Bachelorarbeit, 2013
61 Seiten
1 Einleitung
2 Die aktuelle Kreditmarktlage und die Buchbranche – Von Leitzinsen, Ratings und Konferenzen
3 Alternative Finanzierungsmethoden
3.1 Venture Capital
3.2 Business Angels
3.3 Crowdfunding und Crowdinvesting
3.4 Weitere wichtige Finanzierungsinstrumente
4 Beispiele alternativ finanzierter Unternehmen aus der Buchbranche
4.1 txtr
4.2 textunes
4.3 PaperC
5 Alternative Financing: Neue Chancen für Start-ups und Innovationen
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern alternative Finanzierungsmethoden für Unternehmen der Buchbranche eine tragfähige Option darstellen. Dabei wird insbesondere analysiert, inwieweit junge, technologieorientierte Start-ups von diesen Modellen profitieren können und welche Vor- sowie Nachteile sie gegenüber traditionellen Kreditfinanzierungen aufweisen.
3.2 BUSINESS ANGELS
Business Angels (BAs) sind vermögende Privatpersonen, die ihr eigenes Kapital direkt in Gründungsunternehmen investieren und als Gegenleistung am Unternehmen beteiligt werden. Sie stellen somit eine Form des VC dar – das informelle VC. Der Begriff informell ist darauf zurückzuführen, dass der Markt um diese Art von VC noch wenig organisiert ist, was unter anderem damit zu tun hat, dass BAs „eher im Hintergrund agieren und anonym bleiben möchten.“ Diese Intransparenz stellt gleichzeitig ein Problem dar, denn es erschwert den Gründern die Suche nach einem passenden Investor. Zwar bestehen mittlerweile Netzwerke, wie das Business Angels Netzwerk Deutschland e.V. (BAND), die als eine Art Börse fungieren, doch bis vor einigen Jahren geschah nur ein Bruchteil der Beteiligungen mit Hilfe dieser.
Start-ups sind somit gut beraten, auch andere Chancen zu nutzen, um auf sich aufmerksam zu machen, zum Beispiel durch Gründerstammtische, Businessplanwettbewerbe, Seminare oder Workshops. Dabei sollte auch „die konkrete Erfahrung, das Netzwerk und die Zahl der derzeitigen Investments“ eines potentiellen BA hinterfragt werden sowie nach den sogenannten „Business Devils“ – Kapitalgebern, die viel versprechen, aber wenig halten – Ausschau gehalten werden.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Entwicklung der Finanzmarktkrisen ein und leitet daraus die Relevanz der Untersuchung alternativer Finanzierungsformen für die Buchbranche ab.
2 Die aktuelle Kreditmarktlage und die Buchbranche – Von Leitzinsen, Ratings und Konferenzen: Das Kapitel erläutert die schwierige Kreditsituation für Unternehmen durch die Auswirkungen von Bankenregulierungen (Basel II/III) und das fehlende Verständnis der Kreditinstitute für die Besonderheiten der Buchbranche.
3 Alternative Finanzierungsmethoden: Hier werden die theoretischen Grundlagen für verschiedene Finanzierungsformen wie Venture Capital, Business Angels, Crowdfunding und Mezzanine-Kapital detailliert beschrieben und eingeordnet.
4 Beispiele alternativ finanzierter Unternehmen aus der Buchbranche: Dieser Hauptteil analysiert konkret die Gründungs- und Finanzierungsgeschichten der drei Start-ups txtr, textunes und PaperC.
5 Alternative Financing: Neue Chancen für Start-ups und Innovationen: Das abschließende Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und bewertet die Bedeutung alternativer Finanzierungsmodelle als notwendige Ergänzung zum klassischen Bankkredit für innovative Buchunternehmen.
Alternative Finanzierung, Buchbranche, Venture Capital, Business Angels, Crowdfunding, Crowdinvesting, Start-ups, Kreditmarkt, Basel III, Unternehmensfinanzierung, Eigenkapital, Risikokapital, Innovation, Exit-Strategien, Buchhandel.
Die Arbeit befasst sich mit der Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten für Unternehmen in der Buchbranche außerhalb des klassischen Bankkredits, insbesondere für junge und innovative Start-ups.
Die Themen umfassen die aktuelle Kreditmarktsituation, theoretische Grundlagen verschiedener Finanzierungsinstrumente wie Venture Capital und Crowdfunding sowie die praktische Anwendung dieser Modelle.
Ziel ist es, zu analysieren, ob alternative Kapitalbeschaffung eine zukunftsfähige Alternative zur traditionellen Fremdfinanzierung für Buchunternehmen darstellt.
Es handelt sich um eine fundierte Literaturrecherche, ergänzt durch die Analyse realer Unternehmensbeispiele und Interviews mit Gründern zur kritischen Reflexion ihrer Finanzierungserfahrungen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Vorstellung der Finanzierungsinstrumente und eine detaillierte Fallstudienanalyse der Unternehmen txtr, textunes und PaperC.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie alternative Finanzierung, Wagniskapital, Start-up-Finanzierung und Brancheninnovation charakterisiert.
Banken bewerten die Branche aufgrund schwankender betriebswirtschaftlicher Kennzahlen oft als risikoreich; zudem fehlt vielen Kreditinstituten das nötige Branchen-Know-how für IT-basierte Gründungen.
Business Angels investieren meist eigenes Kapital in sehr frühen Phasen (Seed-Phase) und bringen sich oft persönlich, beratend und durch ihr Netzwerk stärker in das Unternehmen ein als institutionelle VC-Geber.
PaperC nutzte Crowdinvesting erfolgreich, um nicht nur Kapital zu generieren, sondern auch Multiplikatoren (Nutzer) zu gewinnen und die Plattform weiterzuentwickeln.
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