Bachelorarbeit, 2013
37 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Mensch und Technik
2.1 Ursprung, Definition und Bedeutung von Technik
2.2 Frühe Technikansätze
2.3 Moderne Technikansätze
2.4 Betrachtungen von Robotern und Cyborgs
3. Science-Fiction und Star Wars: Ein Überblick
3.1 Was ist Science Fiction?
3.2 Star Wars: Eine Einführung
4. Technisierter Mensch in Star Wars
4.1 Verwendung und Bedeutung von Waffen
4.1.1 Primitive Waffen
4.1.2 Künstliche Feuerwaffen
4.1.3 Schwert als elitäre Waffe
4.2 Verschmelzung von Mensch und Maschine: Anakin Skywalker
4.2.1 Äußere Technik
4.2.2 Innere Technik
5. Vermenschlichte Technik in Star Wars
5.1 Maschinen als Handlungsträger
5.1.1 Droiden
5.1.2 Klone
5.1.3 Cyborgs
5.2 Der menschliche Roboter: C-3PO
5.2.1 Menschenähnlichkeit
5.2.1 Interaktionsqualität
5.2.3 Rahmenbedingungen
6. Resümee
7. Bibliographie
Die vorliegende Arbeit untersucht das Verhältnis von Mensch und Technik im Kontext soziologischer Theorien unter Verwendung der Star-Wars-Saga als zentrales Analysebeispiel, um die zunehmende Technisierung der Gesellschaft und die Handlungsträgerschaft von Maschinen kritisch zu hinterfragen.
4.1 Verwendung und Bedeutung von Waffen
McLuhan beschreibt Waffen als Ausweitung der menschlichen Organe. Einerseits sind sie Organersatz, da Menschen über keine Angriffsorgane verfügen, andererseits aber auch Organerweiterung: „Waffen im eigentlichen Sinne sind Ausweitungen der Hände, Nägel und Zähne und treten als Werkzeuge in Erscheinung, die für die Beschleunigung der Verarbeitung von Stoffen benötigt werden“ (McLuhan, 1968, 373).
Auch in STAR WARS werden zahlreiche Waffen im Sinne der Organerweiterung eingesetzt. Regisseur George Lucas erklärt die Vielfalt der Waffen durch die unterschiedlichen Lebens- und Verhaltensweisen der einzelnen Kulturen: „Jede Kultur in Star Wars hat eine eigene Waffe, die deren Ideologie widerspiegelt“ (MAKING OF STAR WARS, 2004). Die unterschiedlichen Gesellschaften können jeweils mit einer anderen Entwicklungsstufe der Menschheit verglichen werden. Einerseits gibt es Völker, die primitive Waffen verwenden, andererseits gibt es höher entwickelte Gesellschaften, die künstlich erstellte Feuerwaffen verwenden. Die elitärste Waffe ist das Lichtschwert, welches nur von ausgebildeten Personen verwendet wird. Im folgenden Kapitel werden nun ausgewählte Gruppen beschrieben, die stellvertretend für alle Gesellschaften sind, die ähnliche Waffen verwenden.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema des Mensch-Technik-Verhältnisses ein und erläutert die methodische Herangehensweise anhand der Star-Wars-Saga.
2. Mensch und Technik: Hier werden soziologische Grundlagen der Techniktheorie, insbesondere das Konzept des Menschen als "Mängelwesen" nach Arnold Gehlen, dargelegt.
3. Science-Fiction und Star Wars: Ein Überblick: Das Kapitel definiert den Begriff Science-Fiction und gibt einen strukturellen Überblick über die Star-Wars-Filme.
4. Technisierter Mensch in Star Wars: Dieser Teil analysiert die Technisierung des Menschen durch Waffen sowie die biologisch-technische Verschmelzung am Beispiel von Anakin Skywalker.
5. Vermenschlichte Technik in Star Wars: Hier wird die Handlungsträgerschaft von Droiden, Klonen und Cyborgs untersucht und der Roboter C-3PO detailliert analysiert.
6. Resümee: Die Ergebnisse werden zusammengeführt und reflektieren die technologische Zukunft der Menschheit im Spiegel der Science-Fiction.
7. Bibliographie: Dieses Kapitel listet die für die Arbeit herangezogene wissenschaftliche Literatur, Quellen und Filmografien auf.
Techniksoziologie, Star Wars, Mängelwesen, Handlungsträgerschaft, Droiden, Cyborgs, Organerweiterung, Anakin Skywalker, C-3PO, Science-Fiction, Technik, Mensch-Maschine-Verhältnis, soziale Interaktion, Arnold Gehlen, Mediensoziologie.
Die Arbeit untersucht das Verhältnis von Mensch und Technik und wie sich dieses durch soziologische Perspektiven auf die Welt der Star-Wars-Saga übertragen und verstehen lässt.
Die Schwerpunkte liegen auf der Techniksoziologie, der Funktion von Waffen, der Rolle von Maschinen als Handlungsträger sowie der physischen und psychischen Verschmelzung von Mensch und Technik.
Ziel ist es, das soziologische Technikverständnis mit fiktiven Narrativen zu verknüpfen und zu klären, inwiefern Star Wars als Projektion der technisierten modernen Gesellschaft dienen kann.
Die Arbeit nutzt die Techniksoziologie als theoretischen Rahmen, insbesondere Konzepte von Arnold Gehlen und Schulz-Schaeffer, um Phänomene innerhalb der Star-Wars-Filme empirisch-analytisch zu deuten.
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des technisierten Menschen (Waffen, Anakin Skywalker) und die Analyse der vermenschlichten Technik (Droiden, Klone, Cyborgs).
Wichtige Begriffe sind Techniksoziologie, Handlungsträgerschaft, Cyborgs, Mängelwesen und Mensch-Maschine-Interaktion.
C-3PO wird als Fallbeispiel für die "Vermenschlichung der Technik" gewählt, da er aufgrund seiner Programmierung und seines menschenähnlichen Verhaltens eine Sonderstellung zwischen Objekt und Subjekt einnimmt.
Anakin wandelt sich schrittweise vom Menschen zum Cyborg Darth Vader, wodurch er die drei Stufen der Technikentlastung (Ersatz, Verstärkung und Verlängerung von Organen) nach Gehlen in sich vereint.
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