Diplomarbeit, 2008
136 Seiten, Note: 1,7
1. EINLEITUNG
1.1 HINTERGRUND DER ARBEIT
1.2 FRAGESTELLUNGEN
1.3 DER UNTERSUCHUNGSGEGENSTAND- ONE SPACE OF INFORMATION
1.4 AUFBAU DER DIPLOMARBEIT
2. INTERNET UND RAUM – RÄUMLICHE STRUKTUREN UND FORMEN DER INTERNETNUTZUNG
2.1 DER „ANYTHING, ANYWHERE, ANYTIME – TRAUM“
2.2 RÄUMLICHE STRUKTUREN DES INTERNETS UND „DIGITAL DIVIDE“
2.2.1 RÄUMLICHE AUSPRÄGUNGEN DES INTERNETS UND DER „SPACE OF FLOWS“
2.2.2 LOKALISATION VON INTERNETINHALTEN UND INTERNETNUTZERN
2.2.3 DIGITAL DIVIDE – EIN ÜBERBLICK
2.3 INTERAKTION IM INTERNET
2.3.1 INFORMATION UND KOMMUNIKATION DURCH WEBTECHNOLOGIEN
2.3.2 SOZIALE LEISTUNGEN VON NEUEN TECHNOLOGIEN
2.3.3 SYNCHRONE UND ASYNCHRONE INTERAKTION IM INTERNET
3. INFORMATIONSTECHNOLOGIEN IN ORGANISATIONEN – FORMEN DER ZUSAMMENARBEIT UND DEREN GRENZEN
3.1 FUNKTIONEN VON WEBPORTALEN
3.1.1 DAS INTRANET IM INTERNET ALS KOOPERATIONSSYSTEM
3.1.2 KLASSIFIKATION VON KOOPERATIONS- UND WISSENSMANAGEMENTSYSTEMEN
3.1.3 FUNKTIONEN VON COMPUTER SUPPORTED COOPERATIVE WORK-SYSTEMEN
3.1.4 DOKUMENTENMANAGEMENT-SYSTEME UND KODIFIZIERTES WISSEN
3.1.5 „COMMUNITIES OF PRACTICE“ IM VIRTUELLEN RAUM
3.2 ZUSAMMENFASSUNG: NUTZEN VON WEBTECHNOLOGIEN UND GRENZEN DES „FLOW OF INFORMATION“
4. AKZEPTANZ VON TECHNISCHEN INNOVATIONEN
4.1 AKZEPTANZBEGRIFF UND AKZEPTANZFORSCHUNG – EIN ÜBERBLICK
4.1.1 BEGRIFF DER AKZEPTANZ
4.1.2 DIE KLASSISCHE AKZEPTANZFORSCHUNG
4.2 AKZEPTANZMODELLE ZU INFORMATIONSTECHNOLOGIEN
4.2.1 AKZEPTANZMODELLE VON DEGENHARDT, GOODHUE UND DAVIS
4.2.2 TECHNOLOGY-ACCEPTANCE-MODEL 2
4.3 KRITIK DER AKZEPTANZMODELLE UND WEITERE EINFLUSSFAKTOREN
5. ZWISCHENFAZIT UND HYPOTHESEN
6. METHODIK
6.1 QUANTITATIVES VERFAHREN – LOGFILEANALYSE
6.1.1 DIE LOGFILES
6.1.2 VORGEHENSWEISE: LOKALISIERUNG DER NUTZUNG
6.1.3 DURCHFÜHRUNG EINES „SPEED“-TESTS
6.2 QUALITATIVES VERFAHREN - LEITFADENGESTÜTZTE EXPERTENINTERVIEWS
6.3 DISKUSSION DER METHODISCHEN VORGEHENSWEISE
7. DIE NUTZUNG DES WEBPORTALS IN DER ORGANISATION – ERGEBNISSE DER ARBEIT
7.1 RÄUMLICHE STRUKTUREN DER NUTZUNG DES PORTALS
7.1.1 ÜBERBLICK - NUTZUNG DES PORTALS IN DER GESAMTORGANISATION
7.1.2 NUTZUNG DES PORTALS AUF EBENE DER REGIONEN
7.1.3 DIFFERENZEN IN DER QUALITÄT DER INTERNETANBINDUNG: DIE TECHNISCHEN RAHMENBEDINGUNGEN IN DEN LÄNDERN
7.2 FUNKTIONEN DES WEBPORTALS – UNTERSTÜTZUNG DES „FLOW OF INFORMATION“?
7.2.1 DAS WEBPORTAL ALS TECHNISCHES KOOPERATIONSSYSTEM
7.2.2 PORTALE DES WEBS - TÜR ZUM WELTWEITEN WISSEN DER ORGANISATION?
7.3 EINFLUSSFAKTOREN AUF DIE NUTZUNG - INDIVIDUELLE GRÜNDE FÜR SELEKTIVE NUTZUNG
