Examensarbeit, 1989
64 Seiten, Note: 1,2
1. Begründung der Themenwahl
1.1 Projektorientierter Unterricht
1.2 Genese der Projektidee
1.3 Ein Projekt mit offenen Arbeitsformen
2. Politische Bildung und Gesellschaft
2.1 Bedingungen Projektorientierten Unterricht
2.2 Inhalte und Ziele des Bildungsplanes
2.3 Meine Ziele des Politikunterrichtes
2.4 Methodisch-didaktischer Ansatz
2.5 Zwischenfazit
3. Stadtentwicklung am Beispiel Frankfurt am Main
3.1 Lernvoraussetzungen
3.2 Didaktische Analyse
3.2.1 Phasen der Stadtentwicklung
3.2.2 Bundesgartenschau Frankfurt (BUGA '89)
3.3 Planung der Realisationsphase
3.4 Lehrziele der BUGA-Sequenz:
3.5 Geplante Reflexion: Wandzeitung
3.6 Zwischenfazit
4. Realisation des Projektes BUGA 1989
4.1 Ideenwettbewerb –Grün in der Stadt
4.2 Rollenspiel
4.3 Konzeption der Wandzeitung
4.4 Erstellung der Wandzeitung
4.5 Ergebnissicherung/Arbeitsplanung
4.6 Zwischenfazit
5. Reflexion des Projektes
6. Meta-Reflexion des Projektes und Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist die Erprobung und Reflexion eines projektorientierten Politikunterrichts am Beispiel der Bundesgartenschau 1989 in Frankfurt am Main, um durch handlungs- und schülerorientierte Methoden die Lernmotivation und das politische Bewusstsein von Berufsschülern im Berufsgrundbildungsjahr zu fördern.
1.1 Projektorientierter Unterricht
Projektorientierter Unterricht (PU) ist eine Unterrichtsform, welche Leben, Lernen und Arbeiten verbindet. Der Projektgedanke stammt von den US-amerikanischen Pädagogen William Heard Kilpatrick und John Dewey (1964), der die theoretischen Grundlage des re-education in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg legte. In der Schülerbezogenheit und in der sozialen Ausrichtung steht die Projektmethode alternativ zu der theoretisch-intellektuellen Verengung der schulischen Bildung beim Frontalunterricht. Es wird ein gesellschaftlich relevantes Thema oder Problem innerhalb und außerhalb des Klassenzimmers als Projekt aufgearbeitet. Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, hinzugezogenen Eltern, Experten usw. bestimmen gemeinsam über Ablauf und Inhalt eines Arbeits und Lernprozesses im Unterricht (vgl. Frey 1984).
Risiken und Chancen der gesellschaftlichen Entwicklung werden durch Bildung, Aus- und Weiterbildung mit beeinflusst. Bildung ist ein multifaktorielles System und hat diverse Funktion: Sie dient Verwertungsinteressen (Fremdansprüchen) und sie vermittelt potentiell emanzipatorische Bildungsinhalte (Selbstansprüche).
1. Begründung der Themenwahl: Definition des projektorientierten Unterrichts und Herleitung der Projektidee im Kontext der Bundesgartenschau 1989.
2. Politische Bildung und Gesellschaft: Analyse der Rahmenbedingungen, Zielsetzungen des Bildungsplans und des methodisch-didaktischen Ansatzes für den Politikunterricht.
3. Stadtentwicklung am Beispiel Frankfurt am Main: Didaktische Analyse der Frankfurter Stadtentwicklung und Planung der Unterrichtssequenz rund um die BUGA '89.
4. Realisation des Projektes BUGA 1989: Beschreibung der praktischen Umsetzung des Projekts durch Ideenwettbewerb, Rollenspiel und die Erstellung der Wandzeitung.
5. Reflexion des Projektes: Auswertung und Bewertung der Schülerarbeit durch ein szenisches Spiel (Jury) sowie Reflexion des Lehrerverhaltens.
6. Meta-Reflexion des Projektes und Ausblick: Kritische Zusammenfassung der Erfahrungen aus dem Referendariat und Ableitung von Empfehlungen für künftige Projektvorhaben.
Projektorientierter Unterricht, Politische Bildung, Bundesgartenschau, Stadtentwicklung, Schülerorientierung, Handlungsorientierung, Wandzeitung, Didaktische Analyse, Frankfurt am Main, Berufsgrundbildungsjahr, Umweltpolitik, Rollenspiel
Die Arbeit behandelt die Durchführung und Reflexion eines projektorientierten Unterrichtsprojekts zum Thema Bundesgartenschau 1989 in einem Berufsgrundbildungsjahr.
Die zentralen Themen umfassen projektorientiertes Lernen, Stadtentwicklung, Umweltpolitik und politische Partizipation von Jugendlichen.
Das primäre Ziel ist es, durch schülerorientierte Methoden die Lernmotivation und das politische Bewusstsein der Lernenden zu stärken und die Wirksamkeit dieses Unterrichtsmodells kritisch zu hinterfragen.
Der Autor nutzt einen handlungsorientierten und schülerorientierten Ansatz, der durch eine begleitende Bedingungs- und Sachanalyse sowie eine abschließende Meta-Reflexion methodisch fundiert wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die Bedingungsanalyse der Lerngruppe, die didaktische Vorbereitung, die konkrete Projektrealisation (Wandzeitung, Rollenspiel) und die anschließende Reflexion.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Projektorientierter Unterricht, Schülerorientierung, Stadtentwicklung und BUGA 89 charakterisiert.
Die BUGA 89 war zum Projektzeitraum ein hochaktuelles, kontrovers diskutiertes politisches Großprojekt in Frankfurt, das ideal geeignet war, um Interesse zu wecken und politische Interessenkonflikte exemplarisch aufzuzeigen.
Die Wandzeitung dient als produktorientiertes Handlungsergebnis, das der Ergebnissicherung dient und in der Schulöffentlichkeit als Gegendarstellung zu den offiziellen Verlautbarungen fungieren sollte.
Der Autor reflektiert kritisch den Spagat zwischen seiner Funktion als steuernde Lehrkraft und dem Ziel, den Schülern Freiräume zur Selbstbestimmung und eigenverantwortlichen Planung zu lassen.
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