Bachelorarbeit, 2013
65 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung
1.1 Problemeinführung
1.2 Aufbau der Arbeit
1.3 Begriffserklärungen
2 Hintergrund
2.1 Bilanzskandale
2.2 Der Fall Enron
2.3 Der Fall Worldcom
2.4 Arthur Andersen
3 Ziele und Geltungsbereich des Sarbanes Oxley Acts
3.1 Ziele des SOA
3.2 Geltungsbereich des SOA
4 Inhalt des Gesetzes
4.1 Zusammenfassung
4.2 Abschnitt 1: Public Company Accounting Oversight Board
4.3 Abschnitt 2: Auditor Independence
4.4 Abschnitt 3: Corporate Responsibility
4.5 Abschnitt 4: Enhanced Financial Disclosures
4.6 Abschnitt 5: Analyst Conflicts of Interests
4.7 Abschnitt 6: Commission Resources and Authority
4.8 Abschnitt 7: Studies and Reports
4.9 Abschnitt 8: Corporate and Criminal Fraud Accountability
4.10 Abschnitt 9: White Collar Crime Penalty Enhancements
4.11 Abschnitt 10: Corporate Tax Returns
4.12 Abschnitt 11: Corporate Fraud Accountability
5 Auswirkungen auf deutsche Unternehmen
5.1 Einleitung
5.2 Auswirkungen der Section 302
5.3 Auswirkungen der Section 404
5.4 Audit Committee
5.5 Sonstige Auswirkungen
6 Kosten-Nutzenanalyse des Sarbanes Oxley Acts
6.1 Empirische Untersuchung
6.2 SEC Final Rule Management's Reports on Internal Control Over Financial Reporting and Certification of Disclosure in Exchange Act Periodic Reports
6.3 FEI Survey on Sarbanes Oxley Section 404 Implementation March 2006
6.4 Deutsches Aktieninstitut: Auswirkungen des Sarbanes Oxley Acts auf deutsche Unternehmen: Kosten, Nutzen, Folgen für Börsenotierungen
6.5 Detecon: Der Sarbanes Oxley Act als Instrument der Corporate Gouvernance
6.6 Sarbanes Oxley Section 404 Work – Looking at the Benefits
6.7 Zusammenfassung
7 Zusammenfassung und Fazit
Diese Bachelorarbeit untersucht die Auswirkungen des Sarbanes-Oxley Acts (SOA) auf deutsche Unternehmen, die an US-Börsen gelistet sind. Ziel ist es, die neuen regulatorischen Anforderungen zu beleuchten, mit bestehenden deutschen Regelungen zu vergleichen und eine Kosten-Nutzen-Analyse durchzuführen, um zu bewerten, ob die mit dem Gesetz verbundenen hohen Implementierungskosten durch potenzielle Nutzenvorteile gerechtfertigt sind.
2.4 Arthur Andersen
Arthur Andersen LLP war sowohl der Abschlussprüfer von Enron als auch von Worldcom und somit in zwei der größten Bilanzskandale der amerikanischen Geschichte verstrickt.
Einer der größten Kunden war Enron. Dies könnte der Grund dafür sein, dass Andersen im Zusammenhang mit dem Skandal seine Mitarbeiter anwies, zahlreiche Akten und Dokumente zu vernichten, darunter eine Vielzahl an elektronischen Daten und E-Mails. Es wird vermutet, dass damit die Aufdeckung der dubiosen Geschäfte verhindert werden sollte.
Somit machte sich Andersen der Justizbehinderung schuldig, da nicht anzunehmen war, dass die Gesellschaft die Dokumente im Rahmen der üblichen Dokumentenvernichtungspraxis vernichten lies. Daraufhin klagte das Washingtoner Justizministerium Andersen Worldwide wegen Behinderung der Justiz am 15. März 2002 an. Am 17. Juni 2002 wurde das Unternehmen für schuldig gesprochen. Das Urteil wurde im Juni 2005 für nichtig erklärt.
Dies spielte jedoch keine Rolle mehr, da das Unternehmen trotz seiner über 90-jährigen Firmengeschichte abgewickelt wurde. Dies geschah innerhalb von nur drei Monaten.
1 Einleitung: Einführung in die Thematik der Bilanzskandale als Auslöser für den Sarbanes-Oxley Act sowie Darstellung der Zielsetzung und des Aufbaus der Arbeit.
2 Hintergrund: Beschreibung der historischen Ausgangslage anhand der massiven Bilanzskandale bei den Konzernen Enron und Worldcom sowie die Rolle der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Arthur Andersen.
3 Ziele und Geltungsbereich des Sarbanes Oxley Acts: Definition der Zielsetzung des Gesetzes zur Stärkung der Transparenz und des Anlegervertrauens sowie Bestimmung der betroffenen Unternehmen.
4 Inhalt des Gesetzes: Detaillierte tabellarische und inhaltliche Darstellung der elf Abschnitte des Sarbanes-Oxley Acts und deren regulatorische Schwerpunkte.
5 Auswirkungen auf deutsche Unternehmen: Analyse der spezifischen Konsequenzen des SOA für deutsche Firmen, insbesondere in Bezug auf interne Kontrollsysteme und Anforderungen an das Management.
6 Kosten-Nutzenanalyse des Sarbanes Oxley Acts: Empirische Untersuchung der Belastungen durch Implementierungskosten und Auswertung verschiedener Studien zum tatsächlichen Nutzenpotenzial für Unternehmen.
7 Zusammenfassung und Fazit: Resümee der Arbeit, das die hohen Kosten den erwarteten Nutzen gegenüberstellt und die langfristige Bedeutung für das Vertrauen in die Finanzmärkte bewertet.
Sarbanes-Oxley Act, SOA, Corporate Governance, Bilanzskandal, Enron, Worldcom, interne Kontrollsysteme, Section 302, Section 404, Abschlussprüfung, Anlegervertrauen, Kosten-Nutzen-Analyse, SEC, PCAOB, Compliance
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen des US-amerikanischen Sarbanes-Oxley Acts (SOA) auf deutsche Unternehmen, die an amerikanischen Börsen notiert sind.
Zu den Schwerpunkten gehören der regulatorische Hintergrund des SOA, die spezifischen Anforderungen an die Corporate Governance sowie die Kosten und Nutzen für die betroffenen Unternehmen.
Das Ziel ist es, zu ermitteln, ob die hohen Kosten, die durch die Implementierung der neuen Anforderungen entstehen, in einem angemessenen Verhältnis zum wahrgenommenen Nutzen für die Unternehmen und die Finanzmärkte stehen.
Es wird eine fundierte theoretische Aufarbeitung des Gesetzes in Verbindung mit einer empirischen Auswertung existierender Studien und Umfragen zu Kosten und Nutzen durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Gesetzesanalyse, die Erörterung der Auswirkungen auf deutsche Managementstrukturen und eine empirische Kosten-Nutzen-Betrachtung.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Sarbanes-Oxley Act, Corporate Governance, interne Kontrollsysteme, Section 404 und Anlegervertrauen definiert.
Enron war einer der größten Bilanzskandale, der das Vertrauen der Anleger massiv erschütterte und den Gesetzgeber dazu zwang, strengere Regeln für Abschlussprüfungen und die Verantwortlichkeit des Managements zu erlassen.
Basierend auf den analysierten Studien kommt die Arbeit zu dem Schluss, dass die kurzfristigen hohen Implementierungskosten den direkten Nutzen für die Unternehmen weit übersteigen, auch wenn der SOA langfristig das Vertrauen in die Finanzmärkte stärken kann.
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