Diplomarbeit, 2011
50 Seiten, Note: 5.5 (in der Schweiz)
5. Ausgangslage und Problemstellung
5.1 Ausgangslage
5.2 Problemstellung
6. Zielsetzung der Arbeit und Abgrenzungen
6.1 Zielsetzung der Arbeit (nach dem Prinzip SMART)
6.2 Abgrenzungen
7. Methodisches Vorgehen
8. Umsetzung
8.1 Fragebogen, Erhebung des IST-Zustandes
8.1.1 Erstellung des Fragebogens
8.1.2 Auswertung des Fragebogens
8.2 GAP-Analyse
8.2.1 Definition GAP-Analyse
8.2.2 Durchführung der GAP-Analyse
8.2.3 Zielerreichung (Schliessung der Ziellücke)
8.3 Modellierung des Hauptprozesses, unterteilt in drei Teilprozesse
8.3.1 Vorgehensweise
8.3.2 Teilprozess 1: Von der Vertragsunterschrift bis zum ersten Arbeitstag
8.3.3 Teilprozess 2: Der erste Arbeitstag
8.3.4 Teilprozess 3: Vom zweiten Tag bis zum Ablauf der Probezeit
8.3.4 Erläuterung zum Hauptprozess und den Teilprozessen
8.4 Vorbereitung der Entscheidungsgrundlagen für den Gemeinderat
9. Ausblick
Das Hauptziel dieser Diplomarbeit besteht darin, einen systematischen Einführungsprozess für neue Angestellte der Gemeindeverwaltung Birsfelden zu entwickeln und als Entscheidungsgrundlage für den Gemeinderat aufzubereiten, um die Mitarbeiterintegration nachhaltig zu verbessern.
8.3.2 Teilprozess 1: Von der Vertragsunterschrift bis zum ersten Arbeitstag
Schon vor dem ersten Arbeitstag kann die Gemeinde Birsfelden als Arbeitgeber punkten. Ist der Arbeitsvertrag unterschrieben, folgen meist einige Monate bis zum Stellenantritt. Diese Zeit soll genutzt werden, um die ersten Weichen zu stellen. Sämtliche Aufgaben, welche in diesem Zeitraum bereits erledigt werden können, sollten getätigt werden. Bereits in dieser Phase gilt es mögliche Fehlerquellen zu vermeiden. Das Horrorszenario in dieser Phase könnte folgender massen aussehen: Der neue Mitarbeiter erhält in der Zeit zwischen der Vertragsunterschrift und dem erstem Arbeitstag weder Informationen über die Gemeinde, noch einen Willkommensbrief mit Angabe von Zeit und Ort des Arbeitsbeginns des ersten Arbeitstages.
Folgende Punkte müssen in der Zeit von der Vertragsunterschrift bis zum ersten Arbeitstag erfüllt werden:
- Überprüfung oder Erstellung des Stellenbeschriebes
- Versenden Willkommensbrief inkl. folgenden Informationen:
o Datum und Uhrzeit des ersten Arbeitstages
o Ansprechpartner
o Parkmöglichkeit (Anmeldungsformular für eine Pendlerparkkarte)
o Personalreglement
o Formulare von der Personaladministration
- Einrichtung des Arbeitsplatzes:
o Überprüfung / Beschaffung des Mobiliars
o Grundausstattung an Arbeitsmitteln zusammenstellen
o Evtl. Bekleidung bestellen (Gemeindepolizei, Werkhof, Wasserversorgung)
o Schlüssel / Badge bestellen
5. Ausgangslage und Problemstellung: Dieses Kapitel stellt die Gemeinde Birsfelden vor und begründet die Notwendigkeit der Arbeit durch die festgestellten Mängel im bisherigen, unsystematischen Einführungsprozess.
6. Zielsetzung der Arbeit und Abgrenzungen: Hier werden die Ziele nach dem SMART-Prinzip definiert und abgegrenzt, welche Personengruppen nicht in das neue Konzept fallen.
7. Methodisches Vorgehen: Beschreibt die Herangehensweise über eine Umfrage, eine GAP-Analyse sowie die Prozessmodellierung mit einer spezifischen Software.
8. Umsetzung: Der umfangreichste Teil der Arbeit, welcher die Erhebung des IST-Zustands, die GAP-Analyse, die detaillierte Prozessmodellierung und die Vorbereitung für den Gemeinderat umfasst.
9. Ausblick: Formuliert die nächsten notwendigen Schritte wie den Gemeinderatsbeschluss und die geplante Schulung der Führungskräfte.
Einführungskonzept, Gemeindeverwaltung, Birsfelden, Mitarbeiterintegration, Einarbeitung, Prozessmodellierung, GAP-Analyse, Fragebogen, Personalmanagement, Gemeinderat, Checkliste, Arbeitszufriedenheit, Probezeit, Führungskräfte, Personalprozess.
Es geht um die Entwicklung eines strukturierten Einführungskonzepts für neue Angestellte bei der Gemeindeverwaltung Birsfelden, da bisher ein einheitlicher Prozess fehlte.
Die Themen umfassen Personalmanagement, Prozessoptimierung, strategische Planung (GAP-Analyse) sowie die konkrete Gestaltung des Onboardings in öffentlichen Verwaltungen.
Das Ziel ist die Erarbeitung eines Einführungsprozesses, der von der Vertragsunterschrift bis zum Ende der Probezeit reicht, um die Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit neuer Mitarbeiter zu steigern.
Der Autor nutzt eine IST-Zustandsanalyse mittels anonymer Umfrage, gefolgt von einer GAP-Analyse zum Vergleich mit dem Soll-Zustand und einer anschliessenden Prozessmodellierung.
Im Hauptteil erfolgt die Erhebung und Auswertung der Umfragedaten, die Durchführung der GAP-Analyse und die detaillierte Ausarbeitung der drei Teilprozesse des Einarbeitungskonzepts.
Wesentliche Begriffe sind Einführungskonzept, Mitarbeiterintegration, Gemeindeverwaltung, Prozessmodellierung und Personalmanagement.
Ein strukturierter Prozess senkt die Unsicherheit bei neuen Mitarbeitern, steigert die Identifikation mit dem Arbeitgeber und stellt sicher, dass alle administrativen und organisatorischen Aufgaben einheitlich erfüllt werden.
Sie dient als strategisches Controlling-Instrument, um die Ziellücke zwischen dem aktuellen Stand der Mitarbeiterzufriedenheit und dem angestrebten Zielwert von 90% im Jahr 2016 messbar zu machen.
Es folgt eine verbindliche Einführung für alle neuen Angestellten ab dem 01.01.2012, begleitet von einer Schulung der Abteilungsleiter und der Nutzung eines standardisierten Dossiers.
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