Masterarbeit, 2012
68 Seiten, Note: 5.8
1 Problemstellung und Zielsetzung
1.1 Ausgangslage
1.2 Problemstellung
1.3 Fragestellung
1.4 Zielsetzung und Methodik
2 Theoretischer Bezugsrahmen
2.1 Management
2.2 Management von Risiko
2.3 Management von Innovation
2.3.1 Begriffe
2.3.2 Ziele und Aufgaben
2.3.3 Geschichte
2.3.4 Auslegung und Konzept
2.3.5 Innovationsprozess
2.3.6 Innovationsfähigkeit
3 Hypothese und Voraussetzungen
4 Analyse und Ergebnisse
4.1 Überprüfung der Voraussetzungen für die Hypothese
4.2 Grundsätze (principles)
4.2.1 Wert (value)
4.2.2 integraler Bestandteil der Unternehmensprozesse
4.2.3 Teil der Entscheidungsfindung (decision making)
4.2.4 Ungewissheit zum Gegenstand (uncertainty)
4.2.5 systematisch (systematic, structured, timely)
4.2.6 die best-verfügbaren Information
4.2.7 angepasst (tailored)
4.2.8 Mensch & Kultur (human factors)
4.2.9 transparent (transparent & inclusive)
4.2.10 dynamisch und rekursiv (reponsive to change)
4.2.11 KVP
4.3 Rahmen (framework)
4.3.1 Integriertes Managementsystem
4.3.2 Framework for Excellence
4.4 Prozess (process)
4.4.1 Prozessübergreifende Aktivitäten
4.4.2 Kontext herstellen (establishing the context)
4.4.3 Beurteilung (assessment)
4.4.4 Analyse (analysis)
4.4.5 Bewertung (evaluation)
4.4.6 Steuerung (treatment)
5 Diskusssion der Ergebnisse
5.1 Zusammenfassung
5.2 Diskussion
5.2.1 Diskussion der Grundsätze
5.2.2 Diskussion von Rahmen und Prozess
5.3 Chancen und Risiken der Hypothese
5.3.1 Nutzen eines IM-Systems im Unternehmen
5.3.2 Chancen eines Integrierten Managementsystems:
5.3.3 Chancen eines integrierten Managementsystems auf der Basis der ISO Standards
5.3.4 Risiken
5.3.5 Zusammenfassung und Fazit der Chancen und Risiken
6 Schlussfolgerungen
6.1 Fazit
6.2 Konsequenzen für die Innovationsforschung
6.3 Konsequenzen für die Innovationspraxis
7 Kritik und Ausblick
7.1 Kritische Würdigung der Arbeit
7.1.1 Ausblick
Die vorliegende Master Thesis untersucht, ob sich die internationale Managementnorm ISO 31000 für Risikomanagement als Leitlinie und strukturgebendes Framework für ein ganzheitliches Innovationsmanagement in Unternehmen eignet. Die Arbeit leitet ein Konzept zur systematischen Integration der Innovationstätigkeit in das Wertemanagement ab, um Innovationsmanagement als integralen Bestandteil der Unternehmensstrategie zu etablieren.
4.4.1.2 Überwachung & Überprüfung (monitoring and review)
Die Überwachung und Überprüfung sollte in geregelter Verantwortung – geplant und zusätzlich bei Bedarf stattfinden und alle Aspekte des gesamten RM Prozesses berücksichtigen, um: die Wirksamkeit und Effizienz des Prozesses anhand von Kontrollpunkten sicherzustellen, die Informationsbasis zu aktualisieren und weiterzuentwickeln, Änderungen im internen und externen Kontext, zu den Bewertungskriterien und zum Risikostatus oder neue Risiken frühzeitig aufzudecken, Fortschritte in der Umsetzung von Massnahmen zu messen, die in über die interne und externe Kommunikation und durch das Berichtswesen verbreitet werden.