7.3.1 RELEVANZ FÜR DAS BERUFLICHE AUFGABENFELD. PORTALS - USEFUL FOR EVERYONE?
7.3.2 AKZEPTANZ DURCH LERNANGEBOTE UND BENUTZERFREUNDLICHKEIT - NUTZEN VON SCHULUNGEN
7.3.3 AKZEPTANZ VON WEBPORTALEN – ZUSAMMENFASSENDE BETRACHTUNG DER FAKTOREN
8. SCHLUSSBETRACHTUNG
8.1 ZUSAMMENFASSENDE DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE
8.2 SCHLUSSFOLGERUNGEN
9. LITERATURVERZEICHNIS
Die Arbeit untersucht die Nutzung des webbasierten Intranets des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED) durch Mitarbeiter in 46 Ländern, um regionale Unterschiede in der Akzeptanz und Nutzung der Plattform sowie deren Ursachen – insbesondere im Hinblick auf technische Rahmenbedingungen und individuelle Nutzerfaktoren – zu analysieren.
1.3 Der Untersuchungsgegenstand- One Space of Information
„The metaphor of moving suggests a larger metaphor of space within one moves. We are familiar within all sorts of space. […] A hypertext system is one type of information space, which consists of a collection of pages connected by links. […] The pages are analogous to places, and the links to paths between the places” (Colomb 2002: 44, 45, 58).
Der Untersuchungsgegenstand dieser Diplomarbeit ist das über das Internet aufrufbare Intranet des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED). Mit Hilfe einer Microsoft Technologie, dem sogenannten Microsoft Office SharePoint Server 2007, stellt das Intranet eine webbasierte Plattform dar, in der verschiedene Anwendungen (wie Dokumentenmanagement, File-Sharing, Nutzung eines Gruppenkalenders, Austausch von Audio- und Videodateien, Diskussionsforen, etc.) unter einer einheitlichen Weboberfläche integriert sind. Als ein Instrument des Wissensmanagements wird es seit dem Jahr 2004 in der Organisation eingesetzt. Die Mitarbeiter können das Intranet weltweit wie eine Webseite über das Internet aufrufen und sich mit Hilfe von Benutzernamen und Passwort einloggen, um auf die internen Informationen und Daten der Organisation zu zugreifen. Zudem bietet die Webplattform weitergehende Funktionen, wie den Abruf der Geschäftsemails und den Zugang zu virtuellen Communities of Practice (CoP) (vgl. Kapitel 3.1.5) an. Bevor dieses webbasierte Intranet näher beschrieben und eine genaue Definition gegeben wird, wird die Organisation, der DED, kurz beschrieben.
1. EINLEITUNG: Die Einleitung führt in das Thema ein, erläutert den Hintergrund, definiert die Fragestellungen und beschreibt den Untersuchungsgegenstand, das Webportal des DED.
