Bachelorarbeit, 2014
111 Seiten, Note: 1,8
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise
1.3.1 Methodik
1.3.2 Gliederungssystematik
2 Theoretische Abgrenzungen
2.1 Demographischer Wandel
2.1.1 Definitionen
2.1.2 Folgen
2.2 Generation Y
2.2.1 Definitionen
2.2.2 Merkmale
2.2.3 Vergleich mit den vorhergegangenen Generationen
2.2.4 Auswirkungen des Generationswechsels
2.3 Corporate Identity
2.3.1 Unternehmenskultur
2.3.2 Unternehmensphilosophie
2.3.3 Corporate Behaviour
2.3.4 Corporate Communication
2.3.5 Corporate Design
2.3.6 Corporate Image
2.4 Work-Life Balance
2.4.1 Definitionen
2.4.2 Merkmale
2.5 Zusammenfassung der Definitionen
3 Die Generation Y in der Praxis
3.1 Beispiele im Umgang mit der Generation Y
3.1.1 Google
3.1.2 Amazon
3.1.3 Deutsche Bahn AG
3.2 Die Generation Y aus Sicht der Arbeitgeber
3.2.1 Interview mit Herrn C. Mörs, Geschäftsführer der Winkhaus Austria GmbH
3.2.2 Interview mit Herrn S. Zimkowski, Abteilungsleiter HR Services & Training bei der Insta Elektro GmbH
3.2.3 Interview mit Herrn P. Steindl, Geschäftsführer und –inhaber der Fawema Maschinenfabrik GmbH & Co. KG
3.3 Die Generation Y aus Sicht der Mitarbeiter
3.3.1 Empirische Erhebung über die Generation Y
3.3.2 Auswertung
3.4 Kapitelzusammenfassung im Überblick
4 Vorschläge für den Umgang mit der Generation Y
4.1 Analyse der praktischen Untersuchungen
4.1.1 Interpretation der Interviews
4.1.2 Analyse der empirischen Erhebung
4.2 Personal
4.2.1 Marketing
4.2.2 Beschaffung
4.2.3 Integration
4.2.4 Einsatz
4.3 Architektur
4.3.1 Arbeitsräume
4.3.2 Pausen- und Freizeiträume
4.4 Mobilität
4.4.1 On the Job
4.4.2 Off the Job
4.5 Anreize
4.5.1 Monetäre
4.5.2 Nicht-Monetäre
4.5.3 Angehörige von Mitarbeitern
4.6 Weiterentwicklung und Förderung
4.6.1 Aus- und Fortbildung
4.6.2 Coaching und Betreuung
4.6.3 Auslandaufenthalte und Sprachreisen
4.6.4 Sabbaticals und Zusatzurlaub
4.7 Kritische Auseinandersetzung
4.7.1 Fachkräfte
4.7.2 Führungskräfte
4.8 Kapitelzusammenfassung im Überblick
5 Schlussfolgerung und kritischer Ausblick
Ziel der Bachelorarbeit ist es, Lösungsansätze für Unternehmen im Umgang mit den Mitarbeitern der Generation Y zu entwickeln, wobei der Fokus auf idealer Betreuung, Mobilitätskonzepten und der Gestaltung von Büroräumen liegt, um den Wirtschaftsstandort Deutschland nachhaltig zu sichern.
3.1.1 Google
Das Unternehmen Google Inc. wurde 1998 von den beiden Informatik Studenten Larry Page und Sergey Brin in Palo Alto, Kalifornien gegründet. Anfangs war es nur eine Suchmaschine, mittlerweile ist es einer der bedeutendsten Unternehmen der Welt mit derzeit 46.412 Mitarbeitern (Stand: 30.09.2013) und einem jährlichen Umsatz von über 50 Milliarden US-Dollar (Stand: 31.12.2012). Aufgrund des Erfolgs strahlt Google eine erhebliche Attraktivität auf Bewerber aus und es werden nur die Besten und Kreativsten genommen, um nachhaltig innovativ sein zu können. Dafür steckt Google mehr als die Hälfte des Budgets im Personalwesen in die Mitarbeitersuche. Aber auch im Umgang mit den Mitarbeitern ist Google Vorreiter, sie verstehen es auf allen Ebenen meisterhaft das Potential von Technik-Assen zu fördern. Dies äußert sich beispielsweise in flachen bis nicht wahrnehmbaren Hierarchien, unzähligen Wellness- und Freizeitangeboten als in auch völlig flexiblen Arbeitszeiten.
