Lizentiatsarbeit, 2014
46 Seiten, Note: 1
1 Aufbau der Unterrichtsreihe
2 Planung der Unterrichtsstunde
2.1 Bedingungsanalyse: Schülerinnen und Schüler, Zeit und Raum
2.1.1 Beschreibung der Klasse
2.1.2 Lern- und Leistungsniveau der Schülerinnen und Schüler
2.1.3 Motivation und Arbeitshaltung der Schülerinnen und Schüler
2.1.4 Sozialverhalten der Schülerinnen und Schüler
2.2 Sachanalyse
2.2.1 Der elementare Bildungsbereich „Sprache, Kommunikation und Schriftkultur“ für Brandenburg und „Sprache“ für Sachsen Anhalt
2.2.2 Die Schülerinnen und Schüler Lernen an Stationen
2.3 Methodisch- Didaktische Analyse
2.4 Stundenverlaufsskizze
Die vorliegende Arbeit plant und evaluiert einen Unterrichtsentwurf, der angehenden Erziehern Möglichkeiten der praktischen Umsetzung des elementaren Bildungsbereichs „Sprache, Kommunikation und Schriftkultur“ näherbringt. Im Zentrum steht dabei die Verknüpfung von theoretischem Wissen mit handlungsorientierten Erfahrungen.
2.2.2 Die Schülerinnen und Schüler Lernen an Stationen
Lernen an Stationen (synonym auch als Stationsarbeit, Stationslernen, oder Lernzirkel bezeichnet) ist eine Form des offenen Unterrichts. Straßmeier ordnet diese Form den Unterrichtskonzepten zu: „…die ganz oder teilweise wesentliche Elemente des Lernprozesses (z.B. Zielbestimmung, Methodenwahl, Ergebnisformulierung), der Eigensteuerung und Eigenverantwortung der Schüler überlassen.“ Die Stationsarbeit stellt eine Unterrichtsform dar, die den didaktischen Prinzipien Individualisierung, Ganzheitlichkeit, Selbsttätigkeit, Handlungsorientierung und soziales Lernen bei entsprechenden Bedingungen gerecht werden kann. Diese Methode entspricht dem Lernfeldkonzept, nach dem die Fachschule für Sozialwesen im Land Brandenburg arbeiten. Dem Lehrer ist es möglich den Unterricht entsprechend der individuellen Bedürfnisse der Schüler zu gestalten. Durch Absprachen der Schüler untereinander, der Orientierung im Raum, Wahl der Abfolge der Aufgaben und Stationen werden die Selbstständigkeit, eigene Handlungskompetenz sowie soziale und organisatorische Fähigkeiten gefordert und ausgebaut. Voraussetzung für diese Form des Unterrichts ist, dass die Schüler in der Lage sind selbstständig und in Zusammenarbeit mit Anderen lernen zu können. Das Lernen an Stationen mit seinen Möglichkeiten des sozialen Austausches und der Bewegung im Raum wirkt Unterrichtsstörungen entgegen.
Die Schüler erhalten durch diese Unterrichtsform die Möglichkeit sich aktiv-handelnd, selbstständig und unter Nutzung der Sinne neue Lerngegenstände anzueignen und mit ihnen auseinandersetzen.
Aufbau der Unterrichtsreihe: Dieses Kapitel erläutert die übergeordneten Lernziele und Schwerpunkte der Unterrichtsreihe, die sich mit dem modernen Bildungsverständnis in Kindertageseinrichtungen befasst.
Planung der Unterrichtsstunde: Hier wird die spezifische Stunde inklusive der Bedingungsanalyse der Klasse, der Sachanalyse der Inhalte und der methodisch-didaktischen Planung detailliert dargestellt.
Bildungsauftrag, Kindertageseinrichtungen, Sprache, Kommunikation, Schriftkultur, Stationslernen, Handlungsorientierung, Erzieherausbildung, Bildungspläne, Inklusion, Schriftspracherwerb, Didaktik, Elementarbildung, Unterrichtsentwurf, Reflexion
Die Arbeit stellt einen schriftlichen Unterrichtsentwurf für die Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher dar und konzentriert sich auf die Planung, Durchführung und Evaluation von Bildungsprozessen.
Die Reihe thematisiert das aktuelle Bildungsverständnis in Kindertageseinrichtungen, die Rolle des Erziehers sowie die Umsetzung spezifischer gesetzlicher Bildungsaufträge.
Das Ziel ist die Wiederholung und Festigung der theoretischen Inhalte durch eine praktische Auseinandersetzung mit dem Bildungsbereich „Sprache, Kommunikation und Schriftkultur“ mittels Stationsarbeit.
Die Arbeit nutzt die Methode des „Lernens an Stationen“ als eine Form des offenen, handlungsorientierten Unterrichts.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Bedingungsanalyse der Klasse, eine fundierte Sachanalyse der Bildungspläne und eine detaillierte methodische Planung der Unterrichtsstunde.
Die zentralen Schlagworte umfassen Bildungsauftrag, Stationslernen, Handlungsorientierung, Elementarbildung und die spezifischen Bereiche Sprache und Schriftkultur.
Die Lernform ermöglicht es, unterschiedliche Arbeitstempi zu berücksichtigen und fördert durch aktive Handlungen die Konzentration sowie das soziale Kontaktbedürfnis der Schüler.
Die Stationen dienen dazu, den Erziehern in Ausbildung zu verdeutlichen, wie man komplexe Themen aus der kindlichen Lebenswelt (Schrift, Zeichen) durch Experimente in der Kitapraxis pädagogisch aufbereiten kann.
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