Bachelorarbeit, 2012
69 Seiten, Note: 2,4
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Gang der Untersuchung
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Theoretische Überlegungen
2.1 Entstehungsgeschichte
2.1.1 Ursprünge des Leitbildes nachhaltige Entwicklung
2.1.2 Die Brundtland-Kommission
2.1.3 Die Weltkonferenz von Rio 1992 und die Folgen
2.1.4 Ziele der Weltkonferenz von Rio 2012
2.2 Begriffliche Abgrenzung und grundlegende Prämissen
2.2.1 Eingrenzung des Nachhaltigkeitsbegriffs aus Unternehmenssicht
2.2.2 Abgrenzung zur Wirtschaft für Nachhaltigkeit
2.3 Motivationsfaktoren zum „Sustainable Development“
2.3.1 Marketinginstrument Umweltschutz
2.3.2 Verändertes Konsumverhalten und „Green Consumer“
2.3.3 Verbrauchersicherheit durch Umweltlabels und Zertifikate
2.3.4 Politische Einflussfaktoren
2.3.5 Demografischer Wandel
2.4 Hindernisse im Nachhaltigkeitscontrolling
2.4.1 Prinzipal-Agent-Konflikt
2.4.2 Problematik der Nachhaltigkeitsmessung
2.5 Unterstützende Aktivitäten im Hinblick auf Nachhaltigkeit
2.5.1 Arten und Methoden der Nachhaltigkeitsanalyse
2.5.2 Nachhaltigkeitsberichterstattung und Nachhaltigkeitsaudits
2.6. Primäre Aktivitäten im Hinblick auf Nachhaltigkeit
2.6.1 Leitbild einer Nachhaltigen Unternehmung
2.6.2 Sustainability Balanced Scorecard
3. Social Responsibility und Corporate Governance am Beispiel der REWE Group
3.1 Die REWE Group im Überblick
3.2 Die Vision der REWE Group
3.3 Die Nachhaltigkeitsstrategie der REWE Group
3.4 Untersuchungsbereiche im Rahmen des Forschungsansatzes
3.4.1 Strategie und Management
3.4.2 Stakeholder Dialog
3.4.3 Mitarbeiter
3.4.4 Sortiment
3.4.5 Lieferanten
3.4.6 Klima und Umwelt
3.4.7 Gesellschaft
3.5 Sustainability Scorecard der REWE Group
4. Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Relevanz und den praktischen Nutzen von Nachhaltigkeitsansätzen in der Unternehmensführung am Beispiel der REWE Group, um zu erforschen, wie nachhaltiges Wirtschaften im Einzelhandel implementiert und gemessen werden kann.
2.1.1 Ursprünge des Leitbildes nachhaltige Entwicklung
„Sustainable development is development that meets the needs of the present without compromising the ability of future generations to meet their own needs“ (Munier 2005, S.10). Vorstehende Aussage drückt die wesentlichen Grundzüge nachhaltigen Handelns aus. Zukunftsorientiertes Wirtschaften soll gegenwärtige Bedürfnisse befriedigen ohne zukünftigen Generationen die Möglichkeit zu entziehen, ihre eigenen Bedürfnisse zu erfüllen. Jedoch geben solche kurzgefasste Definitionen das umfangreiche Gebiet der Nachhaltigkeit unnötig eingeengt und oft verfälscht wieder (vgl. Bell/Morse 2012). Um den Nachhaltigkeitsbegriff und dessen Einflüsse zu verdeutlichen, wird im folgenden Abschnitt auf dessen Entstehung eingegangen.
Der Begriff Nachhaltigkeit entstammt ursprünglich aus der Forstwirtschaft. Die Absicht dabei war, dass nie mehr Holz geschlagen werden darf, als gleichzeitig wieder nachwachsen kann (vgl. Caritas 2003, S.30). Als im 18. Jahrhundert aufgrund zunehmenden industriellen Industriebedarfs eine Übernutzung der Wälder in Erscheinung trat, entstand dieses ressourcenökonomische Prinzip, das das Nachwachsen des Waldes mit dessen Nutzung in Einklang bringen sollte. Spätere Nachhaltigkeitsüberlegungen entstanden aus diesem Vorbild.
1. Einleitung: Beschreibt die zunehmende Bedeutung von Nachhaltigkeit im Einzelhandel und stellt die Forschungsfragen sowie den Aufbau der Arbeit vor.
2. Theoretische Überlegungen: Beleuchtet die geschichtliche Entwicklung des Nachhaltigkeitsbegriffs, Motivationsfaktoren sowie methodische Ansätze im Nachhaltigkeitscontrolling.
3. Social Responsibility und Corporate Governance am Beispiel der REWE Group: Analysiert die konkrete Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie der REWE Group in verschiedenen Unternehmensbereichen und entwickelt eine Sustainability Scorecard.
4. Zusammenfassung und Ausblick: Fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung nachhaltiger Strategien, auch für kleine und mittelständische Unternehmen.
Nachhaltigkeit, Einzelhandel, REWE Group, Social Responsibility, Corporate Governance, Nachhaltigkeitsstrategie, Sustainable Development, Nachhaltigkeitscontrolling, Stakeholder Dialog, Sustainability Balanced Scorecard, Green Consumer, Umweltmanagement, ökologisches Marketing, soziale Standards, Nachhaltigkeitsberichterstattung
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Integration und Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien in großen Einzelhandelsunternehmen, konkret illustriert am Beispiel der REWE Group.
Zentrale Felder sind die Entstehung des Nachhaltigkeitsleitbilds, Motivatoren wie verändertes Konsumverhalten, Herausforderungen im Controlling sowie spezifische Maßnahmen der REWE Group in Bereichen wie Sortiment, Mitarbeiter und Umweltschutz.
Das Ziel ist es, den Nutzwert nachhaltiger Ansätze in der Praxis zu erforschen und zu zeigen, wie Nachhaltigkeitsaspekte mittels einer Sustainability Scorecard messbar und steuerbar gemacht werden können.
Die Arbeit basiert auf einer intensiven Literaturrecherche sowie der Anwendung theoretischer Nachhaltigkeitskonzepte auf die realen Unternehmensstrukturen und -strategien der REWE Group.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, wie die Entwicklung des Konzepts, und die praktische Analyse der REWE Group, inklusive deren Nachhaltigkeitsorganisation, Stakeholder-Einbindung und Maßnahmen zur ökologischen sowie sozialen Verantwortung.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Corporate Social Responsibility, Nachhaltigkeitscontrolling, Stakeholder-Management, Sustainable Balanced Scorecard und strategisches Nachhaltigkeitsmanagement.
Die REWE Group setzt auf eine strategische Partnerwahl, kontinuierliche Stakeholder-Dialoge und Zertifizierungssysteme (wie PRO PLANET oder BSCI), um Informationsasymmetrien zu reduzieren und gemeinsame Nachhaltigkeitsziele sicherzustellen.
Sie dient als strategisches Steuerungsinstrument, das ökologische, soziale und ökonomische Dimensionen integriert und messbar macht, um die Unternehmensvision „Die beste Leistung – für Kunden, Kaufleute und Mitarbeiter“ nachhaltig zu untermauern.
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