Masterarbeit, 2013
108 Seiten, Note: 2,0
1. Einführung
1.1 Motivation
1.2 Aufgabenstellung
1.3 Aufbau der Arbeit
1.4 Kennzeichnung und Formatierung
2. Anforderungen
2.1 Grundlagen
2.1.1 Besprechung
2.1.2 Meeting Cycle Model
2.1.3 Moderator
2.1.4 Elektronisches Meeting-Support-System
2.2 Besprechungstypspezifische Situationen und Einflussfaktoren
2.2.1 Informationsaustausch
2.2.2 Ideenentwicklung
2.2.3 Entscheidungsfindung
2.3 Besprechungstypübergreifende Situationen und Einflussfaktoren
2.3.1 Struktureller Rahmen für die Erfolgsmessung von Meetings
2.3.2 Meeting Output
2.4 Gruppeneffekte
2.4.1 Erinnerungsblockade
2.4.2 Gruppenzwang
2.4.3 Bewertungserwartung
2.4.4 Socializing
2.5 Zusammenfassung der Anforderungen
3. Verwandte Arbeiten
3.1 a CAPella
3.1.1 Kontext
3.1.2 Idee
3.1.3 Beispiel
3.1.4 Abgrenzung
3.2 Zusammenfassung
4. Konzept
4.1 EMS MeetingStar
4.1.1 Meeting Application Framework
4.1.2 MeetingStar
4.1.3 Brainstorming
4.2 Lösungsansatz
4.2.1 Aufbau
4.2.2 Regelbasierter Ansatz
4.2.3 FacilitationSupport
4.2.4 InteractionManager
4.3 Erweiterte Darstellung
4.3.1 EventManager
4.3.2 CommunicationService
4.3.3 AdaptationComponent
5. Implementierung
5.1 Grundlegende Konfiguration
5.1.1 Integration in das MAF
5.1.2 Sencha Touch Events
5.1.3 URL-Routing
5.1.4 Socket-Verbindungen
5.1.5 mongoDB
5.2 Während des Meetings
5.2.1 EventManager
5.2.2 CommunicationService
6. Regeln
6.1 Rahmenbedingungen
6.1.1 Voraussetzungen
6.1.2 Aufbau der Regeln
6.1.3 Start des Meetings
6.1.4 AdaptationComponent
6.2 Anforderungen
6.2.1 FeedbackAssistant
6.2.2 AwarenessColorChanger
6.2.3 RecommendationCenter
6.3 Tabellarische Darstellung aller Regeln
7. Ausblick
7.1 Zusammenfassung
7.2 Vorschläge zur Weiterentwicklung
7.2.1 Programmieren durch Vormachen
7.2.2 Verwenden der Kontext-Historie
Ziel dieser Arbeit ist die Erweiterung eines bestehenden elektronischen Meeting-Support-Systems (EMS) um ein Modul zur Moderationsunterstützung namens "FacilitationSupport". Das System soll kritische Meeting-Situationen automatisch erkennen und dem Moderator situationsadäquate Handlungsempfehlungen geben, um die Effektivität und Effizienz der Besprechungen zu steigern.
4.2.2 Regelbasierter Ansatz
Um dem Moderator zur jeweiligen Situation passende Interaktionsmöglichkeiten anbieten zu können, muss das Eintreten von Situationen erkannt werden. a CAPella (siehe Abschnitt 3.1) und das Context and Adaption Framework (CAF) ((Veiel, Haake, & Lukosch, 2009) (Seite 7)) verwenden zur Erkennung von eintretenden Situationen Regeln. CAF ist als konzeptioneller Rahmen zu verstehen, um bestehende oder neue Anwendungen mit gemeinsamen Arbeitsbereichen (engl. shared workspace environment) kontextadaptiv zu machen (Veiel, Haake, & Lukosch, 2009).
Auch im InteractionManager (Scheerer, 2014), in Abbildung 7 auf der rechten Seite, werden Situationen anhand von Regeln erkannt. Die SensingEngine vom InteractionManager empfängt die Zustandsinformationen anderer Applikationen und baut auf Basis dieser Daten ein Kontextmodell auf. Der englischsprachige Begriff Sensing kann mit Abtasten, Abfühlen oder Erfassen in die deutsche Sprache übersetzt werden. Das Free Dicitionary versteht unter Sensing „becoming aware of something via the senses“, was so viel bedeutet wie sich über die Sinne über etwas bewusst zu werden. Anschließend prüft die Adaptation Engine des InteractionManagers für jede hinterlegte Regel, ob der Bedingungsteil positiv ausgewertet werden kann. Als Datenbasis nutzt es das Kontextmodell. Kann eine Regel positiv ausgewertet werden, sendet die Adaptation Engine ein Event an das FacilitationSupport-Modul.
