Diplomarbeit, 2003
70 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Soziokultur
2.1 Der Begriff Soziokultur
3 Die Zeche Carl
3.1 Kurze Darstellung
3.2 Trägerschaft
3.3 Finanzierung
3.4 Arbeitsbereiche
4 Forschungsdesign / Untersuchungskonzept
4.1 Ziel der Untersuchung
4.2 Untersuchungsformen
4.2.1 Primäranalyse
4.2.2 Sekundäranalyse
4.3 Erhebungsinstrument
4.4 Fragebogenentwicklung
4.4.1 Operationalisierung
4.4.2 Fragebogendesign
4.4.3 Messniveaus
4.4.4 Pre-Test
4.4.5 Gütekriterien der Messung
4.4.6 Rücklaufquote
4.5 Auswahlverfahren
4.5.1 Grundgesamtheit
4.5.2 Vollerhebung oder Teilerhebung?
4.5.3 Stichprobenumfang
4.5.4 Methode der Stichprobenziehung
4.5.5 Repräsentativität
5 Auswertung
5.1 Ergebnisse der Primäranalyse
5.1.1 Besuchsverhalten
5.1.2 Bewertung der Zeche Carl durch die Besucher
5.1.3 Alter der Befragten
5.1.4 Gechlechterverteilung
5.1.5 Einzugsgebiet und Anreise
5.1.6 Bildungsniveau und Beruf
5.1.7 Familienstand und Nationalität
5.2 Auswertung Sekundäranalyse
5.2.1 Ergebnisse der Sekundäranalyse
6 Fazit
Ziel dieser Arbeit ist die deskriptive Untersuchung und Bewertung des Stellenwertes der Zeche Carl als soziokulturelles Zentrum, um die Zweckmäßigkeit der städtischen Kulturförderung zu beleuchten.
4.4.2 Fragebogendesign
Bei der Fragebogenkonstruktion war oberste Priorität, den Fragebogen möglichst kurz zu halten.
Dies erschien insofern notwendig, als dass ein Großteil der Interviews während oder nach Kulturveranstaltungen durchgeführt werden musste. Es wäre daher den Besuchern gegenüber unzumutbar gewesen, einen Fragebogen vorzulegen, dessen Beantwortung mehr als 5 Minuten beansprucht hätte, während z.B. eine Band auf der Bühne steht, für die der Konzertbesucher Eintritt bezahlt hat. Es liegt zwar prinzipiell im jeweiligen Ermessen des Besuchers, sich dem Interview zu stellen, jedoch schien eine Interview-Dauer von 3-5 Minuten aus oben genannten Gründen wesentlich erfolgsversprechender. Daher wurde der Fragebogen mit viereinhalb Seiten relativ kurz gehalten.
Jeder Fragebogen ist betitelt mit Datum, Uhrzeit, Interviewernamen, abgelehnten Interviews, Fragebogennummer, Aktionsnummer und der niedergeschriebenen Begrüßung.
Die Einleitungsfragen beziehen sich auf den Namen der Veranstaltung, gefolgt von zwei geschlossenen Verhaltensfragen (Mehrfachvorgabe mit Rangordnung) zur Besuchshäufigkeit in der Zeche Carl. Darauf folgen zwei halboffene Verhaltensfragen mit ungeordneter Mehrfachvorgabe und der Möglichkeit zur Mehrfachnennung. Diese befassen sich mit den Informationsmedien, durch die der Befragte auf die Veranstaltung aufmerksam geworden ist, und mit den verschiedenen Besuchsmotiven.
1 Einleitung: Darstellung der Zielsetzung der Diplomarbeit, den Stellenwert der Zeche Carl durch eine Besucherbefragung deskriptiv zu bewerten.
2 Soziokultur: Erläuterung des soziokulturellen Begriffs als Möglichkeit zur Partizipation und Förderung kultureller Bedürfnisse.
3 Die Zeche Carl: Vorstellung des soziokulturellen Zentrums, seiner Trägerschaft, Finanzierung und vielfältigen Arbeitsbereiche.
4 Forschungsdesign / Untersuchungskonzept: Detaillierte Erläuterung der gewählten methodischen Ansätze, bestehend aus Primär- und Sekundäranalyse zur Bestimmung des Stellenwertes.
5 Auswertung: Präsentation und Interpretation der empirischen Ergebnisse aus der Besucherbefragung sowie der statistischen Besucherzahlen.
6 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse, welche der Zeche Carl einen hohen Stellenwert attestiert und die Notwendigkeit der Kulturförderung unterstreicht.
Zeche Carl, Soziokultur, Besucherbefragung, Kulturförderung, Stellenwert, Einzugsgebiet, Besucherstruktur, Primäranalyse, Sekundäranalyse, Kulturarbeit, Stadtteilzentrum, Empirische Sozialforschung, Teilnehmerzahlen, Veranstaltungsstruktur, Kultur für alle
Die Arbeit untersucht den aktuellen Stellenwert des soziokulturellen Zentrums "Zeche Carl" im Essener Stadtteil Altenessen durch eine empirische Analyse der Besucherstruktur.
Im Zentrum stehen die Konzepte der Soziokultur, die praktische Umsetzung der Leitsätze "Kultur für alle" in der Einrichtung, sowie eine detaillierte Auswertung von Besucherdaten.
Ziel ist es, den Stellenwert der Zeche Carl plausibel darzustellen, um eine Bewertung der Zweckmäßigkeit der städtischen Kulturförderung zu ermöglichen.
Es wird eine Kombination aus quantitativer Primäranalyse durch mündliche standardisierte Einzelinterviews mit Besuchern und einer Sekundäranalyse statistischer Daten zum Besuchervolumen angewandt.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Einrichtung, die methodische Herleitung des Forschungsdesigns, die detaillierte Auswertung der Besucherbefragung sowie die Analyse der Sekundärdaten zu Besuchervolumen und Teilnehmerschwankungen.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Zeche Carl, Soziokultur, Besucherbefragung, Stellenwert, Kulturförderung und Besucherverhalten charakterisieren.
Da das Veranstaltungsangebot der Zeche Carl sehr breit gefächert ist, mussten verschiedene Veranstaltungstypen als Schichten definiert werden, um alle Personengruppen bei der Befragung zu berücksichtigen.
Die Validität wurde durch einen Pre-Test zur Optimierung des Fragebogens sowie die Prüfung der internen Konsistenz der Variablen (Korrelation von Erwartung und Bewertung) im Rahmen des methodisch Möglichen validiert.
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