Diplomarbeit, 2013
35 Seiten, Note: 2,0
1. Einführung. Forschungsstand und methodische Ansätze
2. Exkurs „Amores perros“. Der Plot
3. Das filmische Triptychon „Amores perros“ und seine non-lineare Dramaturgie
3.1. Das Triptychon. Die inhaltliche Ebene
3.2. Das Triptychon. Die inhaltliche Ebene. Fazit
3.3. Das Triptychon. Die formale Ebene
3.4. Das Triptychon auf der Zeitebene
3.5. Das Triptychon. Dramaturgie der non-linearen Narration
4. Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit untersucht die Dramaturgie der non-linearen Erzählweise in Alejandro González-Iñárritus Spielfilmdebüt „Amores perros“ (2001), um daraus Techniken für die eigene filmische Praxis abzuleiten.
3. Das filmische Triptychon „Amores perros“ und seine non-lineare Dramaturgie
Zunächst möchte ich die naheliegende Frage in den Raum stellen, warum der Regisseur diese 3 Geschichten nicht linear erzählt oder, wenn es schon 3 Geschichten sind, warum er nicht gleich 3 Kurzfilme daraus gemacht hat?
Dazu sagt A.G.I. selbst, dass die Geschichten einzeln nicht so wirksam gewesen wären und dass er absichtlich diese Form gewählt hat, um diese 3 Fragmente möglichst organisch und subtil zu einem kompletten Ganzen zu verknüpfen.
Ich bin der Meinung, dass A.G.I. die einzelnen Fragmente des Triptychons einerseits inhaltlich einander vervollständigen lässt, sie andererseits formal voneinander trennt, wobei der Autounfall als dramatischer Katalysator aller drei Geschichten fungiert.
Wie dies genau funktioniert, möchte ich im ersten Teil dieses Kapitels erörtern. Danach werde ich mich mit der Frage befassen, wie die einzelnen Fragmente des Triptychons auf der zeitlichen Ebene miteinander verbunden sind sowie auf welche Techniken A.G.I. zurückgreift, um seine Filmgeschichte spannend zu erzählen, sprich wie die Dramaturgie der non-linearen Narration die einzelnen Fragmente des Triptychons zu dem kompletten Ganzen „Amores perros“ verknüpft.
Also, um wieder mit Genette zu sprechen, wie A.G.I.s „discours“ der non-linearen Dramaturgie funktioniert und wie A.G.I. es schafft, darauf zurückgreifend seine „histoire“, dieses filmische Triptychon „Amores perros“, spannender zu erzählen.
1. Einführung. Forschungsstand und methodische Ansätze: Das Kapitel definiert zentrale Begriffe der Narratologie und Filmdramaturgie, die als theoretisches Fundament für die Analyse dienen.
2. Exkurs „Amores perros“. Der Plot: Es erfolgt eine inhaltliche Zusammenfassung der drei Episoden des Films sowie eine Einführung in die verbindenden Motive.
3. Das filmische Triptychon „Amores perros“ und seine non-lineare Dramaturgie: Hier erfolgt die detaillierte Untersuchung der inhaltlichen, formalen und zeitlichen Struktur, inklusive der Analyse des dramaturgischen Einsatzes von Einschüben.
4. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel rekapituliert die gewonnenen Erkenntnisse über die non-lineare Narration und deren Wirksamkeit in Iñárritus Werk.
Amores perros, non-lineare Narration, Filmdramaturgie, Triptychon, Erzähltheorie, Narratologie, Alejandro González-Iñárritu, Plot-Analyse, Zeitstruktur, Discours, Histoire, Autounfall, filmische Technik, Erzählstruktur, Spannungsaufbau
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Analyse der non-linearen Erzähltechnik im Film „Amores perros“ des Regisseurs Alejandro González-Iñárritu.
Die zentralen Felder sind die Narratologie, die filmische Dramaturgie und die spezifische strukturelle Zerlegung eines Films in ein erzählerisches Triptychon.
Das Ziel ist es, die narrativen Techniken Iñárritus zu verstehen, um diese als Werkzeug für die eigene filmische Arbeit nutzbar zu machen.
Es werden Ansätze der Narratologie (u.a. von Gérard Genette) mit einer filmdramaturgischen Analyse kombiniert, um sowohl die inhaltliche als auch die formale Ebene des Films zu durchleuchten.
Der Hauptteil analysiert das Triptychon unter Berücksichtigung von inhaltlichen Motiven, der formalen Gestaltung (Kamera, Licht, Farbe) sowie der komplexen zeitlichen Anordnung der drei Erzählstränge.
Non-lineare Narration, Filmdramaturgie, Erzählstruktur, Triptychon und narratologische Analyse sind die prägenden Begriffe.
Der Unfall fungiert als dramatischer Katalysator, der alle drei Geschichten inhaltlich und kausal miteinander verbindet und die Schicksale der Protagonisten maßgeblich beeinflusst.
Die Episoden werden nicht chronologisch erzählt; der Film nutzt eine Struktur aus Prolog (Gegenwart), Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, um durch Einschübe Spannung und neue Perspektiven zu erzeugen.
Der Begriff beschreibt treffend die Dreiteilung des Films, wobei die einzelnen Teile inhaltlich vervollständigt werden, während sie formal eine Einheit bilden.
Der Autor vergleicht die Ausgänge der drei Kapitel des Triptychons mit Stationen aus Dantes „Göttlicher Komödie“, um die unterschiedlichen Schicksalswege der Protagonisten in Relation zu setzen.
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