Masterarbeit, 2012
126 Seiten, Note: 1,3
Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht
A. Einleitung
I. Thema und Zielsetzung der Arbeit
1. Problemstellung
2. Ziel der Arbeit
3. Themenabgrenzung
II. Aufbau der Arbeit und Vorgehensweise
III. Abgrenzung der Untersuchungsobjekte und Definition zentraler Begriffe
1. Kapitalmarktorientierung
a) Kapitalmarkt
b) Kapitalmarktorientierung
aa) Gesetzliche Definition
bb) Kapitalmarktorientierung nach dem Shareholder Value-Gedanken
cc) Eigene Definition der Kapitalmarktorientierung
2. Mittelständische Unternehmen
a) Definitionen des Begriffs Mittelstand
b) Eigene Definition des Begriffs Mittelstand
3. Zwischenergebnis
B. Grundlagen der Unternehmensfinanzierung
I. Einführung
1. Bedeutung der Unternehmensfinanzierung für das Gesamtunternehmen
2. Anlässe der Unternehmensfinanzierung
3. Unterscheidung der verschiedenen Finanzierungsalternativen
II. Finanzplanung und Finanzierungsstrategie
1. Finanzplanung
a) Die Finanzplanung in der betrieblichen Gesamtplanung
b) Bestandteile der Finanzplanung
c) Bedeutung der Risiko- und Sensitivitätsanalyse für die Finanzplanung
d) Besondere Aspekte der Finanzplanung bei Familienunternehmen
2. Finanzierungsstrategie
3. Gestaltung der Fälligkeitsstruktur
III. Entscheidungskriterien bei der Auswahl von Finanzierungsinstrumenten
IV. Arten von Finanzierungsinstrumenten
1. Überblick
2. Eigenkapital in der Unternehmensfinanzierung
3. Fremdkapital in der Unternehmensfinanzierung
C. Wandel in der Finanzierung mittelständischer Unternehmen
I. Bankkredite und Fremdfinanzierung bisher im Vordergrund
II. Kapitalmarktfinanzierung in Deutschland bisher unterentwickelt
III. Schwächen des klassischen Finanzierungsverhaltens
1. Auswirkungen der Finanzkrise
2. Auswirkungen von Basel II und Basel III
3. Folgen für die Unternehmensfinanzierung im deutschen Mittelstand
IV. Neues Rollenverständnis der Banken
V. Veränderungen im Finanzierungsbedarf des Mittelstands
VI. Kapitalmarkt als alternative Finanzierungsoption
D. Kapitalmarktfähigkeit mittelständischer Unternehmen
I. Bedeutung der Kapitalmarktfähigkeit
II. Kriterien zur Beurteilung der Kapitalmarktfähigkeit
1. Wirtschaftliche Kapitalmarktfähigkeit
a) Unternehmensbezogene Kriterien
b) Transaktionsbezogene Kriterien
2. Innere Kapitalmarktfähigkeit
a) Organisation des Unternehmens
b) Rechnungslegung und Transparenz
aa) Anforderungen der Kapitalmarktfähigkeit an Rechnungslegung und Transparenz eines Unternehmens
bb) Problematik der Transparenz aus Sicht mittelständischer Unternehmen
cc) Zusammenhang von Transparenz, Kapitalkosten und Unternehmenswert
3. Formale Kapitalmarktfähigkeit
III. Prüfung der Kapitalmarktfähigkeit
IV. Entscheidungsprozess zur Nutzung des Kapitalmarkts
E. Darstellung ausgewählter Finanzierungsinstrumente
I. Überblick
II. Aktienemission / Börsengang
1. Einleitung
2. Argumente für und gegen einen Börsengang
a) Argumente für einen Börsengang
b) Argumente gegen einen Börsengang
3. Aktienarten und Einflusssicherung
a) Nennbetrags- und Stückaktien
b) Inhaber- und Namensaktien
c) Stamm- und Vorzugsaktien
d) Kommanditgesellschaft auf Aktien
e) Weitere Möglichkeiten zur Einflusssicherung
aa) Poolvertrag (Stimmrechtsbindungsvertrag)
bb) Erhöhung von Mehrheitserfordernissen
4. Vorbereitung des Unternehmens auf einen Börsengang
5. Vorbereitung und Durchführung eines Börsengangs
a) Überblick
b) Emissionskonzept
c) Marktsegmente und ihre Zulassungsvoraussetzungen und Folgepflichten
d) Kapitalmarktpartner und deren Auswahl
e) Bestimmung von Unternehmenswert und Emissionskurs
f) Durchführung des Börsengangs
aa) Platzierungsverfahren
bb) Wertpapierprospekt und Zulassungsantrag
g) Kosten des Börsengangs und Folgekosten einer Börsennotierung
6. Zwischenfazit
III. Mittelstandsanleihen
1. Charakteristika von Mittelstandsanleihen
a) Überblick über Anleihen als Finanzierungsinstrument
b) Abgrenzung Mittelstandsanleihen gegenüber anderen Anleihen
2. Volumen, Konditionen und Ausstattungsmerkmale
a) Volumen
b) Laufzeit
c) Anleihebedingungen
d) Verzinsung
e) Emissionskosten
f) Form, Verbriefung und Stückelung
3. Vor- und Nachteile von Mittelstandsanleihen
4. Platzierung von Mittelstandsanleihen
5. Zwischenfazit
IV. Schuldscheindarlehen
1. Charakteristika des Schuldscheindarlehens
2. Volumen, Konditionen und Ausstattungsmerkmale
3. Vor- und Nachteile des Schuldscheindarlehens
4. Platzierung des Schuldscheindarlehens
5. Zwischenfazit
V. Hybride Finanzierungsinstrumente / Mezzaninekapital
1. Charakteristika mezzaniner Finanzierungsinstrumente
2. Volumen, Konditionen und Ausstattungsmerkmale
3. Vor- und Nachteile mezzaniner Finanzierungsinstrumente
4. Schwierigkeiten bei der Refinanzierung von Mezzaninekapital
5. Platzierung von Mezzaninekapital
6. Zwischenfazit
F. Folgen und Effekte einer kapitalmarktorientierten Finanzierung
I. Gesetzlich bedingte Folgen
1. Handels- und gesellschaftsrechtliche Folgen
2. Kapitalmarktrechtliche Folgen
II. Vertraglich bedingte Folgen
III. Faktisch bedingte Folgen
IV. Effekte einer kapitalmarktorientierten Finanzierung
V. Handlungsempfehlungen bei einer kapitalmarktorientierten Finanzierung
G. Fazit und Ausblick
I. Fazit
II. Ausblick
Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Voraussetzungen für die Finanzierung mittelständischer Unternehmen am Kapitalmarkt. Dabei wird analysiert, unter welchen Bedingungen Unternehmen kapitalmarktfähig sind, welche Finanzierungsinstrumente für den Mittelstand in Frage kommen und wie sich die Nutzung dieser Instrumente auf Unternehmensstrategien auswirkt.