Die Überwachung und Überprüfung von Risiken aus der ISO-Norm ist sehr generisch gefasst, so dass sich der Teilprozess auf den IM übertragen lässt. Es gilt, grundsätzlich interne und externe Veränderungen der Organisation in bezogen auf einen definierten Zeitpunkt festzustellen und die Informationsbasis zu aktualisieren. Je dynamischer das Umfeld oder die Unternehmenslage, desto engmaschiger muss das Überwachungsnetz gestaltet werden, um Wertveränderungen sowohl von Chancen und als auch von Risiken zeitnah zu identifizieren zu können. Gassmann & Kobe (2006, S. 24) weisen darauf hin, dass die Innovationsprozesse durch frühe Identifizierung von Chancen und Risiken sowie von Veränderungen auf systematische Weise (Frühaufklärung) besser gesteuert werden können. Frühwarnsysteme können für kritische Risiken oder Innovationen mit hoher Ungewissheit dazu beitragen, die Reaktionsfähigkeit zu beschleunigen und zeitliche oder finanzielle Verluste durch Änderungen von internen und externem Bedingungen zu vermeiden (Jakobi, in Druck, S. 91-96).
1 Problemstellung und Zielsetzung: Einleitung in die Thematik der Innovationssteuerung und Begründung der Forschungsfrage zur Eignung der ISO 31000 als Framework.
2 Theoretischer Bezugsrahmen: Definition grundlegender Managementkonzepte und detaillierte Auseinandersetzung mit Innovationsmanagement sowie dessen Geschichte und Erfolgsfaktoren.
3 Hypothese und Voraussetzungen: Formulierung der Arbeitshypothese und methodische Herangehensweise zum Vergleich von Risikomanagement-Normen mit Innovationsmanagement.
4 Analyse und Ergebnisse: Kernstück der Arbeit, in dem die Grundsätze, der Rahmen und die Prozesse der ISO 31000 systematisch auf das Innovationsmanagement übertragen und analysiert werden.
5 Diskusssion der Ergebnisse: Zusammenführende Diskussion der gewonnenen Erkenntnisse und Reflexion der Chancen und Risiken einer solchen Integration.
6 Schlussfolgerungen: Synthese der Ergebnisse mit einem Fazit sowie Ableitung von Konsequenzen für die zukünftige Innovationsforschung und -praxis.
7 Kritik und Ausblick: Kritische Würdigung der eigenen Arbeit und persönliche Einschätzung zur zukünftigen Rolle von Innovationsmanagement.
Innovationsmanagement, Risikomanagement, ISO 31000, Integriertes Managementsystem, Wertschöpfung, Innovation, Unternehmensführung, Systemdenken, Innovationsfähigkeit, Strategie, Prozessmanagement, Veränderungsmanagement, Risikokultur, Stakeholder, Unternehmensentwicklung.
Die Arbeit untersucht, ob die Managementnorm ISO 31000, die primär für das Risikomanagement konzipiert wurde, als strukturgebendes Modell zur Verbesserung und Professionalisierung des Innovationsmanagements in Unternehmen dienen kann.
Die Schwerpunkte liegen auf den Prinzipien des Integrierten Managements, der Innovationskultur, der Systemtheorie sowie dem Vergleich zwischen Risiko- und Chancenmanagement in einem modernen Unternehmenskontext.
Das primäre Ziel ist es, ein Konzept zur systematischen Integration von Innovationsmanagement in das bestehende Wertemanagementsystem eines Unternehmens abzuleiten und zu bewerten.
Die Autorin verwendet eine Literaturanalyse, bei der die ISO 31000 Norminhalte mit aktuellen Theorien, Studien und Best-Practice-Ansätzen aus der Innovationsforschung verglichen werden.
Im Hauptteil werden die Norm-Grundsätze, der Rahmen und die Prozessschritte der ISO 31000 einzeln auf die Anforderungen des Innovationsmanagements übertragen, um Übereinstimmungen und Anwendungsmöglichkeiten zu identifizieren.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Innovationsmanagement, Risikomanagement, ISO 31000, systemisches Management, Ganzheitlichkeit und Wertschöpfung geprägt.
Nein, die Arbeit stellt klar, dass die ISO 31000 eine Empfehlungsnorm ist und nicht zertifizierungsfähig, was jedoch den Vorteil bietet, dass Unternehmen kreative Freiräume bei der Umsetzung behalten.
Die Unternehmenskultur wird als wesentliches Substrat für Innovationen identifiziert; sie ist laut der Analyse der wichtigste fördernde oder hemmende Faktor für den Erfolg von Innovationsvorhaben.
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