Masterarbeit, 2013
203 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung und Vorgehen
1.1. Problemstellung
1.2. Ziel und Gang der Untersuchung
1.3. Existenzbedrohliche Risiken in Banken
1.3.1. Liquiditätsrisiko
1.3.2. Insolvenz
1.4. Begründung der Arbeit
1.4.1. Allgemeine Begründung
1.4.2. Wissenschaftliche Begründung
1.4.3. Praktische Begründung
2. Theoretische Grundlagen
2.1. Krisen
2.1.1. Grundlagen
2.1.2. Spezifische Grundlagen
2.1.2.1. Ursachen von Unternehmenskrisen
2.1.2.2. Eigenschaften von Unternehmenskrisen
2.1.2.3. Zusammenhänge von Unternehmenskrisen
2.1.2.4. Phasen von Unternehmenskrisen
2.1.3. Kritische Reflexion
2.1.3.1. Vorhandene Aspekte
2.1.3.2. Fehlende Aspekte
2.2. Krisenmanagement
2.2.1. Grundlagen
2.2.2. Spezifische Grundlagen
2.2.2.1. Aktives Krisenmanagement
2.2.2.2. Reaktives Krisenmanagement
2.2.2.3. Zusammenfassung
2.2.3. Kritische Reflexion
2.2.3.1. Vorhandene Aspekte
2.2.3.2. Fehlende Aspekte
2.3. Marketing
2.3.1. Grundlagen
2.3.2. Spezifische Grundlagen
2.3.2.1. Produkt-/Dienstleistungspolitik
2.3.2.2. Preispolitik
2.3.2.3. Kommunikationspolitik
2.3.2.4. Vertriebspolitik
2.3.3. Kritische Reflexion
2.3.3.1. Vorhandene Aspekte
2.3.3.2. Fehlende Aspekte
2.4. Zwischenfazit
3. Empirische Untersuchung
3.1. Vorstellung der Untersuchung
3.2. Überprüfung der heutigen Krisenmanagementliteratur
3.2.1. Vorgehen
3.2.2. Erläuterung des Fragenkatalogs
3.2.3. Quantitative Auswertung
3.2.4. Zwischenergebnisse
3.2.5. Qualitative Auswertung
3.2.6. Ergebnisse der Untersuchung
3.2.6.1. Allgemeine Ergebnisse
3.2.6.2. Spezifische Ergebnisse
3.2.7. Kritische Würdigung
3.3. Expertenbefragung
3.3.1. Vorgehen und Aufbau des Fragebogens
3.3.2. Auswertung der Befragungsergebnisse
3.3.3. Ergebnisse der Expertenbefragung
3.3.3.1. Allgemeine Ergebnisse
3.3.3.2. Spezifische Ergebnisse
3.3.4. Kritische Würdigung
3.4. Zwischenfazit
4. Die Rolle des Marketings
4.1. Bedeutung des Marketings
4.1.1. Vor der Krise
4.1.2. Während der Krise
4.1.2.1. Langfristige Maßnahmen
4.1.2.2. Kurzfristige Maßnahmen
4.1.3. Nach der Krise
4.2. Erkenntnisse der Untersuchung
4.2.1. Aus Marketingsicht
4.2.2. Aus Krisenmanagementsicht
4.2.3. Aus Bankensicht
4.2.4. Zusammenfassung
5. Fazit
5.1. Zusammenfassung der Arbeit
5.2. Beantwortung zentraler Fragen
Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial des Marketings als Instrument in Banken zur Bewältigung existenzbedrohlicher Krisen, insbesondere unter Berücksichtigung von Liquiditätsrisiken. Es wird erforscht, wie Marketingmaßnahmen über verschiedene Krisenphasen hinweg eingesetzt werden können, um das Kundenvertrauen zu stabilisieren und die Krisenintensität zu mindern.
