auswertung der Patientenbefragung
2.1.2 Risikoanalyse und Risikomanagement
2.1.3 Arbeitspakete zur Verbesserung des Impfablaufprozesses in Aufgaben zerlegen
2.1.4 Projektstrukturplan erstellen
2.2 Dritter Workshop
2.2.1 Arbeitspaketbeschreibung
2.2.2 Ablaufplanung durchführen
2.2.3 Aufwandsschätzung
2.2.4 Ressourcen und Terminplanung
2.2.5 Kostenplan erstellen
2.2.6 Zu erwartende Projekteinnahmen
3. Projektcontrolling
4. Abschlussphase
5. Nachprojektphase
C. Fazit
Die vorliegende Projektarbeit befasst sich mit der Planung einer Strategie zur Steigerung der Pneumokokken-Impfquoten bei Stammpatienten über 60 Jahre in einer Hausarztpraxis, um die infektionsbedingte Sterberate zu senken und das aktive Impfmanagement durch das Fachpersonal zu optimieren.
1. Projektanstoß und Projektdefinition
Am Anfang einer Projektplanung steht die Anstoß- und Definitionsphase. Hier sollte sich jeder vorläufige Projektleiter über seine Aufgaben bewusst sein bzw. sich bewusst werden. In dieser ersten Projektphase gibt es noch keinen definitiven Projektleiter, deshalb sollte der Projektauslöser oder aber der vorläufige Projektleiter die Aufgaben tätigen. Der vorläufige Projektleiter hat wichtige Aufgaben für die Planung zu übernehmen. Eine alte Projektregel lautet: “Wie ein Projekt beginnt, so endet es auch.“ Die Anstoßphase- und Definitionsphase beginnt mit der Idee und endet mit dem schriftlich fixierten Projektauftrag. Um Irritationen vorzubeugen, ist es unumgänglich, dieser Phase viel Aufmerksamkeit zu schenken und akribisch zu planen. Hier soll die Idee dem Auftraggeber, dem Projektteam präsentiert werden.
A. Einleitung/Problemstellung: Beschreibt die Ausgangssituation bezüglich der niedrigen Pneumokokken-Impfquoten und formuliert das Ziel, diese durch aktives Impfmanagement und eine bessere Patientenaufklärung zu erhöhen.
B. Projektplanung: Detaillierte Darstellung der Anstoß-, Definitions- und Planungsphase, einschließlich der Workshops, der Patientenbefragung und der methodischen Erstellung von Projektstruktur-, Kosten- und Terminplänen.
3. Projektcontrolling: Erläutert die Steuerung und Überwachung des Projektfortschritts durch Soll-Ist-Vergleiche, Dokumentation und regelmäßige Statusberichte zur Sicherung der Projektziele.
4. Abschlussphase: Behandelt die notwendigen Schritte nach Projektende, wie die Reflexion, das Feedback an die Mitarbeiter und die Erstellung des Abschlussberichts vor der Entlastung des Projektteams.
5. Nachprojektphase: Reflektion über mögliche Folgeprojekte und die Integration des verbesserten Impfablaufprozesses in den Praxisalltag.
C. Fazit: Die Verfasserin zieht eine positive Bilanz über die Planungsarbeit und die Steigerung der Arbeitszufriedenheit des Teams durch das gemeinsame Projektvorhaben.
Pneumokokken, Impfquote, Hausarztpraxis, Impfmanagement, Patientenbefragung, Projektplanung, Projektphasenplan, Impfaufklärung, Qualitätsmanagement, Patientenzufriedenheit, Projektcontrolling, STIKO, Präventionsmaßnahme, Gesundheitswesen, Impfvorfälle.
Die Arbeit befasst sich mit der Planung eines Projekts zur Erhöhung der Pneumokokken-Impfquoten bei Patienten über 60 Jahren in einer Hausarztpraxis.
Die zentralen Themen sind aktives Impfmanagement, Projektplanungsmethoden im medizinischen Umfeld, Patientenkommunikation und die wirtschaftliche sowie prozessuale Planung von Gesundheitsdienstleistungen.
Das Ziel ist es, 150 Pneumokokken-Impfungen bei Stammpatienten über 60 Jahren im Zeitraum von September 2012 bis März 2013 durchzuführen und die Patientenzufriedenheit zu steigern.
Die Autorin nutzt klassische Projektmanagement-Methoden wie den Projektphasenplan, die S-M-A-R-T-Formel zur Zieldefinition, Stakeholder- und SWOT-Analysen sowie die Delphi-Methode zur Aufwandsschätzung.
Der Hauptteil gliedert sich in Anstoß-, Definitions- und Planungsphase. Er umfasst Workshop-Protokolle, Patientenbefragungen, Risikoanalysen, Kostenkalkulationen und die detaillierte Beschreibung der Arbeitspakete.
Wichtige Begriffe sind Impfmanagement, Projektplanung, Patientenbefragung, Pneumokokken-Impfung, Qualitätsmanagement und Hausarztpraxis.
Die Befragung liefert empirische Daten darüber, wie Patienten informiert werden möchten und welche Impfthemen für sie relevant sind, was als Grundlage für das entwickelte Aufklärungskonzept dient.
Das Projekt sieht die Einhaltung strenger Impfvorschriften, die Schulung des Personals sowie die Bereitstellung eines Notfallplans und von Meldebögen gemäß Infektionsschutzgesetz vor.
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