Hausarbeit (Hauptseminar), 2013
41 Seiten, Note: 1,3
1. Vorwort
2. Bedeutung von Social Media für kulturelle Betriebe
3. Untersuchung verschiedener Social Media-Kanäle im Hinblick auf ihren Nutzen für die Öffentlichkeitsarbeit von Theatern
3.1 Blogs
3.2 Mediasharingportale
3.3 Foren und Bewertungsportale
3.4 Communitys und soziale Netzwerke
3.5 Smart Devices
4. Detailanalyse der Social Media-Nutzung von Sprechtheatern am Beispiel Facebook
4.1 Deutsches Theater Berlin
4.2 Schauspiel Frankfurt
4.3 Burgtheater Wien
5. Zusammenfassung der Ergebnisse und Schlusswort
Die Arbeit untersucht, wie Theaterbetriebe Social Media strategisch zur Kundenbindung und Zuschauergewinnung einsetzen können, um den Anforderungen einer modernen Öffentlichkeitsarbeit gerecht zu werden.
3.1 Blogs
Blogs sind vielseitig einsetzbar um aktuelle Meldungen und Content zu veröffentlichen. Sie sind schnell, direkt, kostengünstig und bieten ein einfach zu bedienendes Content Management System. So können Blogs als eigenständige Seite im Stile einer Theaterzeitung betrieben werden, als Journal Hintergrundinformationen zu Festivals oder Veranstaltungsreihen liefern oder in Form einer Kolumne in die Theaterwebsite integriert sein; sogar eine komplette Theaterwebsite kann als Blog betrieben werden.
„Authentisch schreibende Mitarbeiter sind die beste Visitenkarte einer Firma,“ stellt Torsten Schwarz treffend fest und spricht damit auch die Tatsache an, dass in Social Media stets ein ehrlicher und natürlicher Umgangston gefordert wird. So verspricht das Blog der Ludwigsburger Schlossfestspiele:
Künstler, Intendant und Mitarbeiter werden diesen Blog mit Leben füllen. Mit Festivalleben, persönlich und aktuell, direkt aus den Gemäuern des Ludwigsburger Residenzschlosses, aus dem Palais Grävenitz und vielen anderen Veranstaltungsorten.
Das Blog enthält Interviews, informative und unterhaltsame Texte zum Festivalleben und bietet dem Besucher eine Ergänzung zur Website der Veranstaltung. Die Verwendung eines RSS-Feeds erlaubt es Benutzern, alle für sie relevanten Blogs zu abonnieren und in einem Reader stets den Überblick über diese zu behalten.
1. Vorwort: Führt in die Relevanz von Social Media als Teil der Marketingkommunikation für Theaterbetriebe ein und definiert die zentrale Fragestellung der Arbeit.
2. Bedeutung von Social Media für kulturelle Betriebe: Erläutert den Stellenwert des Internets und der Vernetzung für moderne Kulturbetriebe im Kontext der "World of Mouth".
3. Untersuchung verschiedener Social Media-Kanäle im Hinblick auf ihren Nutzen für die Öffentlichkeitsarbeit von Theatern: Analysiert die Eignung spezifischer Plattformen wie Blogs, Videoportale und soziale Netzwerke für die PR-Arbeit.
4. Detailanalyse der Social Media-Nutzung von Sprechtheatern am Beispiel Facebook: Überprüft praxisnah anhand dreier renommierter Schauspielhäuser, wie Facebook zur Zuschauerkommunikation genutzt wird.
5. Zusammenfassung der Ergebnisse und Schlusswort: Reflektiert die Studienergebnisse und betont die Notwendigkeit für Theater, Social Media nicht nur als PR-Kanal, sondern als Dialogwerkzeug zu verstehen.
Social Media, Theatermanagement, Öffentlichkeitsarbeit, Kundenbindung, Facebook, Online-Marketing, Web 2.0, Kommunikation, Zielgruppen, Kulturbetrieb, Social Media Monitoring, Dialog, Content Management, Reputation, Digital PR
Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten, wie Theaterbetriebe soziale Medien nutzen können, um ihre Kundenbindung zu stärken und neue Zuschauer zu gewinnen.
Im Zentrum stehen die strategische Kommunikation, der Einsatz von Web-2.0-Technologien und die Analyse spezifischer Social-Media-Kanäle im kulturellen Kontext.
Das Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie Theater den Dialog mit ihrem Publikum intensivieren und die Hemmschwelle für Theaterbesuche durch digitale Angebote senken können.
Die Autorin nutzt eine theoretische Einordnung von Social-Media-Kanälen, ergänzt durch eine detaillierte Fallanalyse der Facebook-Präsenzen dreier bedeutender deutschsprachiger Sprechtheater.
Der Hauptteil gliedert sich in eine medienübergreifende Analyse von Social-Media-Kanälen und einen praxisorientierten Vergleich der Facebook-Auftritte des Deutschen Theaters Berlin, des Schauspiels Frankfurt und des Burgtheaters Wien.
Kulturmanagement, Social Media Marketing, Publikumsbindung, digitale Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit und interaktive Vernetzung.
Das Burgtheater dient als Beispiel für den Umgang mit kritischen Stimmen im Netz und zeigt die Herausforderungen der n:n-Kommunikation bei internen Krisen auf.
Die Nutzung innovativer Formate wie der Facebook-Premiere wird als vielversprechender Ansatz gewertet, um das Theatererlebnis in den digitalen Alltag der Nutzer zu integrieren.
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