Masterarbeit, 2013
75 Seiten, Note: 1,7
1. PROBLEMSTELLUNG
2. ABGRENZUNG VON START-UPS
2.1 Merkmale von Start-Ups
2.2 Bewertungsprobleme bei Start-Ups
2.3 Anlässe zur Bewertung von Start-Ups
2.4 Finanzierung von Start-Ups
3. VERFAHREN ZUR UNTERNEHMENSBEWERTUNG
3.1 Überblick und Systematisierung der Bewertungsverfahren
3.2 Anforderungen an Bewertungsverfahren von Start-Ups
3.3 Besonderheiten und Eignung der Bewertungsverfahren im Hinblick auf Start-Ups
3.3.1 Ertragswertverfahren
3.3.2 Discounted Cashflow-Verfahren
3.3.3 Realoptionsansatz
3.3.4 Multiplikatorverfahren
3.3.5 Venture Capital Methode
3.3.6 Daumenregel
4. DIE BESTIMMUNG DES DISKONTIERUNGSSATZES BEI START-UPS
4.1 Grundlagen des Diskontierungszinssatzes
4.2 Die Ermittlung des Diskontierungszinssatzes
4.2.1 Die Ermittlung des risikolosen Basiszinssatzes
4.2.2 Die Ermittlung des Risikozuschlags
4.3 Besonderheiten des Diskontierungszinssatzes bei Start-Ups
4.4 Der Diskontierungszinssatz im Rahmen der klassischen Gesamtbewertungsverfahren
4.5 Der Diskontierungszinssatz im Rahmen der Venture Capital Methode
5. GRENZEN UND ERWEITERUNGSMÖGLICHKEITEN DER BEWERTUNGSVERFAHREN FÜR START-UPS
5.1 Zwischenfazit zu den diskutierten Bewertungsverfahren
5.2 Einsatz der Bewertungsverfahren in der Praxis
5.3 Alternative Bewertungsverfahren
6. THESENFÖRMIGE ZUSAMMENFASSUNG
Diese Arbeit zielt darauf ab, die spezifische Problematik der Unternehmensbewertung von Start-Ups zu analysieren, wobei ein besonderer Fokus auf der sachgerechten Bestimmung des Diskontierungszinssatzes liegt. Es wird untersucht, inwieweit klassische Bewertungsmethoden für junge, risikoreiche Unternehmen geeignet sind und welche Modifikationen oder alternativen Ansätze notwendig sind, um deren Potenzial und Risikoprofil adäquat abzubilden.
3.2 Anforderungen an Bewertungsverfahren von Start-Ups
Die spezifischen Merkmale und die damit verbundenen Bewertungsprobleme von Start-Ups lassen besondere Anforderungen an deren Bewertung entstehen. Die Autoren Achleitner/Nathusius leiten aus den Charakteristika von Wachstumsunternehmen vier Kriterien zur Beurteilung der Güte eines Bewertungsverfahrens ab.
Zum einen sollte sich aufgrund der kaum oder gar nicht vorhandenen Vergangenheitsdaten das Bewertungsverfahren zwingend an Zukunftswerten des Unternehmens orientieren. Neben der Zukunftsorientierung sollten durch die Bewertungsmethode die in der Anfangsphase zumeist vorhandenen Verluste berücksichtigt werden können. Da Start-Ups in der Regel hohe immaterielle Vermögenswerte aufweisen, sollten diese erfasst werden können. Zum anderen wäre die Abbildung der Flexibilität im Entscheidungsprozess des Managements auf sich ändernde Umweltbedingungen wünschenswert. Der etwaige positive oder negative Wachstumsverlauf sollte anhand des Risikos in das Bewertungsergebnis mit einfließen. Darüber hinaus sollten subjektive Faktoren infolge der gewählten Finanzierungsart, insbesondere im Hinblick auf die Renditeforderungen und Risikopräferenzen der Eigenkapitalgeber, berücksichtigt werden können. Die genannten Anforderungen werden im Kriterium der Abbildungsadäquanz subsummiert.
1. PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die Thematik der Unternehmensbewertung bei jungen Firmen und Begründung der hohen Relevanz für Investoren bei gleichzeitiger Schwierigkeit der Prognose.
2. ABGRENZUNG VON START-UPS: Definition der Merkmale von Start-Ups, deren Finanzierungssituation sowie die Erläuterung der besonderen Schwierigkeiten bei deren Bewertung.
3. VERFAHREN ZUR UNTERNEHMENSBEWERTUNG: Systematischer Überblick über klassische und situationsbezogene Bewertungsverfahren sowie eine detaillierte Prüfung deren Eignung für Start-Ups anhand spezifischer Kriterien.
4. DIE BESTIMMUNG DES DISKONTIERUNGSSATZES BEI START-UPS: Erörterung der methodischen Grundlagen zur Ermittlung des Zinssatzes unter Berücksichtigung des spezifischen Risikos und der volatilen Zukunftsaussichten von Start-Ups.
5. GRENZEN UND ERWEITERUNGSMÖGLICHKEITEN DER BEWERTUNGSVERFAHREN FÜR START-UPS: Kritische Reflexion der Eignung der diskutierten Verfahren im Praxiseinsatz sowie Darstellung innovativer alternativer Ansätze.
6. THESENFÖRMIGE ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Thesen, die die Unmöglichkeit einer methodisch exakten Bestimmung des Unternehmenswertes von Start-Ups konstatieren und die Notwendigkeit einer kontinuierlichen, subjektiv geprägten Bewertung unterstreichen.
Unternehmensbewertung, Start-Ups, Diskontierungszinssatz, Venture Capital, Risiko, Zukunftsorientierung, Cashflow, Realoptionsansatz, Multiplikatorverfahren, Kapitalkosten, Finanzierungsphasen, Unternehmensrisiko, Prognosegenauigkeit, Eigenkapitalfinanzierung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Herausforderung, junge, innovative Wachstumsunternehmen (Start-Ups) zu bewerten, da diese oft keine historische Datenbasis vorweisen können.
Im Mittelpunkt stehen die verschiedenen Bewertungsmethoden, deren Tauglichkeit für junge Unternehmen und die zentrale Frage, wie der Diskontierungszinssatz als risikoadäquate Größe bestimmt werden kann.
Das Ziel ist es, die Eignung gängiger Bewertungsverfahren für Start-Ups zu prüfen und aufzuzeigen, wie die Bestimmung des Diskontierungssatzes als entscheidende Stellschraube für den Unternehmenswert verbessert werden kann.
Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die auf einer umfassenden Literaturrecherche basiert, um Anforderungen an Bewertungsverfahren zu definieren und deren Anwendung auf Start-Ups kritisch zu evaluieren.
Der Hauptteil gliedert sich in die Abgrenzung von Start-Ups, die Analyse klassischer Bewertungsmethoden (wie DCF oder Ertragswert) sowie deren spezifische Anwendung, gefolgt von einer detaillierten Auseinandersetzung mit dem Diskontierungszinssatz.
Schlüsselbegriffe sind insbesondere Unternehmensbewertung, Start-Up, Diskontierungszinssatz, Venture Capital, Risiko, Zukunftsorientierung und Realoptionsansatz.
Da Start-Ups keine oder nur sehr begrenzte historische Daten besitzen und ihr Geschäftsmodell oft einzigartig ist, fehlt eine verlässliche Basis für die Risikokalkulation, was zu sehr hohen Ermessensspielräumen bei der Zinsbestimmung führt.
Der Realoptionsansatz wird als theoretisch überlegen angesehen, da er im Gegensatz zu klassischen Verfahren die Flexibilität des Managements und die Chance auf künftige Entwicklungen explizit berücksichtigen kann, jedoch ist er aufgrund seiner Komplexität in der Praxis schwer anwendbar.
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