Masterarbeit, 2010
184 Seiten, Note: 1
1. PROBLEMSTELLUNG
1.1. BEDEUTUNG VON SOZIALEN KOMPETENZEN
1.2. ZIELSETZUNGEN DER ARBEIT
1.3. AUFBAU DER ARBEIT
2. SOZIALE KOMPETENZ
2.1. EINORDNUNG UND DEFINITION DES BEGRIFFS
2.1.1. Kompetenzdimensionen
2.1.2. Abgrenzung zu anderen Begriffen
2.1.3. Dimensionen sozialer Kompetenz
2.2. AUSGEWÄHLTE KATEGORIEN SOZIALER KOMPETENZ
2.2.1. Kommunikationsfähigkeit
Exkurs: Transaktionsanalyse
2.2.2. Kooperationsfähigkeit
2.2.3. Konfliktfähigkeit
2.2.4. Verhandlungsführung
2.2.5. Sensitivität
2.2.6. Kontaktfähigkeit
2.2.7. Soziabilität
2.2.8. Teamorientierung
2.2.9. Durchsetzungsstärke
Exkurs: Soziale Kompetenz bei Führungskräften
2.3. ENTWICKLUNG SOZIALER KOMPETENZ
2.3.1. Behavioristische Lerntheorien
2.3.2. Kognitive Lerntheorien
2.3.3. Sozial-kognitive Lerntheorien
2.3.4. Handlungstheoretische und konstruktivistische Didaktikansätze
2.3.5. Wissensorientierte Verfahren
2.3.6. Verhaltensorientierte Verfahren
2.3.7. Beratungsorientierte Verfahren
2.3.8. Selbsterfahrungsorientierte Verfahren
Exkurs: Gruppenarbeit
2.3.9. Lernphasen zur Entwicklung von Sozialkompetenzen
2.4. MESSUNG UND DIAGNOSE SOZIALER KOMPETENZ
2.4.1. Gütekriterien der Sozialkompetenzmessung
2.4.2. Methoden zur Messung sozialer Kompetenzen
2.5. SOZIALE KOMPETENZ AN DER UNIVERSITÄT
2.5.1. Soziale Kompetenz an der WU
2.5.2. Bedeutung der Eingangsvoraussetzungen der Studierenden für die Förderung der „sozialen Kompetenz“
3. EMPIRISCHE ANALYSE
3.1. ZIELSETZUNG DER ANALYSE
3.2. UNTERSUCHUNGSDESIGN UND METHODE
3.3. UMGEBUNG
3.4. QUALITATIVE ANALYSE
3.4.1. Erhebungsverfahren
3.4.2. Art von Daten
3.4.3. Auswertung
3.4.4. Interpretation
3.5. QUANTITATIVE ANALYSE
3.5.1. Erhebungsverfahren
3.5.2. Auswertung
3.5.3. Interpretation
4. ZUSAMMENFASSUNG UND DISKUSSION DER ERGEBNISSE
4.1. THEORETISCHER BEZUG
4.2. ERHEBUNG
4.3. WESENTLICHE ERGEBNISSE DER ERHEBUNGEN
4.3.1. Qualitativer Teil
4.3.2. Quantitativer Teil
4.4. GRENZEN DER ERHEBUNGEN
Die vorliegende Masterarbeit untersucht, über welche spezifischen Kenntnisse und Fähigkeiten Bachelor-Studierende der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) im Bereich der sozialen Kompetenz zu Beginn ihrer verpflichtenden Lehrveranstaltung verfügen. Durch eine Kombination aus qualitativen und quantitativen Methoden wird analysiert, wie Studierende soziale Kompetenzen definieren, mit welchen Eigenschaftsmerkmalen sie diese assoziieren und wie sie in simulierten beruflichen Problemsituationen agieren.