Kapitalmarktorientierung
Ausgehend von der in Abbildung 1 dargestellten Untergliederung des Kapitalmarktes in einen öffentlichen und einen privaten Kapitalmarkt soll im Sinne der vorliegenden Arbeit unter Kapitalmarktorientierung die Inanspruchnahme öffentlicher und privater Kapitalmärkte für die Finanzierung eines Unternehmens mittels bestimmter Finanzierungsinstrumente und die Ausrichtung der Strategie, Organisation und Führung des Unternehmens an die damit verbundenen Anforderungen verstanden werden.
A. Einleitung: Erläutert die Problemstellung der Finanzierung mittelständischer Unternehmen im Kontext globaler Märkte und definierter Zielsetzungen der Arbeit.
B. Grundlagen der Unternehmensfinanzierung: Beschreibt die theoretischen Grundlagen, Planungsaspekte und die Systematik der Finanzierungsinstrumente.
C. Wandel in der Finanzierung mittelständischer Unternehmen: Analysiert die veränderte Bankenlandschaft infolge der Finanzkrise sowie regulatorische Anforderungen (Basel II/III).
D. Kapitalmarktfähigkeit mittelständischer Unternehmen: Definiert die Voraussetzungen und Kriterien, die ein Unternehmen erfüllen muss, um Kapitalmarktinstrumente nutzen zu können.
E. Darstellung ausgewählter Finanzierungsinstrumente: Untersucht im Detail Aktienemissionen, Mittelstandsanleihen, Schuldscheindarlehen und Mezzaninekapital.
F. Folgen und Effekte einer kapitalmarktorientierten Finanzierung: Bewertet die gesetzlichen, vertraglichen und faktischen Konsequenzen sowie Effekte für Unternehmen.
G. Fazit und Ausblick: Fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Unternehmensfinanzierung.
Mittelstand, Unternehmensfinanzierung, Kapitalmarkt, Kapitalmarktfähigkeit, Basel III, Aktienemission, Mittelstandsanleihen, Schuldscheindarlehen, Mezzaninekapital, Eigenkapital, Fremdkapital, Finanzierungsstrategie, Rating, Transparenz, Finanzplanung
Die Arbeit befasst sich mit der Finanzierung mittelständischer Unternehmen und deren Zugang zum Kapitalmarkt als Alternative zur klassischen Hausbankfinanzierung.
Die zentralen Themen sind der Wandel der Bankenfinanzierung, die Anforderungen an die Kapitalmarktfähigkeit, eine detaillierte Darstellung moderner Finanzierungsinstrumente und die strategischen Folgen für mittelständische Betriebe.
Ziel ist es, Voraussetzungen und Möglichkeiten für den Mittelstand aufzuzeigen, um sich erfolgreich am Kapitalmarkt zu finanzieren und die damit verbundenen strategischen Auswirkungen zu bewerten.
Der Autor nutzt eine systematische Analyse der betriebswirtschaftlichen Fachliteratur, aktueller Studien sowie regulatorischer Rahmenbedingungen (Basel II/III), um die Eignung verschiedener Instrumente praxisnah darzustellen.
Im Hauptteil werden die Kapitalmarktfähigkeit, der Entscheidungsprozess zur Finanzierung sowie spezifische Instrumente wie Börsengänge, Mittelstandsanleihen, Schuldscheindarlehen und Mezzaninekapital detailliert analysiert.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Mittelstand, Kapitalmarkt, Finanzierungsinstrumente, Eigenkapital, Basel III, Rating und Transparenz charakterisiert.
Der Autor prognostiziert, dass die klassische Hausbank aufgrund regulatorischer Zwänge und eines neuen Rollenverständnisses mittelständische Unternehmen ab einer gewissen Größe künftig nicht mehr allein finanzieren kann.
Die Wahl der Rechtsform ist entscheidend, um bei einer Kapitalmarktfinanzierung den Einfluss der Alteigentümer und Familien zu wahren und sich gleichzeitig gegen unerwünschte Übernahmen zu schützen.
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