Die kontextbasierte Adaption (siehe Abschnitt 3.1.1), wie sie beispielsweise von a CAPella und CAF angeboten wird, wird in der vorliegenden Arbeit durch die Zusammenarbeit der Bausteine InteractionManager und FacilitationSupport unterstützt. Das FacilitationSupport-Modul empfängt das Event vom InteractionManager. Dieses Event enthält eine Konfiguration, anhand derer die Funktionalitäten des zugrundliegenden Systems adaptiert werden kann. Hierfür nutzt der InteractionManager ebenfalls wie a CAPella und CAF den regelbasierten Ansatz. In (Scheerer, 2014) werden sowohl die Regelsyntax als auch die Art und Weise, wie die Regeln verarbeitet und ausgewertet werden, dediziert erörtert.
1. Einführung: Das Kapitel führt in die Thematik der Besprechungen ein und erläutert die Motivation sowie die Aufgabenstellung zur Entwicklung von FacilitationSupport.
2. Anforderungen: Hier werden die theoretischen Grundlagen von Meetings und EMS erläutert und die spezifischen Anforderungen an das neue Modul abgeleitet.
3. Verwandte Arbeiten: Es werden bestehende Ansätze wie "a CAPella" untersucht und im Hinblick auf ihre Eignung zur Erfüllung der gestellten Anforderungen bewertet.
4. Konzept: Dieses Kapitel stellt das Lösungskonzept und die Softwarearchitektur für die Integration von FacilitationSupport in das bestehende EMS "MeetingStar" vor.
5. Implementierung: Der Fokus liegt auf der technischen Umsetzung der Komponenten, der Konfiguration der Kommunikationskanäle und der Integration in die bestehende Anwendung.
6. Regeln: Hier werden die konkreten, im System hinterlegten Regeln zur Identifikation von Situationen und zur Auslösung von Adaptionen präsentiert und validiert.
7. Ausblick: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und diskutiert Möglichkeiten zur zukünftigen Weiterentwicklung, wie etwa "Programmieren durch Vormachen".
Elektronisches Meeting-Support-System, EMS, Moderator, FacilitationSupport, MeetingStar, Kontextbewusstsein, Regelbasierter Ansatz, Adaption, Interaktionsmöglichkeiten, Meeting Cycle Model, Gruppeneffekte, Kommunikation, Softwarearchitektur, Sencha Touch, WebSockets.
Es geht um die Entwicklung und Integration eines Moduls namens FacilitationSupport in ein existierendes elektronisches Meeting-Support-System, um Moderatoren in Meetings besser zu unterstützen.
Die Arbeit fokussiert sich auf Meeting-Abläufe, kontextbewusste Systeme, regelbasierte Adaptionslogiken und die Moderation von Gruppenprozessen in elektronisch unterstützten Meetings.
Das Ziel ist die automatische Erkennung kritischer Situationen in einem Meeting, um dem Moderator situationsgerechte Vorschläge zu unterbreiten und so die Effektivität der Besprechung zu erhöhen.
Es wird eine Literaturstudie zu Meeting-Situationen und Gruppeneffekten durchgeführt, gefolgt von einer Anforderungsanalyse, einem Software-Konzept und einer prototypischen Implementierung.
Der Hauptteil befasst sich mit der Konzeption der Softwarearchitektur, der technischen Implementierung der Event-Verarbeitung und der Definition von Regeln für das System.
Wichtige Begriffe sind Meeting-Support-System, Moderator, Facilitation, Kontext, Regelbasierte Adaption und Event-Handling.
Das System nutzt einen InteractionManager, der Zustandsinformationen empfängt und anhand eines regelbasierten Ansatzes prüft, ob vordefinierte Bedingungen für eine bestimmte Meeting-Situation vorliegen.
Dieser Ansatz ermöglicht eine flexible Definition und Anpassung von Adaptionsstrategien für unterschiedliche Situationen, ohne dass der gesamte Programmcode für jede neue Anforderung geändert werden muss.
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