Masterarbeit, 2013
103 Seiten, Note: 1.5
1 EINLEITUNG
1.1 AUSGANGSLAGE
1.2 ZIELSETZUNG
1.3 UNTERSUCHUNGSGEGENSTAND
1.4 ABGRENZUNGEN
1.5 AUFBAU DER ARBEIT
2 THEORIE U – THEORETISCHE GRUNDLAGEN
2.1 THEORIE U
2.1.1 Zusammenfassung der wesentlichen Aussagen der Theorie U
2.1.2 Anspruch und Absicht
2.1.3 Das Buches „Theorie U – Von der Zukunft her führen“
2.1.4 Verwendete Kernelemente
2.2 KERNELEMENTE AUSSERHALB DER THEORIE U
2.2.1 Einteilung des Umfelds
2.2.2 Hauptabsicht
2.3 ZWISCHENFAZIT
3 VORGEHEN UND FORSCHUNGSDESIGN
3.1 VORGEHEN ÜBERSICHT
3.2 VORGEHENSPHASEN
3.2.1 Initialisierung
3.2.2 Recherche
3.2.3 Dialog und Erleben
3.2.4 Vorgehen, Definition Befragung
3.2.5 Analyse
3.2.6 Auswertung
3.2.7 Zusammenführung, Schlussfolgerung und Erstellen der Arbeit
3.3 ZWISCHENFAZIT
4 AUSWERTUNG
4.1 AUSWERTEFOKUS
4.2 AUSWERTUNG INTERNET
4.2.1 Vorgehen
4.2.2 Resultate Internet
4.3 AUSWERTUNG LITERATUR
4.3.1 Vorgehen
4.3.2 Resultate Literatur
4.4 BEFRAGUNG VON PRAKTIKERN
4.4.1 Vorgehen
4.4.2 Die Befragten
4.4.3 Anwendungsfelder
4.4.4 Dauer der Intervention
4.4.5 Verwendung der Methoden im U
4.4.6 Methodenanwendung im spezifischen Umfeld (Industrie)
4.4.7 Methodenanwendung im internen Bereich
4.4.8 Ergänzende Bemerkungen der Anwender
4.5 ZWISCHENFAZIT
5 ZUSAMMENFÜHRUNG UND ERGEBNISSE
5.1 DEFINITION DER ANWENDUNGSKARTEN
5.2 ANWENDUNGSLANDKARTE
5.2.1 Die Karte
5.2.2 Benutzung der Karte
5.3 ANWENDUNGSEMPFEHLUNGEN
5.3.1 Einteilung
5.3.2 Methodenwahl
5.3.3 Ort, Physikalische Umgebung
5.3.4 Elemente der Stille und Reflexion
6 FAZIT
6.1 BEURTEILUNG DER ERGEBNISSE
6.1.1 Anwendungslandkarte
6.1.2 Kritische Erfolgsfaktoren und Voraussetzungen für die Anwendung
6.1.3 Wirksamkeit in der Praxis
6.2 BEURTEILUNG DES VORGEHENS
6.3 AUSBLICK
Die Masterarbeit hat zum Ziel, die Anwendung der Theorie U in der Praxis zu untersuchen, indem sie gängige Vorgehensweisen von Anwendern erfasst und in einem strukturierten Klassifikationsschema bündelt, um Praktikern eine fundierte Orientierungshilfe für ihre Veränderungsvorhaben zu bieten.
1.1 Ausgangslage
Die Theorie U von Otto Scharmer, die seit 2007 in Buchform erhältlich ist und deren Anfänge ca. in den Jahren 1999/2000 liegt, wie sein Kollege Joseph Jaworski (Jawroski, 2012, Seite 17 ff.) in seinem Buch „Source“ beschreibt, hat inzwischen eine grosse Gemeinschaft von Anwendern. Wenn man jedoch nach praktischen Beispielen sucht, bei denen die Theorie U angewandt wurde, dann findet man nicht viel. Wohl sind einige Anwendungsbeispiele im Buch (Scharmer, 2011, Seite 231 ff.) zu finden, aber eine volle Beschreibung des Durchlaufs mit den entsprechenden Umsetzungsmethoden ist darin nicht enthalten. Die unmittelbare Umsetzung, die nachhaltige Gestaltung von Veränderungsvorhaben, ist nicht gegeben.
