Bachelorarbeit, 2013
133 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Förderung sozialer Kompetenzen bei Kindern und Jugendlichen, wobei zwei unterschiedliche Ansätze in den Fokus genommen werden. Es wird untersucht, ob es Anhaltspunkte dafür gibt, dass die soziale Gruppenarbeit nach S 29 SGB VIII durch Elemente des Trainings sozialer Kompetenzen, wie z. B. das Gruppentraining sozialer Kompetenzen (GSK) nach Hinsch und Pfingsten, ergänzt werden sollte, um eine Steigerung der Effektivität der sozialpädagogischen Arbeit zu erreichen.
Kapitel 2 beleuchtet die theoretischen Grundlagen des Themas. Es werden die Merkmale einer sozialen Gruppe sowie verschiedene Formen der Arbeit mit sozialen Gruppen, darunter Gruppenarbeit, Gruppenpädagogik und soziale Gruppenarbeit, vorgestellt. Die Handlungsleitenden Prinzipien in der sozialen Gruppenarbeit, wie z. B. Individualisieren, Anfangen, wo die Gruppe steht, sich entbehrlich machen, Hilfen durch Programmgestaltung und das erzieherisch richtige Grenzen setzen, werden ebenfalls erläutert. Abschließend werden die Konzepte der sozialen und emotionalen Kompetenz sowie deren Zusammenhang näher betrachtet.
Kapitel 3 beschäftigt sich mit einem Vergleich von sozialer Gruppenarbeit nach S 29 SGB VIII und dem Training sozialer Kompetenzen, wobei exemplarisch das Gruppentraining sozialer Kompetenzen (GSK) nach Hinsch und Pfingsten vorgestellt wird. Die Zielsetzung, die Trainingselemente und die GSK-Variante für Kinder und Jugendliche werden erläutert. Anschließend wird die soziale Gruppenarbeit nach S 29 SGB VIII hinsichtlich ihrer Zielsetzung, ihres pädagogischen Profils, ihrer Formen und Programme sowie der Anforderungen an die Professionellen betrachtet.
Kapitel 4 widmet sich der empirischen Untersuchung des Themas. Es wird das methodische Vorgehen der Datenerhebung und -auswertung mithilfe leitfadengestützter Experteninterviews vorgestellt. Die Ergebnisse der Interviews werden anhand von Kategorien, wie z. B. Zugang zum Angebot, Diagnose, Selbsteinschätzung und Bedarfsermittlung, Trainingsdurchführung und Auswertung bzw. Reflexion, zusammengefasst.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Förderung sozialer Kompetenzen, die soziale Gruppenarbeit nach S 29 SGB VIII, das Training sozialer Kompetenzen, insbesondere das Gruppentraining sozialer Kompetenzen (GSK) nach Hinsch und Pfingsten, die Effektivität der sozialpädagogischen Arbeit, die Lebensweltorientierung, die emotionale Kompetenz und die Lebenskompetenz.
Es ist eine Hilfe zur Erziehung, die Kindern und Jugendlichen bei der Überwindung von Entwicklungsschwierigkeiten und Verhaltensproblemen in der Gruppe hilft.
Das Gruppentraining sozialer Kompetenzen (GSK) ist stark vorstrukturiert, während die soziale Gruppenarbeit eher offen und lebensweltorientiert gestaltet ist.
Sinnvoll ist die explizite Förderung emotionaler Kompetenzen und strukturierte Übungen (z. B. aus FIT FOR LIFE), um die Effektivität zu steigern.
Experteninterviews bestätigen, dass eine Ergänzung der offenen Gruppenarbeit durch gezielte Trainingselemente die soziale Reifung der Jugendlichen verbessert.
Dazu gehören Individualisierung, die Gruppe dort abzuholen, wo sie steht, und die schrittweise Entbehrlichmachung der pädagogischen Fachkraft.
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