Wissenschaftliche Studie, 2014
119 Seiten
Vorwort
1) Steckbrief St. Anna Krankenhaus Sulzbach-Rosenberg
2) Vision: Das wirtschaftliche Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung im Aufbruch
3) Ausgangssituation: Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung in der Defensive
31) Bundesdeutsche Krankenhäuser in wirtschaftlicher Krise
32) Forderung der bundesdeutschen Gesundheitspolitik
33) Hausforderung zwischen Kosteneinsparung und regionaler stationärer Versorgung
34) Notwendigkeit einer umfassenden Strategie stationärer Versorgung
4) Vollzogene Maßnahmenbündel zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit
5) Strategieentwicklung
51) Bundespolitische Einflussfaktoren
52) Landkreispolitische Einflussfaktoren
53) Unternehmensphilosophie
54) Wachstumsstrategie im Überblick
55) Wachstumsstrategie in der Umsetzung
6) Transparenz: Die Kommunikationsinitiative
61) Unternehmensphilosophie: Menschliche Krankenhäuser
62) Kommunikationsbausteine
63) Wachstumsstrategie: Klinikleitung und Chefärzte zum Anfassen
7) Erfolgskontrolle
71) Unternehmensphilosophie: Patientensicht
72) Wachstumsstrategie: Sicht des St. Anna Krankenhauses
8) Das gewandelte St. Anna Krankenhaus
Diese Arbeit analysiert die strategische Neuausrichtung des St. Anna Krankenhauses in Sulzbach-Rosenberg vor dem Hintergrund des zunehmenden wirtschaftlichen Drucks auf Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung. Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch eine gezielte Wachstumsstrategie, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt, die Wettbewerbsfähigkeit gesichert und die medizinische Versorgung in der Region nachhaltig gestärkt werden kann.
Die Vision: Das wirtschaftlich gesunde Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung im Aufbruch
Im Jahr 2004 hatte das hier vorgestellte St. Anna Krankenhaus, Sulzbach-Rosenberg, einen Jahresverlust in Höhe von gut 3 Mio. €. Im Jahr 2007 war bereits die Fusion mit einem Nachbarklinikum unter Inkaufnahme deutlicher Leistungseinschränkungen und ohne eigene Chefärzte geplant. Im Jahr 2007 und 2008 wurde mit dem Personalrat über einen Zukunft-Sicherungsvertrag mit ca. 5% Gehaltseinbußen verhandelt aber nicht abgeschlossen.
Im Jahr 2013 dagegen präsentiert sich das St. Anna Krankenhaus gemeinsam mit seinem Schwesterkrankenhaus St. Johannes Klinik innerhalb des öffentlich-rechtlichen Kommunalunternehmens „Krankenhäuser des Landkreises Amberg-Sulzbach“ als selbständiges und selbstbewusstes Krankenhaus. Das medizinische Leistungsangebot steigt, der Notfallstandort ist gestärkt, die niedergelassenen Ärzte weisen steigende Patientenzahlen zu, und die AOK-Patienten votieren das St. Anna Krankenhaus zur besten Klinik im Umkreis von 50 Kilometern. Die letzte Mitarbeiterbefragung signalisiert eine steigende Unternehmensbindung und Zufriedenheit der Mitarbeiter mit ihrem Arbeitsumfeld.
Aber nun zur zentralen Fragestellung: Was ist eigentlich passiert? Was ist der Grund für diesen Aufschwung? Was ist anders als bisher? Am Anfang stand eine Vision! Gemeinsam mit dem Verwaltungsrat des Kommunalunternehmens hat die Klinikleitung eine Wachstumsstrategie entwickelt und diese in drei Schritten umgesetzt: Vertrauen schaffen, Wachstumsstrategie entwickeln, transparente Umsetzung.
1) Steckbrief St. Anna Krankenhaus Sulzbach-Rosenberg: Vorstellung des Krankenhauses und dessen medizinischer Fachabteilungen vor der strategischen Neuausrichtung.
2) Vision: Das wirtschaftliche Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung im Aufbruch: Beschreibung der Wandlung des Krankenhauses von einer Verlustsituation hin zu einem wettbewerbsfähigen, patientenorientierten Gesundheitszentrum.
3) Ausgangssituation: Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung in der Defensive: Analyse der wirtschaftlichen Krise im Krankenhaussektor und der gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen.
4) Vollzogene Maßnahmenbündel zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit: Darstellung der bereits umgesetzten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung, wie Fusion und Case-Management.
5) Strategieentwicklung: Untersuchung der Faktoren, die zur Entscheidung für eine Wachstumsstrategie führten, unter Berücksichtigung von Unternehmensphilosophie und politischen Rahmenbedingungen.
6) Transparenz: Die Kommunikationsinitiative: Erläuterung der Maßnahmen zur Außenwirkung und Öffentlichkeitsarbeit, um das Vertrauen der Bevölkerung zu stärken.
7) Erfolgskontrolle: Evaluierung der Wachstumsstrategie anhand von Patientenzufriedenheit und Patientenaufkommen.
8) Das gewandelte St. Anna Krankenhaus: Zusammenfassung der Positionierung als vernetztes regionales Gesundheitszentrum.
Wachstumsstrategie, Krankenhausmanagement, Grund- und Regelversorgung, St. Anna Krankenhaus, Patientenorientierung, Gesundheitsökonomie, Prozessorientierte Kostenträgerrechnung, Klinikvernetzung, Regionalversorgung, Unternehmensphilosophie, Case-Management, Krankenhausmarketing, medizinische Versorgung, Fachärztezentrum, Qualitätssicherung.
Die Arbeit behandelt die erfolgreiche strategische Neuausrichtung des St. Anna Krankenhauses in Sulzbach-Rosenberg in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit.
Zentral sind die Themen Krankenhausfinanzierung, Strategieentwicklung, Prozessoptimierung, Patientenbindung und regionale Vernetzung.
Das primäre Ziel ist die Sicherung der wohnortnahen stationären Versorgung bei gleichzeitig hoher Qualität und Patientenzufriedenheit durch ein erweitertes Leistungsangebot.
Die Arbeit nutzt eine Kombination aus ökonomischer Analyse (z.B. Kostenträgerrechnung), strategischem Management und Benchmarking auf Basis von Kennzahlen und Umfragen.
Der Hauptteil analysiert detailliert die Ausgangslage, die Prozessmanagement-Instrumente (Case-Management, Prozessorientierte Kostenträgerrechnung), die strategische Klausurtagung und die daraus resultierende Umsetzung der Wachstumsstrategie.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Wachstumsstrategie, Patientenorientierung, regionale Vernetzung, Wirtschaftlichkeit und Prozessmanagement definiert.
Das Case-Management wurde zur Lösung von Effizienzproblemen im DRG-Zeitalter eingeführt, um Behandlungsprozesse zu vernetzen und die Qualität zu steigern.
Das Fachärztezentrum fördert die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Ärzten und dem Krankenhaus, verkürzt Wege für Patienten und schafft ein nahtloses Versorgungspaket.
Das Ethik-Komitee hilft bei schwierigen medizinischen Fragestellungen und stellt sicher, dass neben der Wirtschaftlichkeit der Mensch stets im Mittelpunkt des Handelns steht.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

