Hausarbeit (Hauptseminar), 2013
44 Seiten, Note: 3,0
1 Einleitung
2 Planung der Studie
2.1 Erschließung der Literatur
2.2 Problembeschreibung und Zielsetzung der Studie
2.3 Untersuchungsumfeld
3 Grundlagen
3.1 Pflegefachkräftemangel in Deutschland
3.2 Das Unternehmen Albertinen – Diakoniewerk
3.3 GAP – Generalisierte Ausbildung Pflege an der Albertinen – Schule
3.3.1 Lerninhalte
3.3.2 Zugangsbedingungen
4 Forschungsdesign und Untersuchungsplanung
4.1 Forschungsdesign
4.1.1 Auswahl der Methode
4.1.2 Ethische Regeln
4.2 Gütekriterien einer Studie
4.3 Von der Fragestellung zur Hypothese
4.4 Aufbau des Fragebogens
4.4.1 Formulierung der Fragen
4.4.2 Likert – Skala
4.4.3 Erstellung des Begleitbriefes
5 Datenerhebung
6 Datenauswertung
6.1 Aufbereitung der Daten
6.2 Auswertung der Daten
6.2.1 Aussagenkomplex A (Aussagen zur Spezialisierung)
6.2.2 Aussagenkomplex B (Aussagen zum Studium)
6.2.3 Aussagenkomplex C (Einstellung zum Beruf und Weiterempfehlung)
6.3 Interpretation
6.3.1 Hypothese 1
6.3.2 Hypothese 2
6.3.3 Hypothese 3
7 Zusammenfassung und Ausblick
Ziel der Arbeit ist es, die beruflichen Absichten von Auszubildenden der Generalisierten Ausbildung Pflege (GAP) an der Albertinen-Schule nach ihrem Abschluss zu ermitteln und zu klären, ob diese dem Unternehmen nach der Ausbildung als Fachkräfte zur Verfügung stehen.
1 Einleitung
Die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen in Deutschland befindet sich bei den Frauen bei 83 Jahren und bei den Männern bei 78 Jahren. Ebenfalls steigt die Zahl der Pflegebedürftigen und Multimorbiden stetig an. Analog dessen, müsste die Zahl der Pflegekräfte ansteigen, um den zukünftigen Bedarf an Pflegekräften zu decken. Unglücklicherweise ist dieser Umstand bekannt, aber noch nicht entsprechend gelöst.
In den kommenden Jahren wäre ein möglicher Schritt in die richtige Richtung, mehr junge Menschen zu motivieren in den Pflegeberuf einzusteigen und in diesem beruflich zu verbleiben (vgl. http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/lebenserwartung-in-deutschland-steigt-fuer-frauen-und-maenner-a-859099.html (Abruf 09.04.2013)).
Die Albertinen – Schule in Hamburg, gehört zur Albertinen – Gruppe und ist eine innovative Bildungseinrichtung. Angeboten wird der duale Studiengang Pflege, welcher mit einem Bachelor of Arts abschließt und die Generalisierte Ausbildung Pflege (GAP), welche die Gesundheits – und Krankenpflege, die Gesundheits – und Kinderkrankenpflege und die Altenpflege vereint.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den demografischen Wandel und den daraus resultierenden Pflegefachkräftemangel sowie die Zielsetzung, die Berufspläne der GAP-Schüler zu erforschen.
2 Planung der Studie: In diesem Kapitel werden der quantitative Forschungsansatz erläutert sowie die Literaturrecherche und das methodische Vorgehen beschrieben.
3 Grundlagen: Es werden der Fachkräftemangel in Deutschland, das Albertinen-Diakoniewerk und die Inhalte sowie Zugangsvoraussetzungen der GAP-Ausbildung dargelegt.
4 Forschungsdesign und Untersuchungsplanung: Das Kapitel beschreibt die methodische Vorgehensweise, die Gütekriterien, die Hypothesenbildung und den Aufbau des Fragebogens.
5 Datenerhebung: Hier wird der Prozess der Verteilung, Durchführung und Rücklaufquote der Befragung unter den 23 GAP-Schülern beschrieben.
6 Datenauswertung: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse der Fragebogenitems, unterteilt in die Aussagenkomplexe zur Spezialisierung, zum Studium sowie zur Berufseinstellung.
7 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, bestätigt teilweise die Hypothesen und empfiehlt weitere, differenziertere Untersuchungen.
Pflegefachkräftemangel, Generalisierte Ausbildung Pflege, GAP, Albertinen-Schule, Pflegeberuf, berufliche Ziele, quantitative Forschung, Fragebogen, Medizinstudium, Berufswahl, Personalgewinnung, Gesundheitswesen, Auszubildende, Pflegeausbildung, empirische Studie.
Die Arbeit untersucht, welche beruflichen Ziele Auszubildende der generalisierten Pflegeausbildung (GAP) nach ihrem Abschluss verfolgen und ob sie dem Unternehmen für eine Weiterbeschäftigung zur Verfügung stehen.
Zentrale Themen sind der Pflegefachkräftemangel, die Struktur der generalisierten Pflegeausbildung und die Analyse der Berufszukunft von Pflegeauszubildenden.
Die Forschungsfrage zielt darauf ab, zu erfahren, ob Auszubildende nach der GAP tatsächlich im Pflegeberuf arbeiten möchten oder ob die Ausbildung primär als Wartezeitüberbrückung für ein Studium, insbesondere Medizin, genutzt wird.
Es handelt sich um eine quantitative, deskriptive Querschnittsstudie, bei der eine schriftliche Befragung mittels eines standardisierten Fragebogens mit Likert-Skala durchgeführt wurde.
Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen zum Pflegemangel, die Beschreibung des Untersuchungsumfelds, das Forschungsdesign sowie die detaillierte Auswertung und Interpretation der 15 Fragebogen-Items.
Die wichtigsten Begriffe sind Pflegefachkräftemangel, Generalisierte Ausbildung Pflege (GAP), berufliche Ziele, Personalgewinnung und empirische Studie.
Nein, diese Vermutung konnte nur zu einem sehr geringen Teil bestätigt werden; nur 10 % der Befragten gaben an, nach der Ausbildung Medizin studieren zu wollen.
Der Rücklauf betrug 87 %, da von 23 verteilten Fragebögen 20 ausgefüllt zurückkamen.
Die Bewertung ist überwiegend positiv; eine große Mehrheit ist bereit, nach der Ausbildung im Gesundheitswesen zu arbeiten, und würde die Ausbildung weiterempfehlen.
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