Peter Senge schreibt dazu im Vorwort des Theorie U Buches: „Unser praktisches Wissen bezüglich der Umsetzung von Theorie U ist sicherlich noch in den Anfängen, trotzdem demonstrieren vielerlei Projekte, dass und wie die Prinzipien des U-Prozesses in die Praxis übersetzt werden, und weisen nachdrücklich darauf hin, welche enormen Kapazitäten die Methodologie hat, soziale Systeme, die für viele unveränderbar erscheinen, nachhaltig zu verändern.“ (Scharmer, 2011: 18 ff.) Auf Seite 20 schreibt er weiter: „Also hier meine Warnung: Um von diesem Buch wirklich zu profitieren, müssen die Leser und Leserinnen bereit sein, den inneren Entwicklungsweg des Hinsehens, Presencings und des In-die-Welt-Bringens zu erforschen und zu erkunden.“
Obwohl dies 2007 geschrieben wurde, ist dieses Zitat nach Auffassung des Autors auch heute noch gültig. Das Wissen über die Anwendung, bzw. die Umsetzung der Theorie U mittels konkreter, leicht anzuwendenden Methoden und konkreter Drehbücher ist noch dünn gesät. Dennoch hat die Methodologie ein grosses Potenzial als Orientierungshilfe und Anleitung zur Gestaltung von Veränderungsvorhaben.
1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel skizziert die Ausgangslage sowie die Zielsetzung der Arbeit, welche die Untersuchung der Theorie U in der praktischen Anwendung umfasst.
2 THEORIE U – THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Hier werden die wesentlichen theoretischen Grundlagen von Otto Scharmers Theorie U zusammengefasst, um ein Verständnis der Kernelemente für die weitere Arbeit zu ermöglichen.
3 VORGEHEN UND FORSCHUNGSDESIGN: Dieses Kapitel erläutert den forschungsmethodischen Aufbau der Arbeit, der sich am Prozess des U orientiert und die Datenerhebung beschreibt.
4 AUSWERTUNG: Die empirischen Daten aus Internetrecherche, Literatur und Befragungen werden hier ausgewertet, um Muster in der Anwendungspraxis zu identifizieren.
5 ZUSAMMENFÜHRUNG UND ERGEBNISSE: Die Ergebnisse werden in Anwendungslandkarten überführt, die als praktische Orientierungshilfe für Anwender dienen sollen.
6 FAZIT: Das Fazit beurteilt die erreichten Ergebnisse, die Qualität des methodischen Vorgehens und gibt einen Ausblick auf künftige Entwicklungen.
Theorie U, Otto Scharmer, Veränderungsprozesse, Anwendungslandkarte, Presencing, Moderation, Organisationsentwicklung, Praxisanwendung, Methoden, Coaching, Interventionsdesign, Führung, soziale Systeme, Reflexion, Dialog
Die Arbeit befasst sich mit der praktischen Anwendung der "Theorie U" nach Otto Scharmer im Business- und Beratungsumfeld.
Im Mittelpunkt stehen die Erhebung der tatsächlichen Vorgehensweisen von Praktikern, die Identifikation nützlicher Methoden für die verschiedenen Phasen des U-Prozesses und die Gestaltung von Veränderungsinterventionen.
Die zentrale Frage ist, welche Werkzeuge und Vorgehensweisen in welchen Situationen genutzt werden und welche Wirkung diese aus Sicht der Anwender erzielen.
Die Arbeit basiert auf einem qualitativ-interpretativen Forschungsansatz, inklusive Literaturrecherche, Internetanalyse und einer Befragung von Praktikern.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, das Forschungsdesign, die detaillierte Auswertung der erhobenen Daten sowie die Erstellung einer praktischen Anwendungslandkarte.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Theorie U, Anwendungslandkarte, Veränderungsprozesse, Presencing und Interventionsdesign charakterisiert.
Laut den Ergebnissen der Arbeit hängt die Qualität und der Erfolg einer Intervention maßgeblich von der inneren Haltung, der Seniorität und der Methodenkompetenz des Moderators ab.
Die Karte dient als Planungs- und Orientierungshilfe, um basierend auf dem internen Bereich und der Anwendungsebene geeignete Methoden für die einzelnen Phasen des U-Prozesses auszuwählen.
Der Nutzen wird von den befragten Praktikern vorwiegend als gut bis sehr gut eingestuft, insbesondere in Veränderungsprozessen und bei der Arbeit mit Gruppen.
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