Kostenlos nutzbare Restaurants und Cafés, Ärzte oder Wäschereien an. Diese Rundumversorgung führt dazu, dass Freizeit und Arbeit verschwimmen und die Mitarbeiter nicht selten über 15 Stunden pro Tag arbeiten. Dass Google versucht ein universitäres Umfeld zu schaffen, ist dabei nicht verwunderlich. Wer Leistung bringt, tut dies aus Leidenschaft, nicht weil er unter Druck gesetzt wird. Die Mitarbeiter wissen wie begehrt sie sind, jeder von ihnen erwirtschaftete im Jahr 2007 fast eine Million Dollar.
Doch in einem Unternehmen gibt es nicht nur anspruchsvolle und herausfordernde Aufgaben, auch nicht bei Google. Da nur ausgesprochen hochqualifizierte Bewerber rekrutiert werden, sind fast alle Mitarbeiter überqualifiziert. Dies kann sie langweilen und unter Umständen dauerhaft demotivieren, auch wenn es ihnen eigentlich an nichts fehlen sollte. Deshalb, und ebenfalls durch die Altersstruktur von im Durchschnitt 29 Jahren, ist die Fluktuation hoch. Die Beschäftigungsdauer bei Google liegt im Median bei 1,1 Jahren, das bedeutet dass die Hälfte der Mitarbeiter mehr und die andere Hälfte weniger als 1,1 Jahre bei dem kalifornischen Unternehmen beschäftigt ist.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in den gesellschaftlichen Wertewandel ein und definiert das Ziel, Lösungsansätze für Unternehmen im Umgang mit der Generation Y zu erarbeiten.
2 Theoretische Abgrenzungen: In diesem Kapitel werden grundlegende Begriffe wie der demographische Wandel, das Konzept der Generation Y, Corporate Identity und Work-Life Balance definiert und in einen theoretischen Kontext gesetzt.
3 Die Generation Y in der Praxis: Dieses Kapitel veranschaulicht den Umgang mit der Generation Y anhand von Fallbeispielen großer Konzerne und stellt Ergebnisse aus Experteninterviews sowie einer eigenen empirischen Online-Umfrage dar.
4 Vorschläge für den Umgang mit der Generation Y: Basierend auf den Erkenntnissen aus der Literatur und der praktischen Untersuchung entwickelt der Autor konkrete Lösungsansätze in den Bereichen Personal, Architektur, Mobilität, Anreize sowie Weiterbildung.
5 Schlussfolgerung und kritischer Ausblick: Hier werden die Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst und eine kritische Würdigung sowie ein Ausblick auf die zukünftigen Herausforderungen für Unternehmen gegeben.
Generation Y, Demographischer Wandel, Personalmanagement, Corporate Identity, Work-Life Balance, Fachkräftemangel, Arbeitgeberattraktivität, Unternehmensführung, Mitarbeiterbindung, Personalmarketing, Empirische Erhebung, Arbeitswelt 2013, Sabbaticals, Personalauswahl, Wissensgesellschaft.
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen ihre Strategien und Arbeitsumgebungen an die spezifischen Anforderungen und Wertvorstellungen der Generation Y anpassen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Zentral sind der demographische Wandel, die Definition und Charakterisierung der Generation Y, die Bedeutung von Corporate Identity für die Arbeitgeberattraktivität und die Work-Life Balance.
Das Ziel ist es, Lösungsansätze für Unternehmen zu formulieren, um qualifizierte Mitarbeiter der Generation Y zu gewinnen, zu halten und deren Potential durch geeignete Maßnahmen optimal zu fördern.
Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Literaturarbeit sowie einer empirischen Komponente in Form einer Online-Umfrage und qualitativer Interviews mit Personalverantwortlichen aus dem deutschen Mittelstand.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Analyse und einen praktischen Eigenleistungsteil, in dem konkrete Empfehlungen zu Personalmarketing, Architektur, Arbeitszeitmodellen und Anreizsystemen gegeben werden.
Wichtige Begriffe sind Generation Y, Fachkräftemangel, Mitarbeiterbindung, Personalmarketing und Arbeitgeberattraktivität.
Der Autor nutzt Google und Amazon als internationale Internetkonzerne sowie die Deutsche Bahn AG als ein Beispiel für ein privatisiertes, aber staatlich geprägtes Unternehmen für den Vergleich.
Die Untersuchung zeigt ein differenziertes Bild: Während einige Befragte einen nachlassenden Karrierehunger bei jungen Menschen sehen, attestiert die empirische Erhebung, dass die Generation Y durchaus leistungsorientiert ist, jedoch andere Prioritäten wie Sinnhaftigkeit der Arbeit und Flexibilität priorisiert.
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