Diplomarbeit, 2013
64 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Gang der Arbeit
2 Allgemeine bankbetriebswirtschaftliche Grundlagen
2.1 Originäre Aufgabe von Banken
2.2 Funktionale Spezialisierung im Bankensektor
2.3 Die Wertpapiertransaktionsbank
2.4 Tätigkeiten einer Transaktionsbank
2.5 Der Prozess der Wertpapiertransaktion
3 Der Deutsche Wertpapiertransaktionsmarkt
3.1 Anbieter und Nachfrager (Mandanten und Kunden)
3.2 Die Marktform
3.3 Die „neue“ alte Dienstleistung
3.4 Anbieter: drei Institute im Vergleich
3.4.1 HSBC Transaction Services GmbH
3.4.2 Xchanging Transaction Bank
3.4.3 Deutsche WertpapierService Bank AG
4 Entwicklung von Wertpapiertransaktionsbanken aus bankbetrieblicher Sicht
4.1 Strategisches Management
4.1.1 Der Begriff des strategischen Managements
4.1.2 Die Entwicklung des strategischen Managements
4.1.3 Die fünf Aufgaben des strategischen Managements (Ansoff)
4.1.4 Sechs Bausteine des strategischen Managements
4.2 Change Management
4.2.1 Historisches und der Wandel in der Organisation
4.2.2 Aufgaben des Change Managements
4.2.3 Die acht Erfolgsfaktoren nach Kotter
4.3 Outsourcing
4.3.1 Zur Entwicklung des Outsourcing-Phänomens
4.3.2 Der Begriff des Outsourcings
4.3.3 Ziele des Outsourcings
4.3.4 Arten des Outsourcings
4.3.5 Die sechs möglichen Phasen einer Outsourcing-Maßnahme
4.4 Business Process Outsourcing
4.4.1 „BPO“: Eine besondere Form des Outsourcing
4.4.2 Ziele des „BPO“
5 Möglichkeiten und Grenzen am Wertpapiertransaktionsmarkt
5.1 Möglichkeiten für Wertpapiertransaktionsbanken
5.2 Arten der Zusammenarbeit
5.3 Grenzen für Wertpapiertransaktionsbanken
6 Joint Venture: dwpbank und KAS BANK
6.1 KAS BANK
6.2 Die Partnerschaft
6.3 Ziele des Joint Ventures
7 Fazit
7.1 Zusammenfassung
7.2 Empfehlung
7.3 Ausblick
Die Arbeit untersucht die Notwendigkeit der Ausgliederung der Wertpapierabwicklung aus Universalbanken und analysiert die sich daraus ergebenden Möglichkeiten und Grenzen für Wertpapiertransaktionsbanken auf dem deutschen Markt.
3.1 Anbieter und Nachfrager (Mandanten und Kunden)
Die Möglichkeit die Wertpapierabwicklung aus der bankbetrieblichen Wertschöpfungskette auszugliedern um beispielsweise die Wertschöpfungskette zu verringern und sich auf Kernbereiche zu konzentrieren wurde bereits dargestellt36.
Einführend sollen die Marktteilnehmer begrifflich differenziert und erläutert werden. Die Anbieter wurden bereits vorgestellt, es handelt sich hierbei um die Wertpapiertransaktionsbanken, wie beispielsweise die vorab genannte dwpbank.
Sofern an dieser Stelle erwartet wird, dass die Kunden einer Wertpapiertransaktionsbank private Haushalte/Endverbraucher sind, so muss dies verneint werden. Es handelt sich bei den Nachfragern um Banken, wie beispielsweise die Postbank AG. Wie im weiteren Verlauf dieser Arbeit zu lesen sein wird, tritt die Postbank AG als Nachfrager der Dienstleistung auf und wird als „Mandant“ bezeichnet. Die Bezeichnung der Kunden der Mandanten lautet „Endkunden“.37
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung des zunehmenden Kosten- und Wettbewerbsdrucks im Bankensektor ein und definiert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Analyse.
