Magisterarbeit, 2005
38 Seiten, Note: gut
Vorwort
Einleitung
Methoden
Ergebnisse
Diskussion
Zusammenfassung
Die Arbeit analysiert das Rehabilitationsverhalten von Karzinompatienten anhand von Versichertendaten der AOK Mettmann im Zeitraum von 1986 bis 1995 und untersucht vergleichend die berufliche Wiedereingliederung nach Rehabilitationsmaßnahmen bei Karzinom- und Infarktpatienten.
Sozialer Gradient bei Tumorerkrankungen
Das Vorliegen eines sozialen Gradienten im Zusammenhang mit Krebserkrankungen zu Ungunsten der unteren sozialen Schichten wurde bereits von Geyer beschrieben (54, 55). In den uns vorliegenden Daten machen Krebserkrankte 2,3% aller Versicherten aus. In Bezug auf die Prävalenz von Krebserkrankungen von ca 1% in der deutschen Gesamtbevölkerung zeigt sich in unserer Population eine doppelt so hohe Erkrankungsrate. Zieht man das regionale Umfeld der Versicherten mit in Betracht, welches in einer überwiegend industriell geprägten Region liegt (Industrieregion Ruhrgebiet) und berücksichtigt die Tatsache, daß der größte Teil der Versicherten als Arbeiter oder Handwerker in der Produktionsindustrie tätig ist, so läßt sich hier eine Bestätigung des sozialen Gradienten im Zusammenhang mit Krebserkrankungen ableiten. Inwiefern die im Vergleich zur Gesamtbevölkerung erhöht anmutende Prävalenz von signifikanter Bedeutung sein kann, sollte Objekt weiterer Untersuchungen sein.
Vorwort: Beschreibt die Etablierung der medizinischen Rehabilitation in Deutschland und den hohen Forschungsbedarf im Bereich der onkologischen Rehabilitation aufgrund eines begrenzten Literaturhintergrunds.
Einleitung: Umreißt die Entwicklung der onkologischen Rehabilitation sowie die Problematik der beruflichen Wiedereingliederung und stellt die zentralen Fragestellungen der Arbeit vor.
Methoden: Erläutert die Datengrundlage von über 416.000 Versicherten der AOK Mettmann, das Auswahlverfahren der Karzinompatienten sowie die angewandten statistischen Auswertungsverfahren.
Ergebnisse: Präsentiert die statistische Auswertung zur Inanspruchnahme von Rehabilitationsmaßnahmen und vergleicht die Rückkehrquoten in das Berufsleben zwischen Karzinom- und Infarktpatienten.
Diskussion: Interpretiert die Ergebnisse unter Berücksichtigung des historischen Kontextes der Datenerhebung und vergleicht sie mit bestehenden Forschungsergebnissen.
Zusammenfassung: Fasst die Kernergebnisse der Untersuchung zum Rehabilitationsverhalten und zum Rückkehrverhalten in das Berufsleben prägnant zusammen.
Medizinische Rehabilitation, Onkologische Rehabilitation, Kardiologische Rehabilitation, Berufliche Wiedereingliederung, Karzinompatienten, Myokardinfarkt, Versichertendaten, Inanspruchnahme, Sozialer Status, Epidemiologie, Qualitätssicherung, Altersgruppen, Erwerbsfähigkeit, Gesundheitswesen, Rückkehrrate.
Die Arbeit analysiert das Rehabilitationsverhalten von Karzinompatienten und vergleicht dieses mit der beruflichen Wiedereingliederung von Patienten nach einem Myokardinfarkt.
Die zentralen Themen sind die Inanspruchnahme von medizinischen Rehabilitationsleistungen und die Faktoren, die eine erfolgreiche Rückkehr in das Berufsleben beeinflussen.
Das primäre Ziel ist die statistische Auswertung des Rehabilitationsverhaltens sowie die Identifikation von Einflussfaktoren auf die berufliche Wiedereingliederung bei onkologischen Patienten im Vergleich zu kardiologischen Patienten.
Es werden deskriptive Statistiken (Häufigkeitsverteilungen, Mittelwertberechnungen) sowie Verfahren der prüfenden Statistik, insbesondere die logistische Regression und der Chi-Quadrat-Test, angewandt.
Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Analyse von Alters-, Geschlechts- und Sozialdaten der Patienten sowie dem Zusammenhang zwischen der Inanspruchnahme von Reha-Maßnahmen und der Rückkehr in das Berufsleben.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören onkologische Rehabilitation, berufliche Wiedereingliederung, Versichertendaten und soziale Faktoren bei Krebserkrankungen.
Da die Daten aus einer Zeit stammten, in der die onkologische Rehabilitation noch ein junges Feld war, konnte die Etablierungsphase dieses Zweiges signifikant die beobachteten Muster in der Inanspruchnahme beeinflussen.
Die Analyse zeigt, dass in beiden Gruppen signifikant mehr Patienten in das Berufsleben zurückkehren, wenn sie eine Rehabilitationsmaßnahme in Anspruch genommen haben.
Ja, in beiden untersuchten Gruppen kehren nach einer Rehabilitation signifikant weniger Frauen als Männer in das Berufsleben zurück.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

