Hausarbeit (Hauptseminar), 2013
25 Seiten, Note: 1,7
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1 Einführung
1.1 Einordnung und Vorgehensweise
1.2 Ziele
2 Grundlagen
2.1 Barrierefreiheit
2.1.1 Prinzipien
2.1.2 Richtlinien
2.1.3 Erfolgskriterien
2.1.4 Techniken
2.2 Behinderungen
2.3 Gesetzliche Regelung
2.4 Arten von Barrieren
2.5 Grenzen der Barrierefreiheit
3 Lösungen
3.1 Voraussetzungen
3.2 Technische Hilfsmittel
4 Fallbeispiel
4.1 Internet Webseite
4.1.1 Skalierbare Schriftgröße
5 Zusammenfassung und Ausblick
5.1 Zusammenfassung und Fazit
5.2 Ausblick
6 Literaturverzeichnis
Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über die Möglichkeiten zur Reduzierung von Technikbarrieren bei der Erstellung von Webseiten und Internetauftritten, um Menschen mit verschiedenen Behinderungen einen uneingeschränkten Zugang zu digitalen Informationen zu ermöglichen.
3.2 Technische Hilfsmittel
Standardisierte Ein- und Ausgabegeräte wie Monitor, Maus, Tastatur können von Menschen mit Behinderungen häufig nicht verwendet werden und sind bei der Bedienung eines Computers oder einer Website auf unterschiedlichste Hilfsmittel angewiesen. Aufgrund der vielen unterschiedlichen Anforderungen wurden auch dementsprechend viele Lösungen entwickelt. Nach Hellbusch gibt es auf diesem speziellen Markt mittlerweile mehr als 2000 Unternehmen die über 20.000 Produkte anbieten. Die technischen Hilfsmittel beschränken sich jedoch nicht nur auf zusätzliche Produkte, es ist auch bereits mit einfacheren Maßnahmen, wie zum Beispiel Design-anpassungen möglich, eine Webseite zu gestalten, welche für Menschen mit Behinderungen einfacher zu bedienen ist.
Einige dieser Produkte und Möglichkeiten sollen im Folgenden vorgestellt werden:
Schriftgröße anpassen: In den Web-Browser Einstellungen können Schriftgrößen durch den Nutzer eingestellt werden. Diese Einstellungen der Größenangaben für Texte sind jedoch nur dann möglich, wenn Größenangaben in relativen Einheiten wie zum Beispiel in Prozent und nicht in festen Einheiten wie Punkte oder Pixel eingetragen wurden. Deshalb sollten Fließtexte nicht grundsätzlich in absoluten Maßangaben wie in Pixel festgelegt werden. Dies ist darin begründet, da ältere Webbrowser inkompatibel zu einer variablen Schriftgrößenänderung sind.
Eigene Stylesheets festlegen: Cascading Style Sheets definieren das Layout der Webseiten. Ein Kernpunkt des barrierefreien beziehungsweise barrierearmen Webdesign ist die Abkapselung der Inhalte von den Darstellungsinformationen. Es macht die Website zugänglicher für ein breites Spektrum von Geräten, erleichtert umfangreiche Änderungen, schafft kleinere Dateien und ermöglicht ein bedürfnisorientiertes Anpassen.
1 Einführung: Das Kapitel erläutert die Bedeutung der Barrierefreiheit im Kontext der digitalen Mediengestaltung und definiert den methodischen Rahmen der Arbeit.
2 Grundlagen: Hier werden die theoretischen Fundamente, insbesondere die WCAG 2.0 Richtlinien, gesetzliche Regelungen sowie verschiedene Arten von Barrieren dargestellt.
3 Lösungen: Dieses Kapitel beschreibt technische Voraussetzungen und konkrete Hilfsmittel zur Reduzierung von Barrieren im Web.
4 Fallbeispiel: Die Anwendung theoretischer Lösungsansätze wird anhand der praktischen Umsetzung skalierbarer Schriftgrößen in einem Web-Szenario demonstriert.
5 Zusammenfassung und Ausblick: Diese Sektion fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert die zukünftige Relevanz von barrierefreiem Design angesichts des demografischen Wandels.
6 Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen und Literatur.
Barrierefreiheit, Webdesign, WCAG 2.0, Technikbarrieren, Behindertengleichstellungsgesetz, Softwareentwicklung, Digitale Medien, Screenreader, Braillezeile, Skalierbare Schriftgröße, universelles Design, Usability, Internetauftritt, Demografischer Wandel, Benutzeroberflächen
Die Arbeit befasst sich mit der barrierefreien Gestaltung von Webseiten, um digitalen Zugang für Menschen mit Behinderungen sowie ältere Menschen zu gewährleisten.
Die Schwerpunkte liegen auf den Grundlagen des barrierefreien Webdesigns, den rechtlichen Anforderungen, den verschiedenen Arten von Barrieren und den technischen Lösungsansätzen.
Das Ziel ist es, Möglichkeiten und Wege aufzuzeigen, wie Technikbarrieren bei der Erstellung von Internetauftritten reduziert werden können.
Es handelt sich um einen projektorientierten Abschlussbericht, der eine theoretische Fundierung mit einer praktischen Implementierung anhand eines Fallbeispiels verbindet.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung theoretischer Grundlagen der Barrierefreiheit sowie die Vorstellung technischer Hilfsmittel und deren praktische Anwendung.
Wichtige Begriffe sind Barrierefreiheit, WCAG 2.0, Usability, Webdesign und Inklusion im digitalen Kontext.
Relative Einheiten ermöglichen es Benutzern, die Schriftgröße über ihre Browser-Einstellungen anzupassen, was bei fixen Pixel-Angaben oft zu Darstellungsproblemen führt.
Das "Design für Alle" wird als ein grundlegender Ansatz gesehen, der nicht nur Menschen mit Behinderung, sondern die gesamte Nutzerschaft bei der Bedienung digitaler Medien unterstützt.
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