Bachelorarbeit, 2011
55 Seiten, Note: 2,5
Die Abschlussarbeit befasst sich mit der Frage, inwiefern Werbung und Gesellschaft einander beeinflussen. Die Arbeit analysiert, wie Rollenbilder in den Medien konstruiert und dargestellt werden. Dabei wird die Systemtheorie von Niklas Luhmann als theoretischer Rahmen herangezogen, um die Funktionsweise von Massenmedien und ihre Rolle in der Konstruktion von Realität zu beleuchten.
Kapitel 2 beleuchtet die Theorie von Niklas Luhmann zur Realität der Massenmedien. Luhmann argumentiert, dass Massenmedien ein eigenes System mit eigener Realität konstruieren, das sich durch Selbstreferenz und operative Schließung auszeichnet. Die Medien selektieren und gestalten Informationen, um die Aufmerksamkeit des Publikums zu gewinnen und eine bestimmte Wahrnehmung der Welt zu beeinflussen.
Kapitel 3 untersucht die Darstellung von Frauen und Männern in der Werbung. Die Analyse von Werbeanzeigen im Magazin „Stern“ zeigt, wie sich das Männerbild in den letzten Jahrzehnten gewandelt hat, wobei die Werbung gesellschaftliche Veränderungen widerspiegelt. Der weibliche Körper in der Werbung wird als Objekt des Begehrens und der Kontrolle inszeniert, wobei Schönheitsideale und die Betonung von Funktionalität des Körpers eine wichtige Rolle spielen.
Kapitel 4 analysiert das Frauenbild in der Fernsehserie „Desperate Housewives“. Die Serie zeigt, wie verschiedene Frauentypen mit ihren Lebenssituationen kämpfen und mit den Erwartungen der Gesellschaft ringen. Die Protagonistinnen verkörpern unterschiedliche Rollenbilder und Konflikte, die sich aus der traditionellen Vorstellung von Hausfrau und Mutter ergeben.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen Massenmedien, Systemtheorie, Niklas Luhmann, Realität, Werbung, Rollenbilder, Stereotype, Frauenbild, Männerbild, „Desperate Housewives“, Fernsehwerbung, Rezeption, Gesellschaft, Konstruktion, Manipulation.
Es ist eine Wechselwirkung. Werbung nutzt vorhandene gesellschaftliche Rollenbilder, um Produkte zu verkaufen, verstärkt aber gleichzeitig diese Stereotypen durch ständige Wiederholung.
Trotz Modernisierung finden sich oft klassische Stereotype: Männer werden häufig im Kontext von Karriere und Technik gezeigt, Frauen oft im Bereich Haushalt, Pflege oder als ästhetisierte Objekte.
Niklas Luhmann argumentiert, dass Massenmedien eine eigene Realität konstruieren. Diese basiert auf Selektionsmechanismen, die eher auf Aufmerksamkeit und Neuigkeit zielen als auf ein objektives Abbild der Welt.
Die Serie zeigt verschiedene Frauentypen, die zwischen traditionellen Rollen als Hausfrau/Mutter und modernen Ansprüchen schwanken. Sie dient als Beispiel für die mediale Konstruktion von Weiblichkeit und deren Konflikten.
Ja, Analysen von Printmedien wie dem "Stern" zeigen einen Wandel vom rein autoritären Ernährer hin zu vielfältigeren Darstellungen, die auch Emotionalität und Körperbewusstsein einschließen.
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