1.4.1 Liquiditätsrisiko
Das Liquiditätsrisiko ist das Risiko zwischen den von der Bank erwarteten und tatsächlichen Zahlungsströmen. Die Gefahr für eine Bank besteht somit darin, dass diese ihren finanziellen Verpflichtungen nicht mehr im ausreichenden Maße nachkommen kann, da die tatsächlichen Zahlungsströme geringer sind als die erwarteten. Dieses operative Risiko stellt die Spanne zwischen der eigentlichen Liquidität einer Bank und dem Erfolg bzw. der Rentabilität dar. Grundsätzlich kann das Liquiditätsrisiko einer Bank in zwei verschiedene Bereiche unterteilt werden. Zum einen in das Liquiditätsspannungsrisiko und zum anderen in das Zahlungsmittelbedarfsrisiko. Diese Bereiche lassen sich wiederum noch einmal unterteilen. Das Liquiditätsspannungsrisiko unterteilt sich weiter in das Refinanzierungsrisiko und das Marktliquiditätsrisiko. Das Zahlungsmittelbedarfsrisiko unterteilt sich in das Terminrisiko, das Abrufrisiko und die liquiditätswirksamen Erfolgsrisiken.
1. Einleitung und Vorgehen: Das Kapitel führt in die Problematik der Finanzkrise ein, definiert das Untersuchungsziel und erläutert das Vorgehen sowie existenzbedrohliche Risiken in Banken.
2. Theoretische Grundlagen: Hier werden die theoretischen Konzepte von Krisen, Krisenmanagement und Marketing erarbeitet und kritisch reflektiert.
3. Empirische Untersuchung: Dieses Kapitel beinhaltet die Durchführung und Auswertung einer Literaturrecherche sowie einer Expertenbefragung zur Validierung des theoretischen Modells.
4. Die Rolle des Marketings: Die gewonnenen Erkenntnisse werden hier mit der Grundlagentheorie abgeglichen und die Bedeutung des Marketings in verschiedenen Krisenphasen analysiert.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt Antworten auf die eingangs formulierten zentralen Forschungsfragen.
Marketing, Bankensektor, Liquiditätskrise, Krisenmanagement, Kundenvertrauen, Unternehmenskrise, Marketing-Mix, Insolvenzrisiko, Finanzkrise, Bank-Run, Dienstleistungsmarketing, Krisenphasen, Kundenbindung, Risikomanagement
Die Arbeit untersucht, ob und wie Marketingmaßnahmen von Banken genutzt werden können, um existenzbedrohliche Krisen – insbesondere Liquiditätskrisen – zu bewältigen und deren negative Auswirkungen abzumildern.
Die zentralen Felder sind die Krisentheorie und das Krisenmanagement in Unternehmen sowie der klassische Marketing-Mix, angewandt auf den speziellen Kontext von Finanzdienstleistern.
Das Ziel ist es, zu prüfen, ob Marketingkonzepte an existenzbedrohliche Phasen angepasst werden können, um Vertrauen bei Kunden aufzubauen und so zur Krisenbewältigung einer Bank beizutragen.
Der Autor kombiniert eine fundierte Literaturrecherche mit einer empirischen Expertenbefragung, um theoretische Annahmen mit praktischen Expertenmeinungen abzugleichen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Krisen und Marketing sowie einen empirischen Teil, in dem Maßnahmen für verschiedene Krisenphasen (vor, während, nach der Krise) abgeleitet werden.
Marketing, Bankensektor, Liquiditätskrise, Krisenmanagement, Kundenvertrauen und Existenzsicherung sind die zentralen Begriffe der Arbeit.
Kurzfristige Maßnahmen, wie etwa in der Kommunikationspolitik, dienen der schnellen Reaktion im Ernstfall, während langfristige Maßnahmen, wie in der Produktpolitik, die Krisenanfälligkeit präventiv senken sollen.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Marketing keinesfalls als nutzlos erachtet werden sollte, sondern ein hohes Potenzial besitzt, das bisher in der Theorie und Praxis der Krisenbewältigung von Banken zu wenig genutzt wird.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

