Bachelorarbeit, 2013
49 Seiten, Note: 2,7
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Aufbau der Arbeit
2. Prinzipal-Agenten-Theorie
2.1 Das Standard Modell
2.1.1 Das Grundmodell
2.1.2 First-Best-Lösung
2.1.3 Second-Best-Lösung
2.2 Informationsökonomik
2.2.1 Moral Hazard
2.2.2 Adverse Selektion
2.2.3 Hidden-Information-Modell
2.3 Ansatz der Mechanismus-Design-Theorie
3. Allgemeine ordnungspolitische Rolle des Staates
4. Rolle des Staates bezüglich dem Abbau von Informations-Asymmetrien in der Lebensmittelproduktion
4.1 Akteure
4.1.1 Die Hersteller/Produzenten
4.1.2 Die Verbraucher/Konsumenten
4.1.3 Der Staat
4.2 Effekt der Informationsasymmetrien auf die soziale Wohlfahrt
4.3 Wirkung des staatlichen Eingriffs – Mechanismus-Design-Theorie
5. Schlussbetrachtung
Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle des Staates bei der Minderung von Informationsasymmetrien zwischen Lebensmittelherstellern und Konsumenten. Ausgehend von der Prinzipal-Agenten-Theorie und der Mechanismus-Design-Theorie wird analysiert, wie staatliche ordnungspolitische Instrumente eingesetzt werden können, um Marktversagen zu korrigieren und das Vertrauen der Verbraucher sowie die Lebensmittelsicherheit zu gewährleisten.
2.1.2 First-Best-Lösung
Für eine First-Best-Lösung im Interesse des Prinzipals ist eine Informationssymmetrie notwendig. Hierfür wird vorausgesetzt, dass der Prinzipal ein vollständiges Wissen über die Handlungen des Agenten besitzt und diese kostenlos und vollkommen beobachten kann [vgl. Decker (1994, S.35)].
Dem Prinzipal sind alle Faktoren bei der Definition der Entlohnungsfunktion mit Werten bekannt. Des Weiteren werden die Handlungsalternativen sowie entsprechenden Entlohnungsfunktionen vom Prinzipal vorgegeben, so dass der Agent im eigenen Interesse gezwungenermaßen den Vorgaben des Prinzipals folgt.
Im Unterschied zum Grundmodell geht man bei der First-Best-Lösung nun davon aus, dass die Handlungsalternativen, welche aus den Aktionen bzw. dem Aktivitätsniveau des Agenten bestehen, dem Prinzipal bekannt und nachvollziehbar sind [vgl. Kleine (1996, S.32–33)].
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Informationsasymmetrien in der Lebensmittelbranche ein und definiert das Ziel der Arbeit sowie den methodischen Rahmen.
2. Prinzipal-Agenten-Theorie: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Agency-Theorie, das Standard-Modell, Informationsökonomik sowie der Ansatz der Mechanismus-Design-Theorie erläutert.
3. Allgemeine ordnungspolitische Rolle des Staates: In diesem Kapitel werden die Aufgaben und Funktionen des Staates im Kontext der Ordnungspolitik sowie die Notwendigkeit staatlicher Eingriffe bei Marktversagen dargelegt.
4. Rolle des Staates bezüglich dem Abbau von Informations-Asymmetrien in der Lebensmittelproduktion: Dieses Kapitel analysiert spezifisch die Akteure im Lebensmittelmarkt, die Folgen von Informationsasymmetrien für die Wohlfahrt und die Wirkung staatlicher Regulierungen.
5. Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse der Arbeit zusammen und bietet eine kritische Würdigung sowie Empfehlungen für die künftige Verbraucherpolitik.
Informationsasymmetrie, Prinzipal-Agenten-Theorie, Mechanismus-Design-Theorie, Verbraucherpolitik, Lebensmittelproduktion, Moral Hazard, Adverse Selektion, Agency-Kosten, Ordnungspolitik, Marktversagen, soziale Wohlfahrt, Signaling, Screening, Konsumentensouveränität, Lebensmittelsicherheit.
Die Arbeit untersucht die Rolle des Staates bei der Minderung von Informationsasymmetrien zwischen Lebensmittelproduzenten und Verbrauchern im Rahmen einer ordnungspolitischen Analyse.
Die zentralen Themen sind die Prinzipal-Agenten-Theorie, Informationsökonomik, Mechanismus-Design-Theorie und die staatliche Verbraucherpolitik.
Das Ziel ist es zu analysieren, wie der Staat durch ordnungspolitische Instrumente Informationsasymmetrien reduzieren und somit die soziale Wohlfahrt sowie die Sicherheit für Verbraucher im Lebensmittelmarkt erhöhen kann.
Die Arbeit nutzt einen theoretischen, ordnungsökonomischen Ansatz, wobei mathematisch-formale Modelle wie die Prinzipal-Agenten-Theorie und die Mechanismus-Design-Theorie zur Analyse genutzt werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen (Kapitel 2), die allgemeine Rolle des Staates (Kapitel 3) und die angewandte Analyse auf den Lebensmittelmarkt (Kapitel 4).
Wichtige Begriffe sind Informationsasymmetrie, Prinzipal-Agenten-Theorie, Mechanismus-Design, Verbraucherschutz, Marktversagen und Adverse Selektion.
Sie dient als Basismodell, um die vertraglichen Probleme und die asymmetrische Informationsverteilung zwischen dem "Prinzipal" (hier der Verbraucher) und dem "Agenten" (dem Lebensmittelproduzenten) formal abzubilden.
Während das Standard-Modell von gegebenen Rahmenbedingungen ausgeht, versucht die Mechanismus-Design-Theorie, institutionelle Rahmenbedingungen aktiv neu zu gestalten, um trotz individueller Anreize zu einem gewünschten gesellschaftlichen Ergebnis zu gelangen.
Die Kennzeichnung wird als ein Bereich gesehen, in dem Informationsasymmetrien (Hidden Information) bestehen, da Verbraucher ohne staatliche Vorgaben die Qualitätseigenschaften und Inhaltsstoffe von Produkten oft nicht beurteilen können.
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