Masterarbeit, 2012
58 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Intention und Ziel der Arbeit
2. Begriffsdefinitionen
2.1 „Heterogenität“
2.2 „Homogenität“
2.3 „Leistung“
2.4 „Leistungsheterogenität“
2.5 „Motivation“
3. Empirische Datenerhebung im Feld
3.1 Vorstellung der angewandten Methode
3.2 Darstellung und Begründung des Fragebogens
3.3 Darstellung der Ergebnisse
3.4 Auswertung und Interpretation der Ergebnisse
3.5 Thematisierung des Fragebogens in Gruppengesprächen mit SuS
4. Fazit
Das Hauptziel dieser Masterarbeit besteht darin, das bisher oft vernachlässigte Empfinden von Schülerinnen und Schülern (SuS) gegenüber leistungsheterogenen Lerngruppen zu erfassen und zu untersuchen, ob sie das Lernen in gemischten Gruppen eher als Bereicherung oder als Belastung wahrnehmen, um daraus Erkenntnisse für eine solidarische Unterrichtspraxis zu gewinnen.
3.1 Vorstellung der angewandten Methode
Um Einblicke in die Wahrnehmung der SuS im Bezug auf heterogene Lerngruppen zu erhalten, wählte ich zur Datenerhebung die Papier gebundene, standardisierte Fragebogenerhebung als quantitative Methode aus der empirischen Sozialforschung.
Die quantitative empirische Methode schafft einen Zugang zur Realität der Befragten, indem Häufigkeiten erfasst und anschließend statistisch ausgewertet werden. Weitere Vorteile sind, dass die quantitative Evaluation technisch gut handhabbar ist und zuverlässige und gültige Ergebnisse hervorbringt (vgl. BAUER 2007). Mithilfe einer Fragebogenevaluation hat man die Möglichkeit Ansichten und Vorlieben, ebenso wie psychologische Eigenschaften von Personen zu erfassen und auszuwerten. Im Gegensatz zur Evaluation in Form eines Interviews, ermöglicht die quantitative Fragebogenerhebung die Befragung einer größeren Anzahl von Probanden.
1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Motivation für die Themenwahl der Arbeit und setzt sich mit der Allgegenwärtigkeit von Heterogenität im schulischen Alltag auseinander.
2. Begriffsdefinitionen: In diesem Kapitel werden die zentralen theoretischen Begriffe der Arbeit – Heterogenität, Homogenität, Leistung, Leistungsheterogenität und Motivation – definiert und in den pädagogischen Kontext eingeordnet.
3. Empirische Datenerhebung im Feld: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen der Fragebogenerhebung, die Auswertung der Daten sowie die anschließende Thematisierung der Ergebnisse mit den Schülern in Gruppengesprächen.
4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und reflektiert die Rolle der Lehrkraft sowie die Chancen einer Pädagogik der Vielfalt innerhalb des bestehenden Schulsystems.
Leistungsheterogenität, Heterogenität, Schülersicht, Binnendifferenzierung, Motivation, Evaluation, soziales Lernen, Schulleistung, Gruppenarbeit, Schulalltag, Pädagogik der Vielfalt, Klassenklima, Schülerinnen und Schüler, Unterrichtsentwicklung, soziale Verantwortung.
Die Arbeit untersucht das Empfinden von Schülerinnen und Schülern gegenüber der Arbeit in leistungsheterogenen Gruppen.
Die zentralen Themen sind Heterogenität, Leistungsunterschiede, Motivation der Lernenden und das soziale Lernen im Unterricht.
Ziel ist es, herauszufinden, ob Schüler sich in gemischten Lerngruppen wohlfühlen und wie sie das Lernen mit leistungsstärkeren oder schwächeren Mitschülern wahrnehmen.
Die Verfasserin nutzte eine quantitative, papiergebundene und standardisierte Fragebogenerhebung zur empirischen Datenerhebung.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Begriffe definiert, bevor die konkrete Datenerhebung in drei Klassen beschrieben und die gewonnenen Ergebnisse analysiert werden.
Leistungsheterogenität, Motivation, Evaluation, soziales Lernen und Binnendifferenzierung sind die prägenden Begriffe.
Die Verfasserin stellt fest, dass die Sicht der Schüler in der Forschung und Literatur häufig zugunsten der Lehrersicht vernachlässigt wird.
Der Sportunterricht dient als Beispiel, um zu zeigen, dass sich Schüler in Teams trotz Leistungsunterschieden solidarisch verhalten können.
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