2.2.1. Kommunikationsfähigkeit
Versucht man sozial kompetentes Verhalten zu bestimmen, ist ein wesentliches Merkmal dafür die Interaktion mit anderen Menschen (vgl. Karkoschka 1998, S. 23). Information und Kommunikation sind für den Menschen lebensnotwendig, da ein Mensch ohne Kommunikation nicht leben kann (vgl. Donnert, 2003, S. 59). Alle zwischenmenschlichen Interaktionen laufen im beruflichen Alltag oder der Ausbildung im Wesentlichen über Kommunikation ab (vgl. Lenzen 1998, S. 54). Um in sozialen Situationen erfolgreich handeln zu können, müssen soziale Interaktionsprozesse analysiert und überlegt werden (vgl. Wellhöfer 2004, S. 116). Daraus lässt sich schließen, dass der Kommunikation im Zusammenhang mit sozialer Kompetenz eine große Bedeutung zukommt. Walzik (2004) bezeichnet Kommunikation in einem Beitrag als „Kernelement sozialer Kompetenz“ (vgl. Walzik 2004, S. 221). Auch Euler/Hahn (2007) sehen als Ausgangsperspektive für das Verständnis von Sozialkompetenzen die soziale Kommunikation. Sie gilt als die Basis und Bezugspunkt für die Anwendung von Sozialkompetenzen (vgl. Euler/Hahn 2007, S. 262). Sie beschreiben dies folgendermaßen (Euler/Hahn 2007, S. 218):
„Die soziale Kommunikation vollzieht sich in unterschiedlichen Situationskontexten (zum Beispiel Konflikt, Teamarbeit, Verhandlung, Moderation), deren Ausprägung die Anforderungen an die Kommunizierenden konkretisiert. Aus diesen Überlegungen ergibt sich, dass die Präzisierung von Sozialkompetenzen auf einem bestimmten Verständnis von sozialer Kommunikation aufbaut.“
Soziale Kompetenz hat folglich immer etwas mit Kommunikation zu tun (vgl. Kanning 2005, S. 68). Kommunikationsfähigkeit erscheint dabei als zentraler Bestandteil der sozial-kommunikativen Kompetenz (vgl. Heyse/Erpenbeck 2004, S. 289). Kommunikationsfähigkeit wird im Allgemeinen als die Fähigkeit verstanden, Informationen auszutauschen sowie sich verbal und nichtverbal zu verständigen. Dabei ist jeder Mensch Sender und Empfänger (vgl. Lang 2000, S. 407). Mit anderen zu kommunizieren ist ein komplexes Geschehen der menschlichen Sinne. Kommunikation kann nicht nur auf das gesprochene oder geschriebene Wort beschränkt werden, da sie in ihren Erscheinungsformen sehr vielschichtig ist. (vgl. Lenzen 1998, S. 50). Um die Hintergründe von Kommunikationsprozessen zu verstehen, muss im ersten Schritt immer eine Auseinandersetzung mit den grundlegenden Erkenntnissen der Kommunikationspsychologie erfolgen (vgl. Mangels, 1995, S. 54).
1. PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die Relevanz sozialer Kompetenzen für den beruflichen Erfolg und Erläuterung der Forschungsziele sowie des Aufbaus der Arbeit.
2. SOZIALE KOMPETENZ: Detaillierte theoretische Einordnung, Definition, Abgrenzung verwandter Konzepte sowie Beschreibung von Entwicklungswegen und Messmethoden.
3. EMPIRISCHE ANALYSE: Darstellung des methodischen Vorgehens der Studie unter Verwendung von qualitativen Fragebögen und quantitativen Daten des BIP.
4. ZUSAMMENFASSUNG UND DISKUSSION DER ERGEBNISSE: Zusammenführung der Ergebnisse, Reflexion der theoretischen Grundlagen und kritische Würdigung der Erhebungen.
Soziale Kompetenz, Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit, Verhandlungsführung, Sensitivität, Soziabilität, Teamorientierung, Durchsetzungsstärke, BIP, Sozialkompetenz, Personalentwicklung, Universitäre Bildung, Empirische Analyse, Studienanfänger.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den sozialen Kompetenzen von Bachelor-Studierenden an der Wirtschaftsuniversität Wien und deren Bedeutung für den beruflichen Alltag sowie deren Förderung im universitären Umfeld.
Die Themenfelder umfassen die theoretische Definition sozialer Kompetenz, Methoden zu deren Entwicklung und Förderung, sowie die empirische Analyse der Selbsteinschätzung und des Verhaltens von Studierenden in sozialen Situationen.
Ziel ist es zu untersuchen, über welche Kenntnisse und Fähigkeiten Bachelor-Studierende zu Beginn ihrer Vorlesung "Soziale Kompetenz" verfügen und wie diese ihre Handlungsstrategien beeinflussen.
Es kommt ein Methodenmix zum Einsatz: eine qualitative Inhaltsanalyse offener Fragen zur Selbsteinschätzung und eine quantitative Analyse gestützter Fragebögen basierend auf dem Bochumer Inventar zur berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibung (BIP).
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, Methoden zur Messung, eine Darstellung der Situation an der Universität sowie eine empirische Untersuchung der Studierenden-Daten.
Die wichtigsten Begriffe sind soziale Kompetenz, Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit, Konfliktlösung, Verhandlungsführung und die empirische Messung mittels Persönlichkeitsinventaren.
Das Harvard-Konzept dient als theoretisches Modell für eine erfolgreiche Verhandlungsführung, welches Prinzipien wie das Trennen von Mensch und Problem sowie das Konzentrieren auf Interessen statt Positionen zur Verbesserung der Verhandlungskompetenz bietet.
Die Analyse zeigt, dass Studierende mit längerer Studiendauer in der Regel ein höheres Maß an Routine bei Präsentationen aufweisen und sensibler auf soziale atmosphärische Signale reagieren, als Studierende zu Beginn ihres Studiums.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Studentinnen sensibler auf die Gesprächsatmosphäre achten, während männliche Studierende sich bei Gehaltsverhandlungen oft durchsetzungsstärker oder weniger "übervorteilt" einschätzen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