2 Allgemeine bankbetriebswirtschaftliche Grundlagen: Das Kapitel erläutert die originären Bankaufgaben, die funktionale Spezialisierung sowie die Rollenverteilung und Prozessabläufe innerhalb einer Wertpapiertransaktionsbank.
3 Der Deutsche Wertpapiertransaktionsmarkt: Hier werden die Marktteilnehmer definiert, die Marktform als Angebotsoligopol analysiert und drei bedeutende Institute als Vergleichsbeispiele vorgestellt.
4 Entwicklung von Wertpapiertransaktionsbanken aus bankbetrieblicher Sicht: Dieses Kapitel behandelt theoretische Konzepte wie strategisches Management, Change Management sowie Outsourcing-Methoden als notwendige Instrumente für Banken im Wandel.
5 Möglichkeiten und Grenzen am Wertpapiertransaktionsmarkt: Es werden die Chancen durch Spezialisierung und Skaleneffekte gegen die Grenzen durch rechtliche Rahmenbedingungen und Marktsättigung abgewogen.
6 Joint Venture: dwpbank und KAS BANK: Dieses Kapitel dient als Praxisbeispiel für eine internationale Kooperation zur europäischen Expansion und zur Harmonisierung der Wertpapierabwicklung.
7 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, gibt Empfehlungen zur Bewältigung des Veränderungsdrucks und bietet einen Ausblick auf die Zukunft der Wertpapiertransaktionsbanken.
Wertpapiertransaktionsbank, Outsourcing, Wertschöpfungskette, Kernkompetenzen, Bankenlandschaft, Angebotsoligopol, Strategisches Management, Change Management, BPO, Skaleneffekte, Wertpapierabwicklung, dwpbank, KAS BANK, Joint Venture, Target2Securities
Die Arbeit analysiert den Trend der Ausgliederung von Wertpapierabwicklungsprozessen bei deutschen Banken und die Etablierung spezialisierter Wertpapiertransaktionsbanken.
Die Schwerpunkte liegen auf strategischem Management, Change Management, Outsourcing-Theorien und der aktuellen Wettbewerbssituation auf dem deutschen Wertpapiertransaktionsmarkt.
Ziel ist es, die Notwendigkeit der Auslagerung der Wertpapierabwicklung aufzuzeigen und die Chancen sowie Grenzen dieses speziellen Bankentyps im aktuellen Marktumfeld zu bewerten.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer deskriptiven Untersuchung von Marktstrukturen, Management-Ansätzen und einem konkreten Praxisbeispiel (dwpbank und KAS BANK).
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen des Outsourcings, eine Marktanalyse, die Untersuchung strategischer Management-Tools für Banken und die Vorstellung der führenden Anbieter.
Wesentliche Begriffe sind Wertpapiertransaktionsbank, Outsourcing, Kernkompetenzen, Skaleneffekte, Strategisches Management, Change Management und das Drei-Säulen-Modell.
Der Autor identifiziert den deutschen Wertpapiertransaktionsmarkt als ein Angebotsoligopol, da wenige spezialisierte Anbieter einer Vielzahl von nachfragenden Banken (Mandanten) gegenüberstehen.
Es dient als praxisnahes Beispiel für eine grenzübergreifende europäische Kooperation, die darauf abzielt, durch Skaleneffekte und Harmonisierung der Abwicklungsprozesse Wettbewerbsvorteile zu generieren.
Zu den Hürden zählen regulatorische Anforderungen (z.B. § 32 KWG), hohe Komplexität bei Eigentümerstrukturen, Marktsättigung und die Herausforderungen bei der Integration in ein internationales Umfeld.
Das Change Management ist entscheidend, um Mitarbeiter auf die neue Situation vorzubereiten, Widerstände abzubauen und die erfolgreiche Überführung von Geschäftsprozessen an einen spezialisierten Dienstleister zu gewährleisten.
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