Masterarbeit, 2013
95 Seiten, Note: 2,2
1 Software-as-a-Service das neue Geschäftsmodell für Softwarehersteller
1.1 Besonderheiten der Preispolitik im Software-as-a-Service-Markt
1.2 Abgrenzung relevanter Begriffe
1.3 Ziel und Gang der Untersuchung
1.3.1 Ziele dieser Arbeit
1.3.2 Die Inhaltsanalyse als methodische Grundlage
1.3.3 Aufbau und Struktur der Arbeit
2 Definition und Auswahl der Untersuchungsobjekte
2.1 Auswahlverfahren in der empirischen Sozialforschung
2.1.1 Grundgesamtheit
2.1.2 Stichprobe
2.2 Definition des Untersuchungsobjekts
2.2.1 Teilbereiche des Cloud-Computing
2.2.2 Klassifizierung von SaaS-Anbietern
2.3 Auswahl der Untersuchungsobjekte
2.3.1 Definition der Grundgesamtheit
2.3.2 Ziehung der Stichprobe
3 Entwicklung des Erhebungsinstruments
3.1 Gestaltungsdimensionen der Preispolitik
3.1.1 Preisbildung
3.1.2 Bemessungsgrundlage
3.1.3 Preisdifferenzierung
3.1.4 Preisbündelung
3.1.5 Konditionenbezogene Strategien
3.1.6 Preiswahrnehmung und Preisbeurteilung
3.1.7 Dynamische Preisstrategien
3.1.8 Zusammenfassung
3.2 Konzeptspezifikation, Operationalisierung und Messung
3.2.1 Konzeptspezifikation
3.2.2 Operationalisierung
3.2.3 Messung
3.3 Das Kategoriesystem (Codebuch)
4 Durchführung der Inhaltsanalyse
4.1 Datenerhebung
4.2 Prüfung und Kontrolle
4.3 Datenaufbereitung und -analyse
5 Beschreibung und Bewertung der Ergebnisse
5.1 Systematische Beschreibung der Ergebnisse
5.1.1 Dimension der Bemessungsgrundlage
5.1.2 Dimension der Preisdifferenzierung
5.1.3 Dimension der konditionenbezogenen Strategien
5.1.4 Dimension der Preiswahrnehmung und Preisbeurteilung
5.1.5 Dimension der dynamischen Preisstrategien
5.2 Bewertung der Ergebnisse
5.2.1 Die dominante preispolitische Strategie
5.2.2 Die Freemium-Strategie als Erfolgsfaktor?
5.2.3 Nutzungsabhängig vs. Nutzungsunabhängig
5.2.4 Preisdifferenzierung – die Königsdisziplin?
5.2.5 Value Based Pricing – der neue Trend im SaaS-Markt?
6 Schlussbetrachtung und Implikationen
Die vorliegende Master Thesis analysiert deskriptiv die Preismodelle von Software-as-a-Service (SaaS)-Anbietern im B2B-Markt, um herauszufinden, ob eine dominante preispolitische Strategie existiert und wie diese ausgestaltet ist.
3.1.3 Preisdifferenzierung
Anbieter offerieren in vielen Fällen annähernd gleiche Dienstleistungen zu verschiedenen Preisen. In diesem Zusammenhang spricht man von Preisdifferenzierung.60
Laut Fassnacht (1996) liegt dann eine „Preisdifferenzierung liegt vor,
wenn ein Anbieter ein Produkt, das hinsichtlich der räumlichen, zeitlichen, leistungs- und mengenbezogenen Dimensionen identisch ist, zu unterschiedlichen Preisen verkauft oder wenn
ein Anbieter Varianten eines Produkts, die sich zumindest in einer der vier Dimensionen unterscheiden, ohne dass dabei andere Produkte entstehen, zu unterschiedlichen Preisen verkauft.“61
Preisdifferenzierung kann somit auch als eine auf die Preispolitik fokussierte Marktsegmentierung verstanden werden.62
„Eine preispolitische Marktsegmentierung ist häufig nötig, da ein Gesamtmarkt aus Nachfragern besteht, die sich hinsichtlich des wahrgenommenen Nutzens, der Kaufkraft für ein Sachgut oder eine Dienstleistung und damit bezüglich ihres Maximalpreises [...] und ihrer Preiselastizität unterscheiden. Diese Verschiedenheit der Nachfrager kann der Anbieter nutzen, in dem er Preisdifferenzierung anwendet.“63
Das Ziel der Segmentierung ist also die maximale Abschöpfung von Konsumentenrente und der damit verbundenen Erhöhung des Gewinns. Im Idealfall liegt der Preis dabei für jeden Kunden an seiner individuellen Preisobergrenze.
