Bachelorarbeit, 2013
55 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Einführung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau
2. Unternehmensverlagerungen als Teil der Globalisierung
2.1 Begriffserklärung
2.1.1 Outsourcing
2.1.2 Abgrenzung zwischen Offshoring und Outsourcing
2.2 Historische Hintergründe der Globalisierung
2.2.1 Technische Innovationen
2.2.2 Liberalisierung der Märkte
2.2.3 Standardisierung von Gütern und Prozessen
3. Motive und Risiken einer Auslandsverlagerung
3.1 Motive eine Auslandsverlagerung
3.1.1 Kosteneinsparmotive
3.1.2 Absatzmotive
3.1.3 Beschaffungsmotive
3.1.4 Sonstige Motive
3.2 In Abhängigkeit von Unternehmensgröße und Branche
3.2.1 Größe der verlagernden Unternehmen
3.2.2 Branche der verlagernden Unternehmen
3.3 Risiken einer Auslandsverlagerung
4. Aufstrebende Regionen unter dem Gesichtspunkt der Logistik
4.1 Global Services Location Index eine Erhebung von A.T. Kearney
4.2 Logistics Performance Index eine Erhebung der World Bank
4.3 Verknüpfung der 1. und 2. Erhebung
4.4 Analyse nach Gesamtpunkten und Entwicklungspotenzial
4.4.1 Analyse nach Gesamtpunktzahl
4.4.2 Analyse nach Entwicklungspotenzial
5. Fazit und Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, aufstrebende Regionen für Auslandsverlagerungen deutscher Unternehmen zu identifizieren, unter der Prämisse, dass dort eine hohe logistische Leistungsfähigkeit gewährleistet ist. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie durch die Verknüpfung von allgemeinen Offshoring-Kriterien und spezifischen Logistikindikatoren ein Mittelweg für strategische Verlagerungsentscheidungen gefunden werden kann.
2.1.1 Outsourcing
Die Definition des Begriffs Outsourcing entstand aus einer in den USA geprägten Wirtschaftsvokabel uns setzt sich aus den Worten outside, resource und using zusammen. Übersetzungen wie Ausgliederung, Fremdbeschaffung, Fremdbezug, Externalisierung haben sich im deutschen Sprachgebrauch nicht durchgesetzt. Seit in den 1989er-Jahren, dass Konzept des Outsourcing seinen Weg nach Europa gefunden hat, ist seine Popularität in multinationalen wie auch in mittelständischen Unternehmen gestiegen. Sinngemäße Übersetzungen sind unter anderem „Mittel von außen gebrauchen“, „Nutzung externer Ressourcen“ oder „Ressourcen in die Verantwortung dritter übergeben“.
Outsourcing stellt eine Möglichkeit zur wirtschaftlichen Optimierung von Unternehmensstrukturen, Funktionen und Prozessen dar. Die Optimierung erfolgt durch die Nutzung von externen Dienstleistungs- oder Produktionsangeboten an der Stelle der bisherigen Inanspruchnahme interner Funktionseinheiten. „Im Gegensatz zum reinen Fremdbezug von Leistungen oder Produkten („buy“ anstelle von „make“), beinhaltet Outsourcing darüber hinaus die Fremdausübung von betrieblichen Funktionen oder Teilfunktionen durch ein externes Unternehmen unter Beibehaltung der internen Verantwortung für Planung und Kontrolle der Funktionsausübung. Dies alles ist mit dem Ziel verbunden die eigene Leistung zu verbessern“.
Outsourcing Maßnahmen sind meist mit einer internen Strukturierung verbunden wobei Teile des Unternehmens oder des Betriebs zunächst intern organisatorisch abgegrenzt und danach ausgegliedert oder ausgelagert werden. Im Anschluss erhält der fremde Dienstleister den Auftrag zur Leistung bzw. Lieferung zu einem bestimmten Zeitpunkt unter einem vereinbarten Preis, im Rahmen eines Dauerschuldverhältnisses.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die wesentlichen Kennzeichen des Outsourcings aus dem Fremdbezug von unternehmensinternen Leistungen und des Dauerschuldverhältnisses mit einem externen Geschäftspartner bestehen. „Eine gesetzliche Definition des Begriffs gibt es nicht.“
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema der Auslandsverlagerung deutscher Unternehmen ein, definiert die Zielsetzung und beschreibt den Aufbau der Arbeit.
2. Unternehmensverlagerungen als Teil der Globalisierung: Es werden zentrale Begrifflichkeiten geklärt und der historische Kontext der Globalisierung inklusive technischer und marktliberaler Faktoren erläutert.
3. Motive und Risiken einer Auslandsverlagerung: Dieses Kapitel analysiert die Beweggründe für Verlagerungen sowie die damit verbundenen Herausforderungen unter Berücksichtigung der Unternehmensgröße und Branche.
4. Aufstrebende Regionen unter dem Gesichtspunkt der Logistik: Hier werden zwei Erhebungen (Global Services Location Index und Logistics Performance Index) ausgewertet, miteinander verknüpft und auf ihr Entwicklungspotenzial analysiert.
5. Fazit und Ausblick: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und einem Ausblick auf zukünftige Trends bei der Organisation globaler Beschaffungsprozesse.
Globalisierung, Outsourcing, Offshoring, Logistik, Standortwahl, Unternehmensverlagerung, Logistics Performance Index, Global Services Location Index, Wettbewerbsfähigkeit, Beschaffungsmanagement, Markterschließung, Supply Chain Management, Entwicklungspotenzial.
Die Arbeit befasst sich mit der strategischen Entscheidung deutscher Unternehmen, Geschäftsaktivitäten ins Ausland zu verlagern, wobei ein besonderer Fokus auf die logistische Qualität der Zielregionen gelegt wird.
Die zentralen Themen sind die Globalisierung, die Unterscheidung zwischen Outsourcing und Offshoring, die Motive und Risiken von Standortverlagerungen sowie die Bewertung von Ländern anhand logistischer Kennzahlen.
Das Ziel ist es, aufstrebende Regionen für Auslandsverlagerungen zu identifizieren, die sowohl attraktive Standortbedingungen als auch eine hohe logistische Leistungsfähigkeit bieten.
Die Arbeit nutzt eine sekundärstatistische Analyse, indem zwei bestehende internationale Erhebungen (Global Services Location Index und Logistics Performance Index) durch eigene Berechnungen miteinander verknüpft werden.
Der Hauptteil umfasst die theoretischen Hintergründe, eine detaillierte Motiv- und Risikoanalyse sowie die quantitative Verknüpfung logistischer und offshoring-spezifischer Daten zur Ermittlung attraktiver Standorte.
Wichtige Begriffe sind Globalisierung, Offshoring, Logistik, Standortwahl, Wettbewerbsfähigkeit und Supply Chain Management.
Logistik ist ein entscheidender Faktor, da eine perfekt abgestimmte Versorgungskette in Zeiten globaler Warenströme für Unternehmen unverzichtbar ist, um Wettbewerbsvorteile zu sichern.
Die Begriffe werden oft irrtümlich synonym verwendet; für eine korrekte strategische Planung ist es essenziell zu wissen, ob nur der Standort gewechselt wird (Offshoring) oder eine externe Leistungsvergabe erfolgt (Outsourcing).
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