2. INTERNET UND RAUM – RÄUMLICHE STRUKTUREN UND FORMEN DER INTERNETNUTZUNG: Dieses Kapitel diskutiert die Bedeutung des Internets für Raum und Zeit, thematisiert den "Digital Divide" und untersucht die räumlichen Ausprägungen und Interaktionsformen im Internet.
3. INFORMATIONSTECHNOLOGIEN IN ORGANISATIONEN – FORMEN DER ZUSAMMENARBEIT UND DEREN GRENZEN: Hier werden die Funktionen von Webportalen, Wissensmanagementsystemen und Formen der virtuellen Zusammenarbeit analysiert sowie die Barrieren des technischen Supports beleuchtet.
4. AKZEPTANZ VON TECHNISCHEN INNOVATIONEN: Dieses Kapitel erörtert verschiedene Akzeptanzmodelle (insbesondere TAM 2), um theoretische Einflussfaktoren auf die Nutzung von IT-Systemen zu verstehen.
5. ZWISCHENFAZIT UND HYPOTHESEN: Hier werden die theoretischen Grundlagen zusammengeführt und die Arbeitshypothesen für die empirische Untersuchung formuliert.
6. METHODIK: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen, bestehend aus einer quantitativen Logfileanalyse und leitfadengestützten Experteninterviews.
7. DIE NUTZUNG DES WEBPORTALS IN DER ORGANISATION – ERGEBNISSE DER ARBEIT: Der Ergebnisteil präsentiert die räumliche Nutzungsanalyse, diskutiert die Portal-Funktionen und identifiziert individuelle Einflussfaktoren auf die selektive Nutzung.
8. SCHLUSSBETRACHTUNG: Die Schlussbetrachtung fasst die Ergebnisse zusammen und zieht Schlussfolgerungen hinsichtlich der Bedeutung der Nutzerakzeptanz für den Erfolg von Webportalen.
Webportal, Intranet, DED, Internetnutzung, Wissensmanagement, Akzeptanzforschung, TAM 2, Digital Divide, Logfileanalyse, Experteninterviews, Virtuelle Zusammenarbeit, Communities of Practice, Informationstechnologie, räumliche Strukturen, technologische Innovation
Die Arbeit untersucht die Nutzung und die Akzeptanz eines webbasierten Intranets in einer internationalen Organisation (DED) über verschiedene geografische Regionen hinweg.
Zentral sind der Zusammenhang zwischen technischer Infrastruktur, der tatsächlichen Nutzung durch Mitarbeiter und die Bedeutung individueller sowie organisatorischer Faktoren für die Akzeptanz von IT-Systemen.
Ziel ist es, regionale Unterschiede in der Nutzung des Webportals zu identifizieren und die Gründe für eine selektive Nutzung durch die Mitarbeiter zu erforschen.
Es wurde eine methodische Triangulation gewählt, bestehend aus einer quantitativen Logfileanalyse des Webportals und einer qualitativen Befragung mittels leitfadengestützter Experteninterviews.
Im Hauptteil werden räumliche Strukturen des Internets, theoretische Ansätze zur Technologieakzeptanz (TAM 2) sowie Funktionen von Webportalen und Wissensmanagement detailliert dargelegt.
Die Arbeit zeichnet sich durch die Verbindung von geographischer Diffusionsforschung, Informationstechnik-Diskursen und praxisnaher empirischer Analyse bei einer Entwicklungshilfeorganisation aus.
Die Analyse zeigt signifikante Unterschiede in der Nutzungsintensität und den technischen Rahmenbedingungen, wobei die Zentrale in Bonn aufgrund besserer Infrastruktur und Standardeinstellungen eine Sonderstellung einnimmt.
Die Autorin kommt zu dem Ergebnis, dass die bloße Bereitstellung von Technologie (wie einem Portal) nicht ausreicht; der tatsächliche Nutzen und die individuelle Akzeptanz der Mitarbeiter sind entscheidend für eine erfolgreiche Nutzung.
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