1 Software-as-a-Service das neue Geschäftsmodell für Softwarehersteller: Das Kapitel erläutert den Markttrend zu SaaS-Modellen und die daraus resultierenden Herausforderungen für die Preispolitik von Softwareanbietern.
2 Definition und Auswahl der Untersuchungsobjekte: Hier werden die theoretischen Grundlagen der empirischen Stichprobenziehung sowie die Klassifizierung der untersuchten SaaS-Anbieter dargelegt.
3 Entwicklung des Erhebungsinstruments: Dieses Kapitel definiert die Gestaltungsdimensionen der Preispolitik und entwickelt ein Kategoriesystem für die anschließende Inhaltsanalyse.
4 Durchführung der Inhaltsanalyse: Beschreibung des Prozesses der Datenerhebung, der Prüfung der Gütekriterien und der Analyseverfahren für die vorliegenden Daten.
5 Beschreibung und Bewertung der Ergebnisse: Detaillierte Darstellung der empirischen Ergebnisse sowie eine kritische Bewertung der dominanten Preisstrategien im SaaS-Markt.
6 Schlussbetrachtung und Implikationen: Abschließende Zusammenfassung der Ergebnisse und Ableitung von Implikationen für die Forschung sowie die unternehmerische Praxis.
Software-as-a-Service, Preispolitik, SaaS, Preisdifferenzierung, Inhaltsanalyse, Preismodell, B2B-Markt, Wertorientierte Preisbildung, Freemium-Strategie, Preiswahrnehmung, Preisbeurteilung, Bemessungsgrundlage, Preisbündelung, Cloud-Computing, Preisstrategie.
Die Arbeit untersucht, wie Software-as-a-Service-Anbieter im B2B-Bereich ihre Preismodelle gestalten und ob es branchenweite Best-Practices gibt.
Zentrale Themen sind die Preisdifferenzierung, die Festlegung von Bemessungsgrundlagen, verhaltenswissenschaftliche Aspekte der Preiswahrnehmung sowie dynamische Preisstrategien.
Das Ziel ist eine Bestandsaufnahme der Preismodelle von SaaS-Anbietern, um zu prüfen, ob sich eine dominante Preisstrategie identifizieren lässt.
Es wurde eine empirische Inhaltsanalyse von öffentlich zugänglichen Webseiten der SaaS-Anbieter durchgeführt.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung der Preisgestaltungsdimensionen, die Operationalisierung dieser Variablen und die anschließende Durchführung sowie Auswertung der Inhaltsanalyse.
Wichtige Begriffe sind SaaS, Preismanagement, Preisdifferenzierung, Inhaltsanalyse und Wertorientierte Preisbildung.
Die Arbeit zeigt, dass die Freemium-Strategie derzeit nicht dominant ist und ihr Einsatz stark von der jeweiligen Produktkategorie abhängt.
Obwohl Value Based Pricing als dem kostenbasierten Pricing überlegen gilt, findet es in der Praxis bisher nur selten konsequente Implementierung; es bietet jedoch ein großes Optimierungspotenzial.
Das Preismodell von Asana ist bemerkenswert, da die Preise bei steigender Abnahmemenge nicht sinken, sondern aufgrund bewusster preisstrategischer Entscheidungen steigen.
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